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Hardware-Trends 2020: AMD Ryzen 4000, Nvidia RTX 3000, DDR5 & Co im Überblick

Auch im Jahr 2020 erscheinen neue, schnelle Grafikkarten, Prozessoren und mehr Hardware für Spieler. Unser Ausblick zeigt, was ihr erwarten könnt und was nicht - und ob sich das Warten lohnt.

von Nils Raettig,
18.12.2019 14:28 Uhr

Auch im Jahr 2020 steht wieder jede Menge neue Hardware für Spieler ins Haus. Auch im Jahr 2020 steht wieder jede Menge neue Hardware für Spieler ins Haus.

Neues Jahr, neues Hardware-Glück: Welche flotte Spieler-Hardware erwartet uns 2020 von AMD, Intel, Nvidia & Co? Wir werfen einen Blick in die Zukunft.

Obwohl im Jahr 2019 bereits viele neue Produkte wie AMDs Ryzen-3000-CPUs, Nvidias Super-Grafikkarten oder die Radeon RX 5700 (XT) auf den Markt gekommen sind, dürfte auch 2020 wieder einiges passieren.

AMD hat gegenüber Venturebeat sogar angekündigt, dass 2020 noch mehr neue Produkte erscheinen werden als 2019 - auch wenn man dabei nicht nur Desktop-Hardware für den PC, sondern auch Server-Komponenten und die neuen Konsolen mit berücksichtigen muss.

Schnell-Navigation:

» Spieler-Prozessoren 2020: Ryzen 3000 & Core i 10000
» Spieler-Grafikkarten 2020: AMD RX 5900, Nvidia RTX 3000 & Intel Xe
» DDR5 & PCI Express 5.0
» SSDs 2020
» Monitore: Von 8K bis Mini-LED

Wir verraten euch, welche Hardware das Jahr 2020 voraussichtlich zu bieten hat. Wirklich bestätigte Informationen haben zu so einem recht frühen Zeitpunkt zwar Seltenheitswert, in manchen Fällen ist aber dennoch ziemlich klar, was uns im nächsten Jahr erwartet - und was nicht.

Neben Grafikkarten und Prozessoren widmen wir uns dabei auch anderen Komponenten, die für einen Spiele-PC relevant sind, etwa DDR-Speicher oder Monitoren.

Spieler-Prozessoren 2020

Ryzen 4000: AMD legt mit Zen 3 nach

Mit der Veröffentlichung der Ryzen-4000-CPUs im nächsten Jahr wird AMD voraussichtlich im Plan der Roadmap für die eigenen Prozessoren liegen. Mit der Veröffentlichung der Ryzen-4000-CPUs im nächsten Jahr wird AMD voraussichtlich im Plan der Roadmap für die eigenen Prozessoren liegen.

Seit dem Release der Ryzen-1000-Prozessoren im März 2017 sind jedes Jahr neue Modelle erschienen. Das wird sehr wahrscheinlich auch 2020 so sein, genauer gesagt in Form der Ryzen-4000-CPUs auf Basis der Zen-3-Architektur, die laut letzten Gerüchten Ende des Jahres samt dem X670-Chipsatz auf den Markt kommen sollen.

Offizielle Details dazu gibt es bislang nur wenige, einige Eckdaten sind aber bereits klar. Auf die Fertigung in 7nm mit Zen 2 (Ryzen 3000) folgt ein optimierter Fertigungsprozess in 7nm+ für Zen 3, der zumindest teilweise auf ein neues Verfahren mit extrem-ultravioletter Belichtung (EUV) setzt.

Was ändert sich mit Ryzen 4000? Während die optimierte Fertigung für höhere Taktraten und/oder eine niedrige Leistungsaufnahme sorgen dürfte, werden auch Verbesserungen an der Architektur in Aussicht gestellt, etwa in Form eines gemeinsamen L3-Cache für jedes Chiplet mit acht Kernen (statt zwei getrennter L3-Caches pro Vierkern-Modul).

Möglicherweise hat sich AMD auch deshalb gegen die zurückhaltendere Bezeichnung »Zen 2+« und für Zen 3 entschieden. Insgesamt soll sich die Leistung pro Takt jedenfalls deutlicher mit Zen 3 verbessern, als man es noch vor einigen Monaten wohl vermutet hätte. Steigerungen in niedrigen zweistelligen Bereichen werden nun erwartet.

