Es klingt wie das absurdeste Marvel Projekt aller Zeiten: Ein Spider-Man, der im New York der 1930er als Privatdetektiv arbeitet und sich mit Hut, Pistole und Ledermantel durch die Gassen schwingt. Aber genau das ist Spider-Man Noir und bereits im Mai erscheint auf Amazon Prime die Serie dazu. Mit niemand geringerem als Nicolas Cage in der Hauptrolle.
In den Marvel-Comics exisitert die Figur schon seit 2009 und erfreute sich schon damals großer Beliebtheit ich zeige euch, welche Comics ihr in Vorbereitung auf die Serie lesen solltet.
Diesen Comic solltet ihr lesenSpider-Noir: das steckt hinter der Rolle von Nicolas Cage
In einer alternativen Realität lebt Peter Parker nicht in der Gegenwart, sondern in 1900ern in New York und wird dort tagtäglich mit Verbrechen konfrontiert. Nach dem berühmten Spinnenbiss schlüpft er in einen schwarzen Anzug und tritt ab sofort als maskierter Rächer und Privatdetektiv auf. Diesen Vibe fängt die Serie in ihren Trailern gut ein, da diese im stylischen Schwarz-Weiß gehalten sind. Alle acht Folgen erscheinen übrigens zeitgleich bei Amazon Prime.
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Marvel trifft 1930er: Nicolas Cage jagt Verbrecher im neuen »Spider-Noir«-Teaser
Neben der allerersten Story aus dem Jahr 2009 erschienen noch einige weitere Geschichten über Spider-Man Noir. Besonders drei Bände sind dabei erwähnenswert:
- Spider-Man Noir Collection: Enthält die Entstehungsgeschichte und einige weitere Geschichten, inklusive Abenteuer aus dem Spider-Verse. Mit diesem Band solltet ihr starten.
- Spider-Man Noir - Berlin bis Babylon: Ein Mordfall führt Spidey nach London und Berlin, wo er in die Machenschaften des aufsteigenden Nationalsozialismus gerät.
- Spider-Man Noir - Die Gwen Stacy-Affäre: Gwen Stacy, in der Original-Story Peter Parkers erste Partnerin, beauftragt ihn mit der Aufklärung der Ermordung ihres Vaters. Der Band erscheint dieses Jahr am 04. August.
Was diese Comic-Bücher so besonders macht
Es ist nicht nur die Story und das Setting, die ich so faszinierend finde, sondern auch den Stil der Comics. Die sind zwar meistens nicht in Schwarz-Weiß, aber fangen trotzdem den Vibe eines New Yorks in den im Jahr 1939 mehr als gut ein. Mit entsprechenden Klamotten, Gebäuden und nicht zuletzt Farbtönen. Ich meine, seht euch einfach mal dieses Bild an:
Moderne Comics haben oft einen sehr glattgebügelten Stil, der auf Hochglanz optimiert ist. Hier gibt es in den Zeichnungen Ecken und Kanten und das macht die Welt in meinen Augen wesentlich besser erlebbar. Alle Comics rund um Spider-Man Noir sind deshalb lesenswert und die Serie solltet ihr auch auf dem Schirm haben. Auch wenn noch nicht wirklich klar ist, ob und wie sehr sie sich tatsächlich an den Comics orientieren wird.
Lest hier die Entstehungsgeschichte von Spider-Man Noir nach
