Das gemütliche Hobbit-Abenteuer Tales of the Shire ist gestartet, doch für Spieler auf der Nintendo Switch scheint die Reise ins Auenland alles andere als entspannt zu sein. Zahlreiche Tests und enttäuschte Stimmen aus der Community zeichnen das Bild einer technisch unsauberen Portierung, die von massiven Performance-Problemen, Abstürzen und einer desolaten Grafikqualität geplagt wird.
Harsche Kritik von Presse und Spielern
Die Berichte über die Mängel der Switch-Version sind deutlich: Die Webseite Nintendo Life findet in ihrem Test drastische Worte und beschreibt das Spiel als von Rucklern und Stottern geplagt. Schlimmer noch seien die häufigen Abstürze, die den Spielfortschritt zunichtemachen. Die Rezension spricht von »mehr Bugs als in Shelobs Speisekammer«.
Diese Expertenkritik spiegelt sich eins zu eins im Feedback der Spieler in den sozialen Medien wider. Dort machen viele ihrem Ärger über den Zustand des Spiels Luft. Die Nutzerin Chrissy fasst ihre Enttäuschung auf X (ehemals Twitter) kurz und bündig zusammen:
»Normalerweise ist mir Grafik egal, aber Tales of the Shire auf der Switch ist grauenvoll und ich fühle mich betrogen«.
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Die Nutzerin Miss Bubbles geht in ihrer Kritik noch weiter und listet eine ganze Reihe von Problemen auf. Sie bezeichnet das Spiel als »absolutes Desaster auf der Switch« und nennt Details: »Furchtbare, übelkeitserregende Kamerabewegungen, Bugs, schreckliche Navigation, eine fade Atmosphäre, die wie Matsch aussieht, und die Fetch-Quests waren zum Einschlafen.«
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Sie habe trotz gedämpfter Erwartungen gehofft, dass das Spiel Spaß machen würde, und bezeichnet es nun als eines der schlechtesten Spiele, die sie in den letzten fünf Jahren gespielt habe. Wenn ihr also überlegt, Tales of the Shire für die Switch zu kaufen, solltet ihr euch auf eine potenziell frustrierende Erfahrung einstellen.
10:30
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Probleme auch auf anderen Plattformen
Obwohl die schärfste Kritik die Switch-Version trifft, scheint das Spiel auch auf anderen Systemen nicht gänzlich rund zu laufen. In den Steam-Foren berichten PC-Spieler von unerwartet hoher Hardware-Auslastung und gelegentlichem Stottern, selbst auf leistungsstarken Rechnern.
Dies könnte darauf hindeuten, dass die grundlegende Optimierung des Spiels verbesserungswürdig ist – was auf der Nintendo Switch naturgemäß stärker ins Gewicht fällt. Auch im GameStar-Test gab es eine saftige Abwertung für die Technik des Spiels:
Tales of the Shire wurde vom neuseeländischen Studio Wētā Workshop entwickelt, das für seine weltberühmten visuellen Effekte für die »Der Herr der Ringe«-Filmtrilogie bekannt ist. Die Veröffentlichung erfolgt über Private Division, ein Label von Take-Two Interactive. Bisher gibt es von offizieller Seite noch keine Stellungnahme zu den gemeldeten technischen Problemen oder zu Plänen für zukünftige Patches, die diese beheben könnten.
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