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Fazit: Intel Core i5 6600K - Die bessere Skylake-CPU für Spieler?

Fazit der Redaktion

Intel Core i5 6600K - Bilder ansehen

Nils Raettig: Skylake ist für PC-Spieler kein absolutes Muss, daran kann auch der Core i5 6600K im Test nichts ändern. Im Vergleich zum Core i7 6700K ist er aber nur knapp zehn Prozent langsamer und kostet gleichzeitig 30 Prozent weniger – da ist der Anreiz zum Wechseln für viele Spieler bestimmt gleich ein gutes Stück größer.

Klar, der Vorsprung zum Core i5 4690K ist gering, wer also bereits einen flotte Haswell-Prozessor besitzt, der gewinnt mit der Skylake-CPU in der Spielepraxis nicht wirklich spürbar dazu. Gleiches gilt immer noch für Besitzer von schnellen Sandy- und Ivy Bridge-Prozessoren, deshalb lohnt sich der Wechsel zu Skylake vor allem für Besitzer von Systemen mit einer der im Vergleich deutlich langsameren AMD-CPUs.

Im Prinzip ändert sich also auch mit Skylake nichts Grundlegendes. Intel legt den Fokus nach wie vor eher auf möglichst hohe Energieeffizienz denn auf reine Spieleleistung. Dieser Fokus ist zu weiten Teilen den mobilen Skylake-Prozessoren für den lukrativen Mobil-Markt geschuldet, in dem Intel (mit Ausnahme des dominierten Notebook-Segments) immer noch nicht richtig Fuß fassen konnte.

Außerdem gibt es für Intel auch wenig Anreiz, sich stattdessen eher auf eine Steigerung der Spieleleistung zu konzentrieren: Wieso sollte man in reine Leistungssteigerung investieren, wenn seit Jahren praktisch keine Konkurrenz seitens AMD im CPU-Segment besteht – woran sich frühestens Ende 2016 mit AMDs kommenden »Zen«-Prozessoren mit grundlegend neuer Architektur etwas ändern wird.

Wie schon beim Test des Core i7 6700K beschrieben, bietet Skylake für mich aber dennoch insgesamt zum ersten Mal seit Jahren wieder einen echten Anreiz zum Aufrüsten. Denn einerseits ist man durch die neuen, spürbar aufgewerteten Chipsätze und DDR4-Speicher mit Skylake gut für die Zukunft gerüstet, andererseits stimmt auch die Energieeffizienz der Skylake-CPUs, was insbesondere für den Core i5 6600K aus diesem Test gilt – der ist unterm Strich zwar nicht besser als der i7 6700K, aber in jedem Fall die vernünftigere Skylake-CPU für Spieler, da er in Spielen nur etwa 10 Prozent langsamer, dafür aber satte 32 Prozent günstiger ist als der i7 6700K.

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