So ein E-Bike bin ich noch nie gefahren – warum mich das Lemmo Collab.Ride beeindruckt

Mit dem Collab.Ride hebt Lemmo sein smartes E-Bike aufs nächste Level: stärkerer Motor, automatische Gangschaltung und KI, die alles regelt. Nach meinem Test wollte ich nicht mehr absteigen.

Das Lemmo One Collab.Ride im Test - Optisch bleibt vieles beim Alten, doch unter der Haube stecken gigantische Upgrades. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Das Lemmo One Collab.Ride im Test - Optisch bleibt vieles beim Alten, doch unter der Haube stecken gigantische Upgrades. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

🔄 Live-Update: Erkenntnisse nach 4 Wochen (23.03.2026)
Update: Ist das Bike kompatibel mit einem Kindersitz? (User-Frage)

Ein Leser fragte: Kann ich auf dem Collab.Ride einen Kindersitz montieren?

Ja, das geht. Zumindest mit einem Kindersitz, das am Hauptrohr befestigt wird. Ich selber nutze den Jockey Pro von Britax Römer.

Fahrgefühl mit Kind: Die Steigerung auf 54 Nm Drehmoment macht sich hier bezahlt. Selbst mit 15 kg Zusatzgewicht zieht das Bike an der Ampel souverän und ohne Ruckeln an.

Update: Software-Check (MCU-Firmware v1.0.32)

Lemmo hat seit dem Erst-Test zahlreche Over-the-Air-Updates ausgerollt, die das Fahrverhalten noch einmal verändert haben:

  • Das Bike schaltet vor dem Stand nun zuverlässiger in den 4. oder gar 3. Gang zurück, was den Antritt natürlicher macht.
  • Das Bike schaltet nun teils auch mal direkt zwei Gänge nach oben oder unten, wenn es die Situation erfordert.
  • Das "Hamsterrad-Gefühl" (zu hohe Trittfrequenz in der Ebene) wurde leicht adressiert, indem das Bike gefühlt eher hochschaltet, wenn man viel Kraft in die Pedale gibt. Dennoch ist für meinen Geschmack die Kadenz noch zu hoch, bevor die Schaltung greift. Das Schaltverhalten unterscheidet sich aber auch je nach Motorassistenzstufe.

Zudem zeigt die App im Routenmodus nun auch den aktuellen Gang und lässt mich zwischen Automatik- und manueller Schaltung wechseln.

Stellt euch vor: Ihr tretet kräftig in die Pedale, der Anstieg wird steiler und das Fahrrad schaltet von selbst einen Gang runter, bevor ihr es überhaupt gemerkt habt. Das Bike hat einfach mitgedacht.

Genau das war die Vision von Lemmo, die nun beim Collab.Ride-Modell Realität wird. Das Berliner Start-up gehört für mich zu den spannendsten auf dem Markt; sowohl das Lemmo One MK2 Core als auch das MAX gehören zu den besten E-Bikes, auf denen ich jemals saß.

Die dritte Generation, das Lemmo One Collab.Ride, macht noch mal einen ambitionierten Schritt nach vorn. Denn neben einem um 35 Prozent stärkeren Motor gibt's nun auch eine optionale Automatikschaltung – die integrierte KI regelt alles automatisch.

Nach mehreren Wochen bin ich überzeugt, dass das Collab.Ride zu den aufregendsten E-Bikes des Jahres gehört, auch wenn nicht alles perfekt ist.

Was sich verbessert hat, wo es noch hakt und warum ich nicht mehr absteigen wollte, erfahrt ihr im Test.

Transparenzhinweis: Lemmo hat mir das One Collab.Ride in der Farbe Sand für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Lemmo One "Collab.Ride"
Lemmo One "Collab.Ride"
Das Lemmo One "Collab.Ride" macht dank starkem Hinterradmotor, Drehmomentsensor und 10-fach-Gangschaltung eine Menge Spaß. Für Sicherheit und Komfort sorgen die vielen cleveren Funktionen wie eine Alarmanlage, GPS-Ortung und eine elektronische Radverriegelung. Besonders mag ich auch die Lemmo-typischen Innovationen: Der Akku ist gleichzeitig eine Powerbank und der Motor lässt sich vom Rad entkoppeln, um komplett ohne Motorwiderstand zu fahren. Wer ein smartes, modernes E-Bike sucht, das einfach nur Laune macht, kommt an diesem Modell nicht vorbei.
  • Starker Hinterradmotor (54 Nm)
  • Entnehmbarer Akku inkl. Powerbank
  • Natürliches Fahrgefühl
  • Motor entkoppelbar (Dual Mode Hub)
  • Zuverlässige Smart-Features (Alarm, GPS, Verriegelung)
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Automatische Schaltung nicht immer perfekt
  • App wirkt etwas altbacken
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Design und Verarbeitung: Bewährt und verfeinert

