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Magisches Hogsmeade: Lego entführt Harry-Potter-Fans mit Set 76457 in ein weihnachtliches Wunderland
Die Tage werden kürzer und der jährliche Harry-Potter-Marathon im Fernsehen steht an. Die perfekte Gelegenheit, um nebenbei am Esstisch zu sitzen und thematisch verwandte Lego-Sets aufzubauen.
Eins davon hat sogar den weihnachtlichen Touch, der zu dieser Jahreszeit passt: 76457 Hogsmeade Village - Collector's Edition setzt das Zaubererdorf aus Büchern und Filmen einmal mehr als Klemmbaustein-Modell um, mit drei frei stehenden Gebäuden und sechs Geschäften.
Fakten zum Set
Name: 76457 Dorf Hogsmeade – Sammleredition
Themenwelt: Harry Potter
Erscheinungsdatum: 1. September 2025
Verfügbarkeit: Lego Store
Preis: 379,99 Euro
Steinezahl: 3.228
Minifiguren: 12
Preis pro Stein: 11,8 Cent
Altersempfehlung: 18 Jahre
Disclaimer: Das Set wurde uns von Lego zu Review-Zwecken zur Verfügung gestellt.
Die mit rund 380 Euro nicht gerade billige Hogsmeade-Häuserzeile musste in Reviews viel Kritik einstecken. Für den GameStar-Test habe ich mir daher eine Harry-Potter-Liebhaberin ins Boot geholt, die eine gänzlich unbefangene Perspektive auf Legos großes Winter-Set in der Themenwelt mitbringt. Dass wir zudem verheiratet sind, hatte natürlich keinerlei Einfluss auf das Endergebnis ...
(K)ein guter Ersteindruck
Bei der etwas hochtrabend als Collector's Edition beschriebene 2025-Variante von Hogsmeade sticht Lego-Kennern besonders ein Umstand negativ ins Auge: Das Set 76338 Besuch in Hogsmeade aus dem Jahr 2021 enthielt bereits zwei der enthaltenen Shops in fast identischer Form. Die Neuauflage vergrößert diese zwar und fügt einige Details hinzu, stellt bei den Minifiguren aber gleichzeitig einen Rückschritt dar.
So könnten sich Experten über das Fehlen von bedruckten Beinen bei zehn der zwölf Figuren aufregen, Professor McGonnagal hat sogar nur einen einfarbigen grünen Stein als Rock, obwohl der Druck bei 76338 noch vorhanden war.
Für jemanden, der die Lego-Sets der letzten Jahre zu Harry Potter nicht verfolgt hat, ist das Set dennoch ein Blickfang. Die Farbkombinationen, die Ähnlichkeiten zur Filmdarstellung und die teils sehr hübschen Bautechniken (etwa bei Dächern, Schnee, Straße und Schornsteinen) wissen zu gefallen.
Wenig dynamisch
Der Aufbau ist wie bei vielen Lego-Gebäuden geradlinig und geht schnell voran. Zu zweit haben meine Frau und ich zwei Abende und drei Harry-Potter-Filme damit verbracht. Die Strukturen sind solide und stabil. Die Tiefe der Gebäude bewegt sich mit rund acht Noppen aber in Gefilden des neuen Todessterns. Die Rückseite ist jeweils offen.
Spiel-Features gibt es kaum, das Hogsmeade-Dorf richtet sich klar an erwachsene Lego-Sammler, die nach einem weiteren Ausstellungsstück für Regal oder Vitrine suchen. So lassen sich lediglich die Kronleuchter im Wirtshaus Die Drei Besen bewegen und im einzigen Wohnhaus lässt sich eine versteckte Tür hinter einem Gemälde öffnen.
Ein Pluspunkt sind die drei dunkelgrauen Grundplatten, die für mich eine willkommene Rückkehr zu alten Lego-Zeiten darstellen. In den 90ern und 2000ern war es vollkommen normal, dass alles von Burgen bis Tankstellen auf solchen Basisplatten errichtet wurde. Schön, dass sich bei Lego auch abseits der Modular-Buildings-Reihe noch jemand an diese Zeiten erinnert.
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