Der Sockel AM4, der auf allen bisher für Ryzen-CPUs erhältlichen Mainboards zum Einsatz kommt, soll auch für Zen 3 die passende Basis bilden. Der Sockel AM4, der auf allen bisher für Ryzen-CPUs erhältlichen Mainboards zum Einsatz kommt, soll auch für Zen 3 die passende Basis bilden.

Brauche ich ein neues Mainboard? Der seit den ersten Ryzen-CPUs genutzte Sockel AM4 wird mit Zen 3 voraussichtlich weiter unterstützt. AMD hatte sich schon zu Ryzen-1000-Zeiten dazu bekannt, bis 2020 keinen neuen Sockel im Desktop-Bereich erforderlich zu machen.

Mit einer weiteren Erhöhung der Kernzahl ist dagegen eher nicht zu rechnen. Zum einen liegt sie für das Mainstream-Segment mit 16 Kernen wie im Falle des Ryzen 9 3950X bereits sehr hoch. Zum anderen hat AMD aktuell gewisse Lieferschwierigkeiten bei Modellen mit so hoher Kernzahl.

Auch die neue virtuelle Kernverdoppelung SMT4, die jedem Kern das Bearbeiten von vier statt wie bisher zwei Threads ermöglicht, dürfte nicht bei den Ryzen-4000-CPUs und stattdessen frühestens beim Nachfolger Ryzen 5000 zu finden sein.

Core i 10000: Intel kontert mit Comet Lake

Es ist davon auszugehen, dass Intels Desktop-Modelle der zehnten Generation auch Core-i9-Modelle mit voraussichtlich maximal zehn Kernen zu bieten haben. Es ist davon auszugehen, dass Intels Desktop-Modelle der zehnten Generation auch Core-i9-Modelle mit voraussichtlich maximal zehn Kernen zu bieten haben.

Bei AMDs Hauptkonkurrent Intel ist die Lage etwas schwierig. Einerseits kämpft man seit Jahren mit dem Umstieg von der eigenen Fertigung in 14nm auf einen neuen Prozess wie 10nm. Andererseits will man AMD nicht völlig kampflos das Feld überlassen.

Was wird Intels Konter für Ryzen 4000? Im Desktop-Bereich steht sehr wahrscheinlich erstmal nur eine weitere Überarbeitung von 14nm-CPUs an, die bereits 2015 in Form von Skylake (Core i 6000) ihr Debüt feierten. Statt maximal acht Kernen wie im Falle von Coffee Lake werden es mit Comet Lake wohl maximal zehn Kerne.

Die Gerüchteküche will bereits ausführliche Details zu den einzelnen Modellen erfahren haben, die durchaus plausibel klingen. Neben der Erhöhung der maximalen Kernzahl könnte demnach die Unterstützung der virtuellen Kernverdoppelung bei den meisten CPUs die größte Neuerung von Comet Lake darstellen.

Ansonsten dürfte abgesehen von etwas höheren Taktraten alles weitgehend beim Alten bleiben. Der Release wird aktuell gemeinsam mit dem passenden Z490-Chipsatz für den Sockel 1200 im April 2020 erwartet, Come Lake setzt also auch den Kauf eines neuen Mainboards voraus.

Wann kommen Intel-CPUs mit wirklich neuer Fertigung? Diese Frage lässt sich aktuell nur schwer beantworten. So soll der 2021 erwartete Nachfolger von Comet Lake mit der Bezeichnung Rocket Lake laut jüngsten Gerüchten zumindest in Teilen noch in 14nm gefertigt werden.

Gleichzeitig hat Intel immer wieder Berichte dementiert, laut denen die Fertigung in 10nm im Desktop-Bereich übersprungen und direkt zu 7nm gewechselt werden soll. Im nächsten Jahr ist jedenfalls sehr wahrscheinlich nicht mit einer wirklich neuen Antwort auf Ryzen von Intel zu rechnen.

Die für 2020 erwarteten Desktop-Prozessoren von Intel setzen vermutlich genau wie der Core i9 9900K wieder auf die Fertigung in 14nm, wenn auch in überarbeiteter Form. Die für 2020 erwarteten Desktop-Prozessoren von Intel setzen vermutlich genau wie der Core i9 9900K wieder auf die Fertigung in 14nm, wenn auch in überarbeiteter Form.

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