50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Vor 32 Jahren hätte James Cameron beinahe Jurassic Park in »furchterregend und nicht jugendfrei gedreht« - heute ist er heilfroh, dass es nicht dazu gekommen ist

James Cameron würde am liebsten einen Dino-Film machen, der erst ab 17 Jahren ist. Das ist aber im Jurassic-Park-Universum nicht möglich.

Irgendwie haben die Dinos aus Jurassic Park und die Xenomorph aus Alien schon eine gewisse Ähnlichkeit. Bildquelle: Universal PicturesDisney20th Century Fox Irgendwie haben die Dinos aus Jurassic Park und die Xenomorph aus Alien schon eine gewisse Ähnlichkeit. Bildquelle: Universal Pictures/Disney/20th Century Fox

Im Jahre 1993 erweckte Steven Spielberg die Welt von Jurassic Park zum Leben. Bis heute trampeln die Dinos über die großen Leinwände; erst kürzlich im siebten Teil der Reihe »Jurassic World: Rebirth« mit Scarlett Johansson.

Beinahe hätte aber jemand ganz anderes beim ersten Film Regie geführt: James Cameron. Wie das Universum wohl unter der Führung des Alien-Regisseurs ausgesehen hätte? Das verrät Cameron in einem Interview in einer aktuellen Ausgabe von Empire Magazine.

Die Altersfreigabe zu niedrig für Cameron

Zunächst einmal macht der 71-jährige Filmemacher klar, dass er nichts bereut und seinen Kollegen Steven Spielberg nach wie vor als die bessere Wahl für den Job ansieht. Denn Cameron ist immerhin für seine Arbeit an Alien 2 bekannt, den er nur sieben Jahre zuvor drehte. Dabei vermutet er, dass viel davon in eine mögliche Jurassic-Park-Umsetzung geflossen wäre (via World of Reel):

[Spielberg] war der richtige Mann für diesen Film. Ich wäre es nicht gewesen, denn ich hätte ihn zu furchterregend und nicht jugendfrei gemacht. Es wäre »Aliens« mit Dinosauriern geworden.

Cameron gesteht, dass er selbst nicht so ein großer Dino-Fan ist und Filme vorzieht, die eine höhere Altersfreigabe erfordern. Das ist mit der Jurassic-Park-Reihe in der Vergangenheit aber nicht möglich gewesen:

Ich bin nicht der größte Jurassic-Park-Fan. Verstehe mich nicht falsch, es ist ein guter Film, aber nicht unbedingt einer, den ich mir noch einmal ansehen möchte. 

Spielberg hat mit seinem PG-13-Film Jurassic [Park] zwar ins Schwarze getroffen, aber ich würde einen Dinosaurierfilm mit Altersfreigabe ab 17 Jahren vorziehen – etwas, das wir mit dieser Filmreihe nicht wirklich bekommen haben, da alle Teile für den Massenkonsum entschärft wurden.

Cameron würde sich also offenbar mehr freie Hand wünschen, was den Gruselfaktor der schuppigen Reptilien angeht. Was verständlich ist, denn bisher waren alle Filme der Reihe ausnahmslos ab 12 Jahren freigegeben und somit selbst für Kinder zugänglich.

Dazu kommt noch, dass Kinder unter 12 Jahren den Film theoretisch auch anschauen können - vorausgesetzt, ein Erwachsener begleitet sie.

Das nächste Projekt von James Cameron

Video starten 2:25 Der erste Trailer zu Avatar 3 ist da: Fire and Ash dürfte deutlich brutaler werden als The Way of Water

Auch ohne Jurassic Park hatte James Cameron immer ordentlich zu tun. Am 17. Dezember 2025 erscheint bereits sein dritter Film der Avatar-Reihe »Fire and Ash.« Der kommt auch wieder mit einer beachtlichen Spiellänge von 3 Stunden und 15 Minuten daher.

Zwei weitere Fortsetzungen sind auch schon geplant, ob Cameron dort auch Regie führen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Fans warten auch bereits seit mehreren Jahren auf Alita: Battle Angel 2. Erst kürzlich verriet Cameron, dass er und sein Kollege Robert Rodriguez einen Blutschwur geleistet haben. Demnach soll eine Fortsetzung auf jeden Fall kommen.

Falls ihr euch vor dem Kinobesuch von Avatar 3 noch einmal auf den neuesten Stand bringen möchtet, dann könnt ihr das auf Disney Plus tun. Dort sind die ersten beiden Teile im Abo zum Streamen verfügbar. 

In der obigen Box findet ihr außerdem weitere spannende und aktuelle News aus der Entertainment-Welt. Oel ngati kameie (heißt so viel wie: Ich sehe dich und ist ein tiefgründiger Gruß im Avatar-Universum).

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