iOS 26 nach über 30 Tagen: Die für mich beste iPhone-Neuerung darf eigentlich nicht so viel Spaß machen

Autor Patrick begleitet die Beta-Version von iOS 26 seit der WWDC im Juni. Gemeinsam mit der Community ist er von einer simplen Neuerung begeistert.

Das Wallpaper stammt von InsanityCreepin aus der Reddit-Community. Diese Person hat definitiv ein Händchen dafür, den Sperrbildschirm des iPhones ansprechend zu gestalten. Das Wallpaper stammt von InsanityCreepin aus der Reddit-Community. Diese Person hat definitiv ein Händchen dafür, den Sperrbildschirm des iPhones ansprechend zu gestalten.

Über das neue iPhone-Update gibt es viel Positives zu berichten:

  • Die Kamera-App ist aufgeräumt und intuitiv.
  • Apple macht die Schmach der Fotos-App vergangener Tage wieder gut.
  • Die Entwickler haben in puncto Animationen noch eine Schippe draufgelegt.

Über die wohl größte optische Veränderung, Liquid Glass, wird in diversen Foren und Reddit-Threads zudem tapfer diskutiert, während sich eine überwältigende Mehrheit über ein unscheinbares Feature immens freut – ich übrigens auch.

Die neuen Anpassungsmöglichkeiten des Sperr- und Startbildschirms.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Unser Autor begleitet iOS seit dem iPhone 4 und somit seit iOS 4. Mit der Einführung des bunten Designs, das mit iOS 7 schließlich für den ersten großen optischen Umbruch sorgte, konnte er sich seinerzeit nicht anfreunden. Er wechselte das Lager und stieg auf Android um. Inzwischen kann er beiden Betriebssystemen einiges abgewinnen, berufsbedingt nutzt er ohnehin beide.

Eine Neuerung in iOS 26 lässt die Community künstlerisch aktiv werden

Was ist neu im iPhone-Sperrbildschirm? Mit iOS 26 könnt ihr die Größe der Uhrzeit künftig verändern und ihr obendrein einen transparenten Look sowie den altbekannten Tiefeneffekt verleihen. Damit passt sie perfekt zur neuen Designsprache.

Dieses unscheinbare Feature hat eine große Welle innerhalb der Community ausgelöst, die mich mitreißt.

Im Subreddit r/iOSsetups teilen etliche User ihre kreativen und todschicken Sperrbilder und tauschen sich untereinander aus. In Kombination mit den neuen Anpassungsoptionen der App-Icons greift alles ineinander und wirkt wie aus einem Guss. Herrlich!

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Vielleicht gerade, weil Apple derartige Freiheiten mit den letzten Software-Updates schleichend eingeführt hat und sie nun ihren Höhepunkt zu erreichen scheinen, macht es mir – und offenbar auch anderen Usern – unverschämt viel Spaß, das Design des Sperr- und Startbildschirms anzupassen. Fast schon zu viel Spaß.

Das ist natürlich noch nicht alles, was ihr von der neuesten Version erwarten dürft.

Weitere Highlights in iOS 26

Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es einige hervorragende Verbesserungen. Die Kamera-App macht einen sehr gelungenen Eindruck und wurde mit der vierten Beta-Version optimiert.

  • Das Umschalten der einzelnen Kamera-Modi geht jetzt schneller und »flüssiger« von der Hand.
  • Die Unterteilung zwischen Video und Foto ist sinnvoll, allerdings hätte ich mir einen konsequenten Schnitt gewünscht, ähnlich wie bei Google: Das Anwählen von »Video« öffnet seinen eigenen Bereich, getrennt vom Fotografieren.

Liquid Glass zieht sich durch alle Apps, darunter auch die Kamera-App. Liquid Glass zieht sich durch alle Apps, darunter auch die Kamera-App.

Alles in allem macht die Ordnung innerhalb der App bei der Verwendung aber sehr viel Spaß, ähnlich wie bei der Fotos-App.

Die einzelnen Sammlungen wandern in einen separaten Bereich und sind somit von der Mediathek auf dem Gerät getrennt. Die Sammlungen können in ihrer Reihenfolge angepasst oder eingeklappt werden, wenn einzelne Abschnitte nicht benötigt werden. Super!

Die Fotos-App gefällt mir jetzt deutlich besser! Die Fotos-App gefällt mir jetzt deutlich besser!

Im Vergleich zur Version von iOS 18 ist diese Überarbeitung eine der spürbaren Verbesserungen.

Darüber hinaus bietet die neue iPhone-Version einige Quality-of-Life-Verbesserungen, darunter eine Anruffilter-Funktion für unbekannte Rufnummern.

Derartige Anrufe werden automatisch vom System angenommen und das Smartphone fragt vor dem Durchstellen nach Informationen wie dem Namen des Anrufers und dem Grund des Anrufs. Anschließend könnt ihr entscheiden, ob ihr abheben möchtet.

Willkommen sind für mich zudem die Optionen, den Weckern eine individuelle Schlummerdauer hinzuzufügen und die Anzeige, wie lange das iPhone an der Steckdose hängen muss, um voll aufgeladen zu sein.

Weitere praktische Neuerungen, habe ich euch im folgenden Video zusammengefasst:

Video starten 13:25 iOS 26: Alle Highlights des neuen iPhone-Updates und 15 versteckte Features, die ihr kennen solltet

Ein solides, aber kein überwältigendes Upgrade

Ihr habt es sicher selbst bemerkt: Die neueste Version setzt keinen Meilenstein, sondern zielt auf die neue Designsprache »Liquid Glass« ab. Das sieht und spürt man deutlich.

Unter dem schicken Deckmantel verbergen sich einige praktische Features, die das Leben ein wenig leichter machen, aber sicherlich niemanden dazu verleiten werden, Android den Rücken zu kehren.

So subtil die Änderungen auch sein mögen, so rund fühlt sich das Betriebssystem insgesamt an.

Zusammengefasst verpasst Apple mit iOS 26 euren Smartphones einen neuen Look, der sicherlich nicht allen gefallen wird, sowie mehr Freiheiten bei der Gestaltung des Start- und Sperrbildschirms.

Wenn ihr ein Fan von letzterem seid, kommt ihr mit der neuesten Version voll auf eure Kosten.

Apples größter Trumpf lässt zudem weiterhin auf sich warten. Von der neuen Version von Siri fehlt im großen Update jede Spur, sodass sie vermutlich noch mehrere Monate auf sich warten lassen wird. Sehr wahrscheinlich müssen wir uns noch bis Frühjahr 2026 auf Siri 2.0 gedulden, sofern sie dann auch für die deutsche Sprachausgabe freigeschaltet wird.

Habt ihr bereits die neueste Version auf einem alten iPhone testweise installiert? Wie ist eure Meinung zum großen Update? Was sind eure Highlights und was findet ihr wiederum nicht gelungen? Schreibt es uns sehr gerne unten in die Kommentare!

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