Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Kaum jemand kennt den Sci-Fi-Film Prospect mit Pedro Pascal in der Hauptrolle, dabei bekam er hervorragende Kritiken

Prospect erblickte hierzulande nie das Kinolicht - und das obwohl der Film beim Publikum eigentlich ziemlich gut ankam.

Prospect mit Pedro Pascal erschien bereits 2018, wurde aber nie im Kino gezeigt. Bildquelle: Condor Film Prospect mit Pedro Pascal erschien bereits 2018, wurde aber nie im Kino gezeigt. Bildquelle: Condor Film

Wenn Fans den Namen »Pedro Pascal« hören, denken sie vermutlich als Erstes an Serien wie The Last of Us oder The Mandalorian. 

Doch noch bevor Pascal in die Rolle von Joel Miller oder Din Djarin schlüpfte, wirkte er im Jahre 2018 an dem erfolgreichen Sci-Fi-Film Prospect mit - den aber fast niemand kennt.

Wer oder was ist Prospect?

Prospect ist ein Film von Christopher Caldwell und Zeek Earl, die sich sowohl den Regiestuhl als auch die Arbeit am Drehbuch teilten. Das dystopische Sci-Fi-Adventure war das erste und einzige große Projekt der beiden.

Worum geht’s? Damon (Jay Duplass) und seine Tochter Cee (Sophie Thatcher) planen eine Reise zu einem fremden, gefährlichen Mond, auf dem es besondere Edelsteine geben soll. Nach einer chaotischen Bruchlandung stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen auf dem Planeten sind.

Um aus dem Gebiet zu fliehen, müssen sie sich mit dem zwielichtigen Ezra (Pedro Pascal) zusammentun. Der versucht bereits selbst seit Jahren, den Planeten zu verlassen. 

Video starten 1:00 Im Sci-Fi-Hit Prospect ist Pedro Pascal auf einem fremden Planeten gestrandet

Der Sci-Fi-Film wurde nur in wenigen ausgewählten US-Kinos gezeigt und schaffte es nie auf die großen Leinwände anderer Länder wie Frankreich oder Deutschland. Und das, obwohl die meisten Reviews durchaus positiv waren.

Kritiker sind zu 89 Prozent begeistert von Prospect, während Zuschauer sich mit 74 Prozent ein klein wenig skeptischer zeigen (via Rotten Tomatoes). In der Filmdatenbank IMDb landet er bei 6,3 von 10 Sternen. Aber warum schaffte es der Film hier nie in die Lichtspielhäuser?

Der Entstehungsprozess von Prospect

Mithilfe einer Kickstarter-Kampagne, der 21.000 Dollar einnahm, finanzierten Caldwell und Earl eine erste Kurzfilm-Version. Die erregte bei dem SXSW Festival 2014 so viel Aufmerksamkeit, dass sie sich auch auf der Videoplattform Vimeo zu einem Hit mauserte.

Nach einem erfolgreichen Pitch bei den kanadischen BRON Studios, sicherte sich das Regisseur-Duo eine Finanzierung in Höhe von geschätzten vier Millionen US-Dollar und produzierte einen Langfilm.

Warum der Film nicht im Kino lief: Da Prospect als Direct-to-Video-Produktion konzipiert wurde, war er nie für die große Leinwand, sondern den Heimvideomarkt (Streaming, DVD, Blu-ray) gedacht. Mit seinem kleinen Budget kann er derweil nicht die visuelle oder erzählerische Qualität bieten, die für ein riesiges Kinoerlebnis erforderlich wäre.

Aktuell könnt ihr euch den Film auf Amazon Prime Video anschauen - vorausgesetzt ihr nehmt ein Zusatzabo bei den Kanälen Filmtastic, Galactic Stream oder superfresh in Kauf. Kleiner Tipp: Alle drei Channels haben einen Probezeitraum von 7 bis 30 Tagen. Wenn ihr nur schnell Pedro Pascal mit blonder Strähne im Haar sehen möchtet, könnt ihr danach direkt wieder kündigen. 

Pedro trefft ihr übrigens ab dem 24. Juli 2025 wieder auf der großen Leinwand an. Dann kämpft er als Reed Richards in Fantastic Four: First Steps mit seinem Team gegen den Planetenfresser Galactus. Oder ihr wartet bis zum 21. August 2025, wenn er mit Dakota Johnson und Chris Evans in The Materialists zu sehen ist.

zu den Kommentaren (19)

Kommentare(19)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.