Seit dem 25. März 2026 könnt ihr euch die neue Staffel von Scrubs auf Disney Plus ansehen - die Folgen erscheinen wöchentlich. Für den Auftakt saß J.D.-Darsteller Zach Braff im Regiestuhl und er verrät uns im Interview, welche Töne die neue Season anschlagen will und warum die in der aktuellen Zeit genau die richtigen sind.
Das Bedürfnis nach Feel Good Comedy
In unserem Gespräch mit Zach Braff und Donald Faison wollten wir wissen, warum nach all den Jahren jetzt der richtige Zeitpunkt für das Scrubs-Comeback gekommen war. Braff erklärt:
Ich glaube, die Leute haben sich wirklich nach etwas gesehnt, wie die herzerwärmende Comedy von Scrubs.
Das hätte seiner Meinung nach auch die Show Ted Lasso von Scrubs-Schöpfer Bill Lawrence gezeigt, die den Leuten im Lockdown während der Corona-Pandemie etwas bot, über das sie lachen konnten, aber auch viel Herz hatte. Lawrence ist übrigens als ausführender Produzent für die neuen Folgen der Krankenhaus-Sitcom wieder mit an Bord.
Laut Braff verhält es sich mit der Fortsetzung von Scrubs ähnlich:
[...] ich glaube, dass es heutzutage, wo in der Welt so viel los ist, einen echten Bedarf an Serien gibt, die einen zum Lachen bringen, aber auch Gefühle wecken. Und niemand kann das besser als Bill Lawrence. Und ich finde, der Zeitpunkt war einfach perfekt.
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Scrubs kehrt zurück und wir haben mit Zach Braff und Donald Faison darüber gequatscht, auf was sich Fans jetzt freuen dürfen
Alte Albernheiten, neue Bodenständigkeit
Damit die Serie, die sich laut Braff über die Jahre immer weiter von der Realität entfernt hat, im Jahr 2026 noch funktioniert, wollte man etwas näher an der Realität bleiben. Er erklärt:
[...] im Laufe der Jahre wurde Scrubs immer übertriebener und übertriebener. Und ich glaube, die Idee war: Okay, wir schreiben das Jahr 2026. Der total alberne Slapstick-Charakter der Serie wurde meiner Meinung nach für die heutige Zeit ein bisschen zu übertrieben.
Der Humor soll mehr aus der richtigen Welt stammen. Für die überzogenen Albernheiten haben sie ja »den Luxus von J.D.s Tagträumen«, erklärt Braff.
Das soll nun aber nicht heißen, dass Turk und J.D. nicht mehr wie früher ihre teils kindlichen Späße wie den Riesenarzt oder »Versteck den Cracker« treiben. Dafür haben die beiden Freunde Braff und Faison gesorgt. Dennoch sind die beiden auch älter geworden. Sie sind jetzt selbst erfahrene Ärzte, lehren die junge Generation, was es heißt, einen weißen Kittel zu tragen und haben eigene Kinder.
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