Sterben macht Spaß. Und nein, das sage ich nicht nach Jahren mit dem Stockholm-Syndrom durch all die Souls-Spiele, die ich getestet habe. In Hades 2 verliert der Tod tatsächlich seinen Schrecken - noch mehr als im Vorgänger.
Denn dem Roguelite gelingt etwas Erstaunliches, das ich so noch nie erlebt habe: Es nimmt mir die Angst vorm Sterben, obwohl ich in jeder Spielsekunde verbissen ums Überleben kämpfen muss. Was gleichzeitig eine wundervolle Metapher für das Setting und die Geschichte von Hades 2 ist. Denn anders als im Vorgänger will ich den Tod nicht besiegen, sondern befreien.
Hades 2 fordert mich und motiviert mich selbst dann, wenn ich immer und immer wieder versage und von vorn anfangen muss. Manchmal überfordert es dabei sogar, weil es mich nach nahezu jedem Run mit neuen Systemen, Möglichkeiten und Infos geradezu bombardiert. Sämtliche Spielelemente des Vorgängers denkt Hades 2 mindestens zwei Schritte weiter und packt noch jede Menge obendrauf.
Deshalb stellt sich mir beim Testen der Vollversion vor allem eine Frage: Ist Hades 2 dadurch einfach nur größer als Hades oder wirklich besser?
Berührend für Veteranen und Neulinge
Die Story von Hades 2 funktioniert sowohl für Neulinge als auch für Veteranen. Habe ich mit Zagreus, Hades und so weiter nichts am Hut, erlebe ich trotzdem eine nachvollziehbare und berührende Geschichte.
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Diesmal spiele ich die junge Hexe Melinoë, die als Schwester von Zagreus allein in der Unterwelt zurückbleibt. Denn Chronos, Titan und Herrscher über die Zeit selbst, hat das Haus Hades übernommen und seine Bewohner entführt.
Nach unzähligen Stunden mit dem Vorgänger fühlt sich das wie ein Schlag in die Magengrube an. Ich habe so viele Gespräche mit den Charakteren geführt, ihnen geholfen und mich gar verliebt. Und jetzt hat dieser Mistkerl sie irgendwo weggesperrt!
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