Die Hauptstory von Kingdom Come: Deliverance 2 braucht etwas, um in Fahrt zu kommen. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse für eine Weile geradezu. In diesem Artikel reden wir über die erste große Entscheidung, die im Lauf des Rollenspiels nochmal zur Sprache kommt. Ab hier gilt ausdrückliche Spoilerwarnung!
Wir erklären euch alle Möglichkeiten, die Mission Notwendiges Übel zu lösen. Sie schließt an die Hauptquest Zurück im Sattel an und führt euch nach Semin.
Schnellnavigation
Die Wege durch Notwendiges Übel
Otto von Bergow will von Heinrich und Hans wissen, was sie von einem Gefangenen über die Banditen herausgefunden haben. Ihr habt die Wahl, ihm zu erzählen, dass Olda von Semin mit ihnen gemeinsame Sache macht – oder es mit einer hohen Redekunst zu verheimlichen.
Wenn ihr es schafft, ihm nichts zu verraten, dann entsendet er seine Truppen direkt nach Nabokov und ihr überspringt die Quest Notwendiges Übel, stattdessen geht es mit Für den Sieg weiter. Semin bleibt euch als besuchbarer Ort mitsamt eventueller Quests erhalten.
Enthüllt ihr ihm, dass der Sohn des Vogts von Semin in der Sache mit drin steckt, dann weist er einen Soldatentrupp an, nach Semin zu reiten – mitsamt Heinrich und Hans. Unter dem Kommando von Hashek sucht ihr die Burg auf, bei dir ihr erst kürzlich eine Hochzeit gefeiert habt.
Achtung, ihr könnt die Quest verpassen! Ihr müsst darauf achten, morgens rechtzeitig mit Hasheks Truppe loszureißen. Seid ihr zu spät dran, dann verpasst ihr den Ritt und die Geschichte geht so weiter, als hättet ihr Bergows Leute unterstützt.
2:47
Kingdom Come: Deliverance 2 - Neuer Trailer zeigt die düsteren Seiten der Story
Die große Entscheidung von Semin
Nun steht ihr vor einer harten Entscheidung: Unterstützt ihr Hashek, der sich einer gerechten Sache verpflichtet sieht, dabei aber über die Leichen Unschuldiger geht? Oder schlagt ihr euch auf die Seite derer von Semin, um Unbeteiligte zu schützen, obwohl ihr damit indirekt den Banditen helft?
- Hashek unterstützen: Ihr greift gemeinsam erst die Krieger von Semin an, dann metzeln Hashek und seine Männer auch wehrlose Bewohner der Burg nieder. Der Vogt und sein Sohn sterben, die Burg wird niedergebrannt.
- Semin unterstützen: Ihr besteht darauf, dass der Auftrag nur lautete, der Sache nachzugehen – nicht aber wahllos mit Schwertern um sich zu schlagen. Hashek sieht rot und attackiert die unterlegenen Seminer, dank Heinrich und Hans wendet sich das Blatt aber und ihr besiegt Bergows Männer. Der Vogt und sein Sohn entkommen, ihr brennt die Burg nieder, um euren Verrat zu vertuschen.
- Seiten wechseln: Wie wir herausgefunden haben, könnt ihr auch erst Hashek helfen, euch dann aber gegen ihn und seine Männer wenden, sobald sie mit dem wahllosen Töten anfangen. Solange ihr das vor Oldas Hinrichtung schafft, wertet das Spiel, dass ihr euch auf die Seite von Semin geschlagen habt. Eventuell habt ihr dann aber schon Leute wie Knorren auf dem Gewissen.
Was hat das für Konsequenzen?
Habt ihr euch gegen Bergows Männer gewendet, dann müsst ihr ihm das anschließend beim Bericht natürlich verheimlichen, sonst wartet der Galgen auf Heinrich und Hans. Gelingt euch das (oder habt ihr Hashek tatsächlich geholfen), dann schickt euch Bergow als Nächstes nach Nabokov, wo die Hauptgeschichte weitergeht.
Kurzfristig wirkt sich die Entscheidung erstmal nur auf ein Gespräch mit Hans aus, in dem er entweder seinem Grauen über eure Bluttat Ausdruck verleiht oder Sorgen äußert, dass ihr als Verräter hingerichtet werdet, sollte die Wahrheit jemals ans Licht kommen. Heinrich ist im Fall von Semins Rettung immerhin der Meinung, wenigstens die Unschuldigen dort beschützt zu haben.
Ganz am Ende des Spiels wird eure Entscheidung dann nochmal angesprochen: Heinrich trifft im Traum auf seine Eltern, die mit ihm über seine Taten sprechen. Wenn ihr Semin beschützt habt, werdet ihr dafür gelobt und als Beschützer der Unschuldigen betitelt. Allerdings zahlen auch spätere Entscheidungen auf euer »Ritterlich oder rachsüchtig«-Konto ein.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.