Größer, schöner, kleinteiliger
Als jemand, der damals vor vielen Jahren schon legendäre Lego-Sets mit Boba Fetts Slave I aufgebaut hat, kommen mir einige Schritte bekannt vor. Der Maßstab ist aber natürlich größer als bei den Playsets. Im Vergleich zur alten UCS-Version von 2015 sind durch die insgesamt etwa 1.000 zusätzlichen Teile zudem einige weitere Details und besser abgerundete Ecken möglich, das wirkt sich positiv auf das Gesamtbild aus.
Wunderschön ist auch die Rückseite, hier kommen Antriebe und später die seismische Ladung unter:
Als Indikator für die Cleverness des Sets möchte ich eine Anekdote aus meinem viertägigen Aufbau von Set 75409 mit euch teilen. Ich rief nämlich so oft »Oh, wie cool!« oder »Ach, ist das schön!« aus, dass sich meine Frau mehrmals dem Bautisch näherte und mir trotz keinerlei Interesse an Star Wars und Raumschiffen neugierig über die Schulter schaute. Ehefrau-Coolness-Faktor 9/10.
Solche cleveren Lösungen, aus den kantigen Lego-Grenzen auszubrechen, wie hier an der Vorder- beziehungsweise Unterseite des Raumschiffs liebe ich ja!
Die Situation spitzt sich zu
Je weiter ich beim Bau voranschreite, umso klarer wird mir auch, warum das Lego-Set nichts für Kinder ist. Tatsächlich bin ich beim Verfassen dieser Zeilen noch auf einen von mir begangenen Fehler gestoßen, der im Rückblick ziemlich peinlich ist (erkennt ihr ihn auf den Fotos?).
Nehmt euch also ausreichend Zeit für Jango Fetts Raumschiff und überhastet nichts. Allein schon, weil es so viel Spaß macht, dem Vehikel des Kopfgeldjägers beim Wachsen zuzusehen.
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Die sich zuspitzende »Nase« (dieses Modell macht es wirklich schwer, etablierte Begriffe zu verwenden, weil es so völlig anders als 90 Prozent aller anderen Schiffe aufgebaut ist) stellt noch einmal eine Besonderheit in einem ohnehin schon außergewöhnlichen Set dar.
Die Verkleidung ist clever und der endgültige Effekt schick, aber im Inneren befindet sich nichts. Immerhin lassen sich Gegenstände theoretisch durch die verschiebbare Laderampe und eine Luke am Rücken des Modells hin und her bewegen.
Ein echtes Play-Feature steckt aber nicht dahinter; es handelt sich bei dem Set mit der Nummer 75409 nun mal eben um ein Ausstellungsstück für die Vitrine, das macht mir der Test sehr deutlich. Hätte man sich bei dem Preis von rund 300 Euro aber ganz ehrlich auch im Voraus denken können ...
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