74 Punkte, das sind nicht die Welt.
Auf einer Skala von 100 hatte die GameStar (oder der GameStar, wie sich mein heutiger Arbeitgeber damals tatsächlich offiziell nannte) damit eins meiner Lieblingsspiele des Jahres 2004 durchweg solide bewertet - aber keineswegs überragend.
Doch irgendetwas faszinierte mich an Knights of the Temple: Infernal Crusade, das eine Nische bediente, die für weniger als ein Jahrzehnt irgendwo zwischen klassischen Rollenspielern und ballerlastigen Ego-Shootern erblühte - und dann von allen aufgegeben wurde.
Zurück bleiben nur Erinnerungen wie die meinen. Vielleicht teilt ihr sie ja mit mir?
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Eine ganze Epoche vergleichbarer Spiele
In meiner Jugend habe ich wirklich so einige Spiele mit Nahkampf-Fokus und Third-Person-Perspektive gespielt, die Jedi Knight-Reihe mal außen vor gelassen. Alles begann mit Die By the Sword von 1998, ein blutiger Pixel-Dungeon-Crawler von ... den späteren Call of Duty-Entwicklern bei Treyarch, ja wirklich!
2000 folgte das nordische Actionspiel Rune von den Human Head Studios, das wegen seiner abhackbaren Gliedmaßen prompt in Deutschland indiziert wurde. Dasselbe Schicksal ereilte auch Severance: Blade of Darkness. Exakt die Features, für die diese Spiele weltweit gefeiert wurden (spürbares Treffer-Feedback im Kampf mit scharfkantigen Schwertern und Äxten), machten sie für die deutschen Behörden zum roten Tuch.
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