Man sagt, dass sich Menschen im Abstand von sieben Jahren verändern, vom Kind zum Jugendlichen, zum jungen Erwachsenen und hin zu Ehepartner, Vater oder Mutter und so weiter.
Crimson Desert hat nicht einmal sieben Monate gebraucht, um sich einem ähnlich fundamentalen Wandel zu unterziehen. Nach weniger als einem halben Jahr erkenne ich das bis zum Release so mysteriöse und von Zweifeln umschwirrte Action-Adventure kaum mehr wieder. Was hat sich bei Crimson Desert in dieser Zeit nicht alles verändert!
Das hätte ich mir nie erträumt
Bei GameStar war ich vermutlich der Erste, der das große Potenzial von Crimson Desert erkannte. Als ich 2020 bei der Ankündigung dabei war, überwältigten mich die grenzenlosen Ambitionen von Entwickler Pearl Abyss. Und als ich sechs Jahre später Anfang 2026 mit dem Start der Release-Berichterstattung bei GameStar auf stetig steigendes Interesse der Leser stieß, konnte ich mir den bevorstehenden Millionenerfolg immer noch kaum ausmalen.
Im Gegenteil: Viele standen Crimson Desert zu Beginn skeptisch gegenüber, zu wild klangen die Versprechungen der Macher im Vorfeld, zu durcheinander wirkte der Gameplay-Mix. Doch Pearl Abyss hat alle Zweifler zum Schweigen gebracht.
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