Manchmal sind es nicht die Spiele selbst, die faszinieren, sondern das, was sie auslösen: Erwartungen, Diskussionen, Erinnerungen. Anno 117, GTA 6 und The Witcher 4 gehören zu den wohl am meisten beobachteten Projekten der kommenden Jahre – und sie alle treten mit gewaltigem Gepäck an. Historie, Hype, auch mal ein bisschen Enttäuschung. Drei Spiele, drei Spannungsfelder. In der GameStar 07/25 schauen wir ganz genau hin – und versuchen einzuordnen, was uns da ins Haus steht. Und auch wann.
Rom. Kolosseum. Segelschiffe. Handelsrouten, die sich wie Mosaike über ein azurblaues Mittelmeer spannen. Ubisoft lässt diesmal keine neugierige Katze aus dem Sack, sondern ein ganzes Korps von Legionären. Und ja: Anno 117 fühlt sich – zumindest in den ersten Stunden, die wir damit verbracht haben – zugleich vertraut und frisch an.
Jetzt 25% sparen und keine Ausgabe verpassen!Vertraut, weil die Aufbau-DNA sofort klickt: Produktion, Handel, Wohlstand, Upgrade-Ketten. Frisch, weil alles luftiger wirkt: mehr Panorama, ungewohnte Stadtbilder. Marmor, Oliven und ein Hafendistrikt, der vor lauter Segeln wie ein Regattastart wirkt. Das Römische Reich war selten so elegant.
Der ewige Tanz ums Satire-Feuer
Sieben Jahre Funkstille, ein Trailer, hundert Memes später: GTA 6 ist immer noch genau das, was es seit San Andreas war – ein Spiegel, der freiwillig in jede Schmuddelecke gehalten wird. Leonida (aka: Florida-Parodie) glänzt in Pink und Pastell, doch im Zoom sieht man Schweißperlen, Jet-Skis, Haifischzähne, Körperschmuck. Der Trailer zeigt so viel! Vom Schlamm, der auf der Haut klebt, bis zur Sonnencreme, die NPCs ans Revers schmiert. Alles krass, alles technisch beefy.
Ob das jetzt wirklich das „Game to end all Open Worlds“ wird? Rockstar sagt natürlich ja. Ich sage: mal schauen. Wer Spaß an Popkultur-Overload hat, wird sich hier baden wie ein Alligator im brackigen Tümpel. Leise wird das Drama hier auf jeden Fall nicht werden.
Die Vollversionen
Weitere Highlights
- Der Test von Doom: The Dark Ages, das besser wäre, wenn es keine Drachen gäbe, aber trotz den Viechern noch immer ein Brett ist.
- Die Preview von Star Citizen, die man liest und dann sofort spielen will, aber ach ...
- Der Test von Roadcraft, der euch sagt, dass Anstrengung auch eine Art Belohnung sein kann.
- Der Rückblick auf Batman: Arkham Knight, das etwas einmaliges geschafft hat. Aber nix Gutes.
Zurück auf Anfang
CD Projekt zeigt eine Unreal-5-Demo: Mantikor-Klauen glänzen, Schneesturm fegt über Bergkämme, eine Ciri steht mit wippendem Pferdeschwanz auf einer Klippe. Alles hübsch, alles in 4K – aber alles eben auch ohne echte Quest, ohne Dialogtiefe.
Man spürt trotzdem deutlich: Das Studio wünscht sich, nach dem anfänglichen Cyberpunk-Fiasko aus dem Doghouse zu klettern. Ob der Reset gelingt? Zu früh, um das Schwert drauf zu verwetten. Die Demo wirkt bodenständiger als die Neon-Explosion von Night City, aber am Ende ist eine Engine nur so gut wie die Story, die darin stattfindet. Neugierig? Ja. Hype? Angesichts der Vorgeschichte lieber noch mit angezogener Handbremse.
Gib mir das ganze GameStar-Paket
Die neue GameStar bekommt ihr wie gewohnt überall am Kiosk oder besser, schneller und komfortabler im Abo. Entweder als klassisches XL-Abo mit zwei DVDs und Vollversion (als Jahresabo oder im günstigen Miniabo mit drei Heften), oder im besonders preiswerten Kombipaket aus GameStar Plus mit digitalem Heftarchiv und der exklusiv in diesem Abo erhältlichen Heftvariante ganz ohne DVDs.
Bei GameStar Plus Print bekommt ihr jeden Monat das aktuelle GameStar Magazin sowie GameStar Plus mit Heftarchiv. Bei nur 10,99€/Monat spart ihr gegenüber den Einzelpreisen rund 25 Prozent! (GameStar Magazin kostet am Kiosk 6,99€/Monat und GameStar Plus mit Heftarchiv im Jahresabo 7,99€/Monat). Eure Vorteile:
- Alles Wichtige aus der Welt der PC-Spiele einmal im Monat bequem zum offline Schmökern
- Versandkostenfreie Lieferung sechs Tage vor Kiosktermin lesen
- Mit GameStar Plus auch online mittendrin
- Exklusives Abocover
- Digitales Heftarchiv inkl. Videos seit der Erstausgabe
- 25% günstiger
- Keine Ausgabe verpassen!






Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.