Ein neues Diablo? Solche eine Ankündigung hat für gewöhnlich das Potenzial, das Internet zu sprengen. Doch dieses Mal blieb der große Sturm aus.
Das Internet reagierte bemerkenswert unterkühlt auf die Nachricht, dass sich mit Diablo 5 nur drei Jahre nach Release von Diablo 4 bereits ein vollwertiger Nachfolger in der Entwicklung befindet. Auch ich war davon irritiert:
Jetzt hat Blizzard drei Jahre Zeit, um die Vorfreude bis zum geplanten Release im Frühjahr 2029 zu schüren. Dafür zentral ist die Rückkehr des namensgebenden Höllenfürsten: Diablo, der Herr des Schreckens, war den Entwicklern zu schade für ein Addon. Für Executive Producer Matt Zitterman war das zusammen mit der Notwendigkeit, »tiefgreifende strukturelle Veränderungen« einzuführen, das Hauptargument für ein richtiges neues Diablo.
»Wer sind die Diablo-Spieler? Warum spielen sie Diablo? Was erwarten sie von einem Diablo-Spiel?« (Executive Producer Matt Zitterman)
GameStar hat mit den Entwicklern von Diablo 5 gesprochen und zeichnet für euch ein Bild eines neuen Action-Rollenspiels, das große Ambitionen, aber auch noch viel Arbeit vor sich hat, bevor es die skeptische Fangemeinde überzeugen kann.
Schon früh stand fest: Diablo braucht sein eigenes Spiel
Zehn Jahre Diablo 4 - der ursprüngliche Plan (sogar mit jährlichen Erweiterungen laut Ex-Entwicklungschef Rob Ferguson) für Blizzards große Shared-Open-World-Wette ist mit der Ankündigung von Diablo 5 hinfällig.
Bereits ein Jahr nach Release begannen hinter den Kulissen wohl bereits die Arbeiten am Nachfolger. Während Teil 4 die Geschichte von Lilith und ihrem Dämonen-Papa Mephisto erzählte (kürzlich mit Lord of Hatred abgeschlossen), war sich Blizzard wohl bereits recht früh im Klaren, dass der namensgebende Oberschurke Diablo erst im Nachfolger auftauchen würde.
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