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Lego-Test: Harry Potters 380 Euro teures Hogsmeade-Set hat Kritik verdient, aber auch viel Liebe

Der neue Hogsmeade Collector's Edition bringt Nostalgie zum Harry-Potter-Marathon. Lohnt sich der Kauf oder enttäuscht das Set? Der Test verrät es euch.

Video starten 0:59 Magisches Hogsmeade: Lego entführt Harry-Potter-Fans mit Set 76457 in ein weihnachtliches Wunderland

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Die Tage werden kürzer und der jährliche Harry-Potter-Marathon im Fernsehen steht an. Die perfekte Gelegenheit, um nebenbei am Esstisch zu sitzen und thematisch verwandte Lego-Sets aufzubauen.

Eins davon hat sogar den weihnachtlichen Touch, der zu dieser Jahreszeit passt: 76457 Hogsmeade Village - Collector's Edition setzt das Zaubererdorf aus Büchern und Filmen einmal mehr als Klemmbaustein-Modell um, mit drei frei stehenden Gebäuden und sechs Geschäften.

Fakten zum Set

Name: 76457 Dorf Hogsmeade – Sammleredition
Themenwelt: Harry Potter
Erscheinungsdatum: 1. September 2025
Verfügbarkeit: Lego Store
Preis: 379,99 Euro
Steinezahl: 3.228
Minifiguren: 12
Preis pro Stein: 11,8 Cent
Altersempfehlung: 18 Jahre

Disclaimer: Das Set wurde uns von Lego zu Review-Zwecken zur Verfügung gestellt.

Die mit rund 380 Euro nicht gerade billige Hogsmeade-Häuserzeile musste in Reviews viel Kritik einstecken. Für den GameStar-Test habe ich mir daher eine Harry-Potter-Liebhaberin ins Boot geholt, die eine gänzlich unbefangene Perspektive auf Legos großes Winter-Set in der Themenwelt mitbringt. Dass wir zudem verheiratet sind, hatte natürlich keinerlei Einfluss auf das Endergebnis ...

Peter Bathge
Peter Bathge

Peter hat 2009 seine kindliche Faszination für Klemmbausteine wiederentdeckt. 2019 begann er dann mit dem Abverkauf seiner zwischenzeitlich 200 Sets umfassenden Lego-Sammlung. Inzwischen hat er nur noch ein paar Liebhaberstücke und etliche Minifiguren in seinem Besitz. Doch als er die Gelegenheit bekam, für GameStar nicht nur Spiele, sondern auch Bausätze zu testen, war es sofort wieder um ihn geschehen. Beim Konstruieren mit Klemmbausteinen kann sich Peter vor allem für ausgefallene Bautechniken und verblüffende Details begeistern.

(K)ein guter Ersteindruck

Bei der etwas hochtrabend als Collector's Edition beschriebene 2025-Variante von Hogsmeade sticht Lego-Kennern besonders ein Umstand negativ ins Auge: Das Set 76338 Besuch in Hogsmeade aus dem Jahr 2021 enthielt bereits zwei der enthaltenen Shops in fast identischer Form. Die Neuauflage vergrößert diese zwar und fügt einige Details hinzu, stellt bei den Minifiguren aber gleichzeitig einen Rückschritt dar.

So könnten sich Experten über das Fehlen von bedruckten Beinen bei zehn der zwölf Figuren aufregen, Professor McGonnagal hat sogar nur einen einfarbigen grünen Stein als Rock, obwohl der Druck bei 76338 noch vorhanden war.

Die Box Mit dem Hogsmeade Village krauft ihr euch einen langer Straßenzug, alternativ könnt ihr die Gebäude auch umeinander herum platzieren.

Der Inhalt Für jedes Gebäude gibt's eine eigene Anleitung, was paralleles Bauen im Team besonders leicht macht.

Die Figuren Masse statt Klasse bei der Figurenauswahl

Die Aufkleber Über 40 Sticker könnten ein neuer Rekord sein. Auch das stößt vielen Fans sauer auf.

Für jemanden, der die Lego-Sets der letzten Jahre zu Harry Potter nicht verfolgt hat, ist das Set dennoch ein Blickfang. Die Farbkombinationen, die Ähnlichkeiten zur Filmdarstellung und die teils sehr hübschen Bautechniken (etwa bei Dächern, Schnee, Straße und Schornsteinen) wissen zu gefallen.

Wenig dynamisch

Der Aufbau ist wie bei vielen Lego-Gebäuden geradlinig und geht schnell voran. Zu zweit haben meine Frau und ich zwei Abende und drei Harry-Potter-Filme damit verbracht. Die Strukturen sind solide und stabil. Die Tiefe der Gebäude bewegt sich mit rund acht Noppen aber in Gefilden des neuen Todessterns. Die Rückseite ist jeweils offen.

Spiel-Features gibt es kaum, das Hogsmeade-Dorf richtet sich klar an erwachsene Lego-Sammler, die nach einem weiteren Ausstellungsstück für Regal oder Vitrine suchen. So lassen sich lediglich die Kronleuchter im Wirtshaus Die Drei Besen bewegen und im einzigen Wohnhaus lässt sich eine versteckte Tür hinter einem Gemälde öffnen.

Die Drei Besen #1 Butterbeer, Kürbis und Cookies: der Gastraum der Drei Besen.

Die Drei Besen #2 Allen Gebäude fehlen Treppen zwischen den Stockwerken.

Die Drei Besen #3 Ganz süß: In der Toilette steht sogar Wasser.

Die Drei Besen #4 Schön: die verwinkelten Schornsteine.

Die Drei Besen #5 Die Schneeeffekte auf dem Dach verbreiten Weihnachtsstimmung.

Ein Pluspunkt sind die drei dunkelgrauen Grundplatten, die für mich eine willkommene Rückkehr zu alten Lego-Zeiten darstellen. In den 90ern und 2000ern war es vollkommen normal, dass alles von Burgen bis Tankstellen auf solchen Basisplatten errichtet wurde. Schön, dass sich bei Lego auch abseits der Modular-Buildings-Reihe noch jemand an diese Zeiten erinnert.

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