iOS 27 soll endlich beheben, was mich seit 16 Jahren am iPhone nervt

Apple testet für iOS 27 offenbar ein massives Tastatur-Upgrade. Für mich wäre das der größte Gamechanger seit Jahren, denn das aktuelle Autocorrect treibt mich regelmäßig in den Wahnsinn.

Mirco hat mit der Autokorrektur vom iPhone ein Hühnchen zu rupfen. iOS 27 könnte 2026 die Kehrtwende bringen. Mirco hat mit der Autokorrektur vom iPhone ein Hühnchen zu rupfen. iOS 27 könnte 2026 die Kehrtwende bringen.

Ich bin ein großer iPhone-Fan seit 2010, aber eine Sache nervt mich bis heute: die Autokorrektur. Sie lässt mich täglich im Stich.

Ich habe Probleme mit meinen Daumen und vertippe mich daher ständig – eigentlich genau das Szenario, für das eine intelligente Korrektur erfunden wurde. Doch statt mir zu helfen, ignoriert iOS selbst kleinste Tippfehlerchen.

Das Problem: Während extrem grobe Rechtschreibfehler oft erkannt werden, scheitert Apple seit Jahren an simplen Buchstaben-Vertippern. So wird aus dem Kauderwelsch Irhebdweke korrekterweise irgendwie.

Beim einfachen Tippfehler im Satz Ich kann es nicjt fassen versagt die Autokorrektur jedoch. Dabei liegt das j nur eine Taste neben dem h. Was um Himmelswillen hätte ich denn sonst bitte schreiben wollen, liebes iPhone?!

Ja, das passiert nicht immer, aber oft genug, dass es mich frustriert. Mal funktioniert es, mal nicht – die Autokorrektur ist nicht nur fehleranfällig, sondern höchst inkonsistent, schlicht unberechenbar.

Simple Vertipper werden vom iPhone oft genug nicht erkannt, um mich zu nerven. Simple Vertipper werden vom iPhone oft genug nicht erkannt, um mich zu nerven.

Besonders ärgerlich wird es bei Eigennamen oder Wörtern, die das iPhone über die Jahre gelernt haben sollte. Unsere Katze hat seit 17 Jahren den Kosenamen Schulle. Ich schreibe diesen Namen meiner Frau mehrmals die Woche – und bis heute macht iOS jedes Mal Schule daraus.

Man sollte meinen, dass eine moderne Software nach über einem Jahrzehnt lernt, dass ich eben nicht ständig die Bildungseinrichtung meine (mein Sohn ist noch in der Kita), sondern unsere Miez. Aber nein, das iPhone trollt mich, indem es genau dann vermeintliche Vertipper moniert, wenn es gar keiner ist.

Aber das soll sich 2026 offenbar ändern.

Kommt mit iOS 27 endlich die Grammarly-Intelligenz?

Laut dem gut informierten Bloomberg-Journalisten Mark Gurman soll die Autokorrektur mit iOS 27 einen großen Sprung machen. Apple testet wohl eine Tastatur, die nicht mehr nur Wörter blind ersetzt, sondern alternative Vorschläge macht – ähnlich wie Tools wie Grammarly.

Das lässt hoffen, dass Apple Intelligence hier endlich das Ruder übernimmt. Wenn die KI wirklich versteht, was ich schreiben will, statt nur zu lunzen, was im Duden steht, wäre das ein gewaltiger Sprung nach vorne.

Ich wünsche mir ein System, das meine persönlichen Schreibgewohnheiten endlich ernst nimmt. Wenn ich Schulle tippe, will ich nicht korrigiert werden. Und wenn ich nicjt eingebe, soll die KI erkennen, dass meine Daumen mal wieder schneller am Drücker waren als Lucky Luke.

Dass iOS 26.4 laut Release-Notes bereits die Genauigkeit verbessert haben soll, habe ich im Alltag bisher kaum gespürt. Der große Wurf muss jetzt mit dem nächsten Major-Update kommen.

Sollte Apple diesen Schritt wirklich gehen und die Tastatur nativ mit echter KI-Power ausstatten, wäre das für mich wichtiger als jedes neue Kamera-Feature. Ein Smartphone, das mich beim Tippen nicht mehr ausbremst, sondern meine Fehler proaktiv und intelligent abfängt, ist längst überfällig.

Lest auch: Apples WWDC entscheidet darüber, ob mein Kollege beim iPhone bleibt

Mark Gurman gilt in der Branche als verlässliche Quelle; seine Leaks haben in der Regel eine hohe Trefferquote. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob es am Ende wirklich so kommt. Die WWDC im Juni dürfte Aufschluss geben, wenn Apple seine neuen Software-Updates für iPhone, iPads, Macs, Apple Watch & Co. vorstellt.

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