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Seite 2: Iron Sky: Invasion im Test - Renate, wir haben ein Problem!

Mach hin, Renate!

Im Kampf gegen größere Gegner, wie den Zeppelinen der Siegfried-Klasse kommt wenigstens etwas Taktik ins Spiel. Richtig viel Schaden nehmen die fliegenden Zigarren nämlich nur, wenn wir ihre Hangarluken unter Beschuss nehmen.

Die öffnen sich allerdings nur aus Nachschubgründen, sodass wir erst mal reichlich Untertassen zerlasern müssen. Eine weitere Portion Taktik bietet Invasion durch die Möglichkeit, wie seinerzeit in X-Wing die Schiffsenergie auf Schilde, Schub oder Waffen umzuleiten. Wenn wir also aus allen Rohren ballernd auf ein Schwergewicht von Nazi-Tasse zufliegen müssen wir entscheiden, ob wir komplett auf Waffenenergie setzen oder uns lieber noch etwas Schildenergie für den Flug aus der Gefahrenzone aufheben.

Anflug Nachdem wir einige fliegende Untertassen zerstört haben, nehmen wir Kurs auf den Zeppelin der Siegfried-Klasse.

Beschuss Dieser öffnet nun die Hangarluken, um für Nachschub an der Nazi-Front zu sorgen. Wir hingegen ballern aus allen Rohren auf die Schwachstelle des Zeppelins.

Freude Nach einigen Anläufen explodiert die schwebende Zigarre. Kreutz gefällt das überhaupt nicht.

Invasion größtes Problem: Es ist zu weiten Teilen langweiliger als eine Tupperparty im Vatikan. Häufig wirken die Missionen auf den ersten Blick spannend und witzig, entpuppen sich aber nach kurzer Zeit als langatmig und kaum fordernd. So bekommen wir beispielsweise den Auftrag, das Kriegsraumschiff »George W. Bush« für einen Propagandastreifen zu filmen. Es folgt eine fordernde, rasante Weltraum-Paparazzi-Tour mit abenteuerlichen Kamerafahrten unter Feindbeschuss -- allerdings nur in unserer Fantasie. In Wirklichkeit verläuft die Filmerei so: Wir erreichen das Raumschiff, das gerade ein paar kleinere Ufos bekämpft, und behalten es einfach 20 Sekunden lang in der Nähe unseres Fadenkreuzes. Voilá, das war’s. Nicht mal den Auslöser der Kamera müssen wir betätigen. Schade, dass hier so viel Potential verschenkt wird.

Durch den Verkauf von Wrackteilen bekommen wir genügend Geld, um unser Raumschiff aufzurüsten. Durch den Verkauf von Wrackteilen bekommen wir genügend Geld, um unser Raumschiff aufzurüsten.

Schlaflose Nächte hat uns auch eine Mission bereitet, in der wir Renate Richter eskortieren sollen. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, müssen wir fernab von der Ex-Nazi-Dame auf Zwischenfälle warten, um dann zur Rettung zu eilen. Zwischendurch dürfen wir gähnend auf der Sternenkarte beobachten, wie sich ihr das Raumschiff quälend langsaaaaaaaaaam gen Zielpunkt schleppt. Zeit kann so relativ sein.

Die dunkle Seite der Technik

Auch auf technischer Seite tut sich Invasion keinen Gefallen. Klar, wir befinden uns im Weltraum, doch matschige Texturen, Lens-Flare-Effekte aus der DirectX-Gruft und grässliche Explosionen müssen auch in den unendlichen Weiten des Alls nicht sein.

Die Explosionen in Iron Sky: Invasion locken heutzutage keinen Wookie mehr hinter dem Ofen vor. Die Explosionen in Iron Sky: Invasion locken heutzutage keinen Wookie mehr hinter dem Ofen vor.

Dafür sticht die musikalische Untermalung heraus. Kein Wunder, bedient sich das Spiel doch beim Original-Soundtrack des Films. Dagegen fällt die Geräuschkulisse ordentlich ab. Zeppeline verpuffen dermaßen unspektakulär, man könnte eine Stecknadel fallen hören. Hinsichtlich der Steuerung raten wir dringend, ein Gamepad zu verwenden, denn das Schiff mit Maus und Tastatur zu manövrieren, gleicht der Hölle auf Erden. Das hat schon im Jahr 2003 bei Freelancer wesentlich besser geklappt.

Vor neun Jahren gab es übrigens auch schon Multiplayer-Modi in Weltraum-Simulationen. Diese fehlen in Invasion allerdings ebenso wie die Möglichkeit, die Kampagne aus Sicht der Nazis zu spielen. Sehr schade, denn gerade hier hätte man noch einmal mit ordentlichen Trash-Momenten punkten und etwas Abwechslung in Spielgeschehen bringen können.

Iron Sky: Invasion - Launch-Trailer ansehen 1:37 Iron Sky: Invasion - Launch-Trailer ansehen

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