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Horizon Zero Dawn: Rätselhafte Performance-Probleme und mögliche Lösungen

Horizon: Zero Dawn lief auf den ersten Testsystemen reibungslos, dann kamen in Benchmarks teils Probleme auf, die wir in dieser Form noch nie erlebt haben.

von Nils Raettig,
07.08.2020 17:41 Uhr

Die PC-Version von Horizon Zero Dawn hat teils mit technischen Problemen zu kämpfen, die eine sehr seltene Ursache haben. Die PC-Version von Horizon Zero Dawn hat teils mit technischen Problemen zu kämpfen, die eine sehr seltene Ursache haben.

Mit dem Steam-Release von Horizon Zero Dawn am heutigen 07. August können auch PC-Spieler den PS4-Hit erleben. Dabei stoßen sie aber möglicherweise auf sehr ungewöhnliche Performance-Probleme, die uns in dieser Form noch bei keinem PC-Spiel begegnet sind.

Bei unserer Recherche fanden wir heraus: Sie können mit einer eingeschränkten PCI-Express-Bandbreite der Grafikkarte zusammenhängen. Tritt dieses Problem auf einem PC auf, kann seine Behebung unserer Erfahrung nach die Performance wieder in den grünen Bereich bringen.

Direkt zu den möglichen Lösungsansätzen: Ihr findet sie im Abschnitt »PCI-Express-Bandbreite prüfen und wieder erhöhen«. Vorab schildern wir euch, welcher Faktor Horizon technisch außerdem etwas zu schaffen macht und wie wir auf die Schwierigkeiten gestoßen sind.

Den Test zum Spiel findet ihr unter dem folgenden Link. Darin gehen wir in einem Update auch auf die unterschiedlichen Erfahrungen mit der PC-Version anderer Tester wie Digital Foundry ein.

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Für den Test von Horizon Zero Dawn hat unsere Redakteurin Elena Schulz die PC-Version auf zwei verschiedenen Systemen gespielt, ohne dabei auf Probleme zu stoßen. Hardware-Redakteur Nils Raettig sammelte zunächst ebenfalls auf zwei weiteren PCs Erfahrungen und konnte ihre guten Eindrücke größtenteils bestätigen.

Die ersten Test-PCs:

Im Verlauf der Messungen für einen ursprünglich geplanten Technik-Artikel haben wir zunächst auf eine vergleichsweise stark je nach Szene und Tageszeit schwankende Performance im Spiel festgestellt. Dabei kamen optimierte Treiber von AMD und Nvidia sowie der Day-One-Patch zum Einsatz.

Wie die folgende Grafik zu einer Spielsequenz von etwa fünf Minuten zeigt, kommen wir mit einer Geforce GTX 1060 im ersten Gebiet auf Werte im Bereich von ungefähr 40 bis 50 fps. Im zweiten Gebiet liegen die Bilder pro Sekunde dagegen teilweise sogar kurzzeitig unter der 30er-Marke.

Wie hoch die Bilder pro Sekunde sind, hängt in Horizon stark von der Spielszene ab. Wie hoch die Bilder pro Sekunde sind, hängt in Horizon stark von der Spielszene ab.

Vor allem Lichtquellen wie Fackeln, Nebel und viel Vegetation erhöhen auf der höchsten Qualitätsstufe den Anspruch an die Hardware eures PCs.

Unbegrenzt fps sind Fluch und Segen zugleich

Es ist normal, dass die fps in einem Spiel gewissen Schwankungen unterliegen. Unseren Eindrücken nach ist das in Horizon Zero Dawn aber in einem stärkeren Maß als üblich der Fall. Das macht es gleichzeitig schwer, eine möglichst typische Benchmark-Sequenz zu finden.

Playstation vs. PC: Auf der Konsole läuft Horizon mit maximal 30 fps, insofern fällt der unterschiedliche Anspruch je nach Szene hier weniger ins Gewicht. Dass das Spiel auf 30 Bilder pro Sekunde ausgelegt ist, zeigt sich auch an noch bekannten Problemen wie den mit dieser fps Zahl erstellten Animationen.

Tool-Tipp: Falls ihr die Frame-Zahl im Spiel selbst begrenzen wollt, empfehlen wir euch Programme wie den Rivatuner Statistics Server. Es gibt zwar auch im Spiel selbst eine Option für die Begrenzung, sie kann aber zu Problemen mit der Frame-Ausgabe führen.

RTX 2080 Ti hinter RTX 2070 Super

Bei der Arbeit an Grafikkarten-Benchmarks zu Horizon Zero Dawn mit einem weiteren Testsystem (Core i9 9900K, 16,0 GByte RAM) schien zunächst alles in Ordnung zu sein. Dann häuften sich aber Probleme in Form von recht stark schwankenden Messergebnissen und Framedrops.

Als die RTX 2080 Ti schließlich langsamer als die RTX 2070 Super war, gab es keinen Zweifel mehr daran, dass hier etwas nicht stimmen kann. Zunächst hatten wir Probleme mit der Shader-Kompilierung in Verdacht. Sie muss mit jedem Wechsel der Grafikkarte (und des Treibers) erneut beim Spielstart durchgeführt werden.

Ein völlig unerwartetes Problem: Letztlich hat sich nach längerer Fehlersuche stattdessen eine zu niedrige PCI-Express-Bandbreite als Ursache unserer Probleme herausgestellt. Das folgende Bild zeigt ihre Performance-Auswirkungen:

Links erreichen wir bei nur vier PCI-Express-Lanes mit einer RTX 2070 Super in Full HD etwa 36 fps, rechts sind es mit den eigentlich zu erwartenden 16 Lanes deutlich höhere 74 fps. Links erreichen wir bei nur vier PCI-Express-Lanes mit einer RTX 2070 Super in Full HD etwa 36 fps, rechts sind es mit den eigentlich zu erwartenden 16 Lanes deutlich höhere 74 fps.

Sie steht auf unserer Checkliste bei Problemen bislang zugegebenermaßen nicht sehr weit oben - schließlich sollte sie mit korrekten BIOS-Einstellungen und einer im richtigen Slot untergebrachten Grafikkarte unter GPU-Last stets bei der gewünschten x16-Konfiguration liegen.

Beide Faktoren waren auf unserem Testsystem gegeben, dennoch hat GPU-Z aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen auf einmal nur eine PCI-Express-Anbindung mit vier Lanes statt mit 16 Lanes angezeigt.

Anderer Tester, ähnliches Problem: Auf die richtige Spur gebracht hat uns letztlich ein Video von Digital Foundry zu Horizon, in dem der Tester teils auch mit einer unerwartet niedrigen PCIe-Bandbreite zu kämpfen hatte.

Er geht davon aus, dass der Fehler bei ihm lag, was nachvollziehbar ist, da ein Spiel grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Zahl der genutzten PCI-Express-Lanes haben sollte. Es ist aber dennoch ein ungewöhnlicher Zufall, dass auch wir bei der Arbeit an dem Spiel von einer zu niedrigen PCIe-Bandbreite überrascht wurden.

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