Alle exklusiven Tests zum halben Preis lesen!

So viele Tests wie noch nie!

Das erste Jahr Plus zum halben Preis sichern

Harry Potter: Daniel Radcliffe hält einen zweifelhaften Rekord, weil er unbedingt Schlagzeug spielen musste

Daniel Radcliffe zerstörte zweifelsohne die meisten Zauberstäbe am Set, weil er sie als Musikinstrument missbrauchte.

Als Kind war Daniel Radcliffe (rechts und links) für den ein oder anderen gebrochenen Zauberstab verantwortlich. Bildquelle: Warner Bros. Als Kind war Daniel Radcliffe (rechts und links) für den ein oder anderen gebrochenen Zauberstab verantwortlich. Bildquelle: Warner Bros.

Zauberstäbe eignen sich ganz wunderbar als Drumsticks. Und obwohl Harry Potter kein Schlagzeuger ist, hat Daniel Radcliffe die Zauberruten gerne mal für ein privates Konzert in den Pausen genutzt. 

Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen den hölzernen Stöcken: Zauberstäbe brechen deutlich schneller als Drumsticks. Das musste das Produktionsteam durch den damaligen Jung-Schauspieler gezwungenermaßen lernen, der wohl den Rekord für die meisten kaputten Magierstäbe hält.

»Bitte hör auf zu trommeln«

Dass Daniel Radcliffe ein großer Musik-Fan ist, wissen wir spätestens seit seinem Auftritt bei Jimmy Fallon im Jahre 2014, wo er mal eben in ein paar Minuten das komplette Alphabet durch rappte. Auf YouTube hat der Clip mittlerweile über 123 Millionen Aufrufe.

Schon als Kind hatte der heute 37-jährige Darsteller den Rhythmus im Blut und trommelte mit den Zauberstäben unentwegt auf seinen Beinen herum. Das hielten die Requisiten nicht gut aus und alle paar Wochen hieß es für die Produktion: »Daniel hat mal wieder einen Zauberstab zerbrochen!«

Video starten 2:18 »Ich hatte Gänsehaut und fühlte mich wieder wie ein 9-Jähriger« – Der neue Trailer zur Harry-Potter-Serie bringt gestandene Fans zum Weinen

Zu Gast in dem Format Hot Ones auf dem YouTube-Kanal First We Feast erinnerte sich Daniel Radcliffe vor sechs Jahren an diese Zeit zurück:

Die Zauberstäbe sind mir oft kaputt gegangen, weil ich einfach ständig damit auf meine Beine getrommelt habe. Also wurde der Zauberstab etwa alle drei oder vier Wochen so schwach, dass er einfach knackte. Dann entschuldigte ich mich beim Requisitenmeister, und er warf mir einen Blick zu, der so viel hieß wie: »Bitte hör auf zu trommeln.«

Im selben Atemzug widerlegte er aber gleich einmal ein hartnäckiges Gerücht bezüglich seines Brillen-Verschleißes. Der wurde so hoch gepokert, dass teilweise die Rede von 160 kaputten Sehhilfen war. Bei den Zauberstäben sprach man vergleichsweise von 60 bis 100:

Die Berichte sind übertrieben, vor allem der über die Brille. Ich glaube nicht, dass ich sie wirklich so oft kaputt gemacht habe.

160 Brillen sind aber auch wirklich eine Menge. Selbst wenn eine davon nur gerade einmal 10 Euro gekostet hätte, dann wären das ja auch schon 1.600 Euro gewesen. 

Apropos Requisiten: Am Set der neuen Harry-Potter-Serie wurden viele davon geklaut. Das ging so weit, dass HBO die Props sogar mit Mikrochips versehen musste und strenge Regeln und Konsequenzen für die Schauspieler verhängte. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch außerdem weitere Harry-Potter-Artikel verlinken. Dort könnt ihr euch dann auch die ersten fünf Zauberstäbe aus der Neuverfilmung anschauen, die Weihnachten 2026 auf HBO Max erscheint. Wer weiß, wie oft die brechen werden.