Sticker, Inhalt und Anleitung
Das Wichtigste zuerst: Ja, das Haus ist hinten offen. Es gibt keine Rückseite, dafür habt ihr beim Umdrehen von The Creel House leichten Zugang zu den einzelnen Räumen. Lego wäre zudem nicht Lego, wenn es bei einem Set dieser Größenordnung keine Sticker geben würde. Davon gibt es 25:
Die Sticker zeigen unter anderem das Upside Down oder geben dem bekannten blauen WSQK-Van sein markantes Äußeres. Wo sie absolut nicht notwendig gewesen wären, sind die 2x2-Fließen wie das »Spiders«-Buch oder das Kaninchen.
Hier hätten es bedruckte Teile, die man aufgrund ihres generischen Inhalts in späteren Sets erneut verwenden könnte, ebenfalls getan. Über die Sinnhaftigkeit der Tapeten oder des Spiegels kann man ebenfalls streiten.
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Selbst wenn ihr 300 Euro für Legos Stranger-Things-Haus ausgeben wollt, könnt ihr es aktuell nicht kaufen
Aufbau: Der Aufklapp-Mechanismus steht im Zentrum
Bereits die ersten gesetzten Steine und Platten machen klar: Das Creel-Haus ist kein Set wie jedes andere. Es gibt feste Teile rund um eine Schiebebahn in der Mitte, die durch Bewegung andere Parts nach außen klappen lässt. Das wird mit einem Minimum an Technic-Teilen bewerkstelligt. Die sichtbarsten sind jene, die später am oberen Rand des Sets die unterschiedlichen Hälften zusammenhalten.
Der Aufbau ist insofern ungewöhnlich, als er im Vergleich etwa zu den Häusern der Modular-Buildings-Reihe nicht linear in die Höhe führt. Stattdessen werden einzelne Teile fertiggestellt, Lücken gelassen und diese später mit den beweglichen Modulen aufgefüllt. Entsprechend sehen die Baufortschritt aus:
Wenn ihr bis hierhin noch nicht verstanden habt, wie das Prinzip hinter dem Ziehharmonika-Haus (meine Wortschöpfung, alle Rechte liegen bei mir ^^) funktioniert, hat Lego was für euch. In der Anleitung gibt's nämlich auch eine Erklärung des Konzepts, das einem ebenso brillanten wie verwirrten Geist entsprungen sein muss:
Am Ende wird durch gleichzeitiges Halten und Ziehen der beiden Hausenden (beziehungsweise der sehr stabilen Bäume, die wie Handgriffe gestaltet sind) die geniale Funktion ausgelöst und das Haus verwandelt sich. Der springende Punkt ist, dass ihr zuvor nur ein Minimum an winzigen Lücken zwischen den Steinen seht und sich das Haus anschließend wieder bombenfest und ohne Schluckauf zusammenfügt. Beim Aufklappen werden zudem einige schöne Details und Rückbezüge auf die Serie freigelegt:
An der Rückseite befindet sich eine drehbare Wand, auf der später Vecna platziert werden kann:
Die Aufkleber tun ihr Bestes, um dem Haus im aufgeklappten Zustand ein ähnliches Erscheinungsbild wie in Season 4 von Stranger Things zu verpassen. Allerdings stößt hier das Medium an seine Grenzen:
Trotzdem: Im Normalzustand würde ich das Set als sehr nah am Original bewerten und im ausgeklappten Zustand hat es einen ausreichend fremdartigen Look, um es als Auswuchs des Upside Downs durchgehen zu lassen.
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