Hobbits waren viele Jahre lang für mich vor allem eines: nervtötend!
Das liegt stark an den riesigen, leidenden Augen von Frodo Beutlin, den ich während der Herr-der-Ringe-Filmtrilogie irgendwann einfach nicht mehr sehen konnte. Aber auch an der totalen Naivität der Hobbits an sich, die sich bis Sauron nie groß um die Welt der Großen außerhalb des Auenlands geschert haben und von den Ereignissen überrollt wurden.
Ideale Voraussetzungen also, um Tales of the Shire zu testen. Ein Herr der Ringe-Spiel, in dem ich als Hobbit unter Hobbits lebe, die ganz im Dorfleben und total alltäglichen Problemen aufgehen!
Temporäre Abwertung wegen Bugs
Unsere Tester stießen unabhängig voneinander und auf verschiedenen Rechnerkonfigurationen auf einen Bug, der den Bildschirm am Ende einer Mahlzeit manchmal schwarz werden ließ. Statt eine Übersicht zu den durch das Mahl erhaltenen Beziehungsverbesserungen und Geschenken anzuzeigen, blieb das Spiel einfach stehen.
Durch das Speichern vor der Mahlzeit und einen Neustart des Spiels ließ sich das Problem zunächst umgehen. Im weiteren Spiel erlauf erwies sich das jedoch ebenfalls als nutzlos. Versuche, den Zeitpunkt der Mahlzeit zu ändern oder den Questfortschritt anzupassen, brachten auch keine Linderung.
In unserer Testversion nahm die Frequenz, mit der dieser Zufalls-Bug auftrat, stetig zu, insbesondere nach Abschluss der Hauptquest. Wenn der Fehler erscheint, ist es nicht möglich, das Menü zu öffnen oder andere Aktionen auszuführen, ein Neustart und das Laden des letzten Speicherpunktes ist unumgänglich.
Aufgrund dieser schwerwiegenden Einschränkung von Tales of the Shire ziehen wir aktuell zehn Punkte von der eigentlichen Wertung ab. Entwickler Weta Workshop plant die Veröffentlichung eines Day-One-Patches zum Release am 29. Juli 2025. Sollte der Bug damit behoben werden, heben wir die Abwertung nachträglich auf.
Mein Heim ist eine Höhle
Ich starte ganz klassisch und bastle mir zuerst ein Hobbit-Alter-Ego zusammen, bei dem ich nicht nur Körperbau, Frisur und Startkleidung bestimme, sondern auch die Fußbehaarung (!). Denn Hobbits laufen nämlich selbst im tiefen Winter barfuß auf ihren Riesenquanten herum und zeigen stolz ihren Fußpelz her.
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