Das Feuerwerk steht schon bereit und der Sekt ist kaltgestellt, doch bevor wir 2025 endgültig verabschieden, müssen wir noch eine wichtige Frage klären: Was war euer persönliches Highlight des Spielejahres?
Denn obwohl die mehrmalige Verschiebung von GTA 6 den Releasekalender 2025 ordentlich durcheinandergewirbelt hat, gab es in den vergangenen zwölf Monaten einige denkwürdige spielerische Höhepunkte: Mittelalter-Fans hatten ihre helle Freude mit Kingdom Come 2, Metroidvania-Jünger bekamen nach über sieben Jahren endlich Silksong serviert und dann gab es da ja noch Überraschungshits wie Clair Obscur, ein neues Donkey Kong und den Multiplayer-Shooter Arc Raiders. Anwärter auf den GOTY-Thron gibt's also wahrlich genug.
Doch genug der Vorrede, jetzt seid ihr am Zug: Welcher Titel hat euch 2025 am meisten begeistert? Gebt in der folgenden Box eure Stimme ab und krönt damit euren König des Spielejahres.
Euer Lieblingsspiel ist nicht dabei? Das macht doch nichts. Dann schreibt uns euren Favoriten doch ganz einfach in die Kommentare!
Was euch dagegen im Spielejahr 2026 erwartet, erfahrt ihr nirgendwo besser aufbereitet, als in unserer großen FYNG-Show. Falls ihr das Live-Event am 11. Dezember verpasst habt, könnt ihr die Highlights Show hier in der praktischen Zusammenfassung nachholen:
18:57
Highlights der FYNG-Show: Gothic wird größer, Warhammer wird schöner und Bleifuss ist zurück
Was sind die Favoriten der GameStar-Redaktion?
Natürlich haben wir uns die GOTY-Frage auch intern gestellt und hitzig diskutiert. Denn auch in der Redaktion sind die Meinungen zu diesem Thema gespalten. Während für die Mehrheit des Teams die RPG-Hits Kingdom Come: Deliverance 2 und Clair Obscur klar zu den Favoriten gehören, haben sich im vergangenen Jahr auch einige Perlen in unsere Herzen geschlichen, die nicht bei den Game Awars abgestaubt haben.
Tillmann Bier: Mein Game of the Year ist eindeutig Kingdom Come: Deliverance 2. Das Rollenspiel ist für mich allein schon deshalb so großartig, weil es kein anderer Entwickler bisher geschafft hat, das mittelalterliche Europa so überzeugend und detailliert zum Leben zu erwecken. Und das Spiel geht respektvoll mit meiner Zeit um: Ich habe inzwischen um die 200 Stunden in Kingdom Come 2 versenkt und keine einzige davon mit stupiden Sammelaufgaben oder wiederholbaren Quests verschwendet. So etwas finde ich in fast keinem modernen Open-World-Spiel! Obendrauf bekomme ich dann noch eine spannende Story mit denkwürdigen Charakteren. Was will man mehr von einem Spiel?
Dimitry Halley: Als Erwachsener stoße ich nur noch selten auf Spiele wie The First Berserker: Khazan. Spiele, die so einen Sog auf mich ausüben, dass ich am liebsten nichts anderes mehr spiele. Spiele, an die ich tagsüber denke, über deren Bosskämpfe ich unter der Dusche grüble, Spiele, die mich einfach nicht mehr loslassen, bis ich jede noch so kleine Geheimnis und jedes noch so optionale Gebiet aus ihnen rausgepresst habe. Und ich weiß, 2025 hatte andere spektakulärere Meisterwerke wie Clair Obscur oder Kingdom Come: Deliverance 2, aber Khazan macht in meinem Kopf Klick wie lange kein Spiel mehr.
Als knallharter Berserker bin ich mit meinem mannshohen Schwert durch Kampfarenen gewirbelt, habe Paraden perfektioniert, Konter trainiert, ich war in einem Rausch von Fight nach Fight nach Fight. Auf dem Papier (und in der Praxis) schaut sich Khazan sehr viel von FromSoftwares Spielen ab, revolutioniert an keiner Stelle, aber bündelt all seine Anleihen in so einen meisterhaften Action-Tanz, dass ich für 2026 nach einem DLC lechze wie nach nichts anderem.
Jesko Buchs: Die meiste Spielzeit habe ich dieses Jahr zwar in Assassin's Creed Shadows investiert. Bei der Frage nach dem GOTY-Award steht für mich mit Ghost of Yotei allerdings ein anderes Japan-Abenteuer ganz oben - und das vor allem aus ästhetischen Gesichtspunkten. Der Tsushima-Nachfolger schafft es, seine atemberaubend schöne Spielwelt mit einem knackigen Kampfsystem und einer wunderbar dreckigen Rache-Story zu verbinden. Dank der satten Farben und des tollen Soundtracks fühlt sich hier wirklich jede Minute an wie ganz großes Samurai-Kino.
Mary Marx: Mein persönliches Game of the Year ist Date Everything. Nicht, weil es das objektiv beste Spiel des Jahres ist, sondern weil es den Mut und die Kreativität hat, mal etwas ganz anderes zu machen und zu sein - und das mit Erfolg. Date Everything pfeift auf klassische GOTY-Formeln und gibt mir eine Vielfalt, die ich manchmal in anderen Spielen vermisse. Jeder einzelne Charakter hat eine Persönlichkeit, eine Geschichte, seine oder ihre eigene Idee von Beziehung. Genau von dieser Charaktertiefe und -varianz können sich andere Spiele eine große Scheibe abschneiden.
Philipp Elsner: Mein persönlicher GOTY-Award muss 2025 an Arc Raiders gehen. Denn ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so viele erinnerungswürdige Momente und spontane kleine Geschichten in einem Multiplayer-Shooter erlebt habe! Hier sind einfach keine zwei Runden gleich und ich stehe ständig unter Strom. Nach Jahren hat Hunt Showdown endlich Konkurrenz in meiner Steam-Bibliothek bekommen – und das will schon was heißen.
Jetzt seid ihr gefragt: Was macht euer Spiele-Highlight des Jahres zum absoluten Game of the Year? Schreibt uns die Gründe für eure Wahl gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf das Ergebnis und danken euch für ein fantastisches Jahr. Jetzt wünschen wir euch aber einen guten Rutsch und natürlich auch 2026 wieder viel Spaß beim Zocken!
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