Optisch gleicht das Collab.Ride seinem Vorgänger beinahe wie ein Zwilling: nahtloser Aluminiumrahmen ohne Schweißnähte, cleanes minimalistisches Design ohne störende Kabel, dafür mit leichten Farbakzenten, das schicke Smartpac als Herzstück im Rahmen.

Wer schon mal ein Lemmo One gesehen hat, erkennt sofort die DNA. Es ist ein ikonisches Design, das auffällt. Ich werde zumindest regelmäßig angesprochen, welches Fahrrad das sei.

Das Lemmo One Collab.Ride sieht aus wie die Vorgänger. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Das Lemmo One Collab.Ride sieht aus wie die Vorgänger. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig. Sattel, Griffe und der geschwungene Lenker fühlen sich wertig an und machen auch auf längeren Touren eine gute Figur. Das integrierte Frontlicht lässt sich mit einem kleinen Schlüssel abnehmen und als Taschenlampe nutzen – ein typisches Lemmo-Gimmick, das ich nie wirklich brauchte, aber trotzdem charmant finde.

Wesentlich nützlicher ist die integrierte Smartphone-Halterung im Vorbau. Konzeptionell eine der besten Ideen am Lemmo, da ihr jedes Handy ohne zusätzliche Hülle einklemmen könnt.

Etwas fummelig ist das Einschieben trotzdem. Die gummierten Ränder schützen vor Kratzern, aber ich habe immer Sorge, das Handy könnte mir beim Einschieben aus der Hand fallen. Persönlich mag ich eine Quadlock-Halterung zum Aufstecken lieber. Als fest integrierte Lösung ist das hier aber trotzdem sehr gelungen.

Das Display steckt im Querrohr und zeigt nun neben Geschwindigkeit und Motorunterstützung auch den Gangwechsel an. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Das Display steckt im Querrohr und zeigt nun neben Geschwindigkeit und Motorunterstützung auch den Gangwechsel an. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Eine weitere Besonderheit ist das Smartpac: Der herausnehmbare Akku mit 531 Wh ist gleichzeitig eine vollwertige Powerbank. Per USB-A und USB-C mit bis zu 65 Watt könnt ihr Smartphone, Tablet oder Laptop laden – auch während der Fahrt.

Klar, das knabbert an der Restreichweite, die Lemmo übrigens mit 100 Kilometer angibt, in der Praxis waren es eher 85 Kilometer, was für ein Stadt-Pedelec ordentlich ist. Aber eine leistungsstarke Powerbank immer dabei zu haben, ohne extra ans Gepäck denken zu müssen, kann unterwegs einen Unterschied machen.

Wissenswertes zum Test
Technische Spezifikationen
EigenschaftWert
ModellLemmo One Collab.Ride (Prototyp)
RahmenAluminium 6061, Carbon-Gabel, nahtlose Verarbeitung
MotorDual Mode Hub, 250W, 54 Nm Drehmoment (vorher 40 Nm)
Akku (Smartpac)531 Wh, USB-A & USB-C (bis 65 W), GPS, IoT, E-Lock
ReichweiteBis zu 100 km
LadezeitCa. 3,5 Stunden
GewichtCa. 18 kg (mit Smartpac), 15 kg ohne
SchaltungWheeltop EDS E-Shifter, 10 Gänge, automatisch oder manuell
BremsenHydraulische Scheibenbremsen, 4 Kolben, 160-mm-Rotoren
SicherheitE-Lock Hinterradnabe, GPS + Apple Find My, Alarmanlage, Guardian Mode
Smart FeaturesFEAVA-Architektur, Smart Auto Shifting, Power Meter, App-Anbindung
BeleuchtungIntegriert, Bremslichtfunktion
AuszeichnungenRed Dot Award – Best of the Best 2023
Preis (Core Edition)Ab 2.690 Euro

Preis & Verfügbarkeit

Das Lemmo One Collab.Ride ist in drei Rahmengrößen und zwei Farben sowie in unterschiedlichen Versionen im Lemmo-Shop verfügbar:

PreisKette (Automatikschaltung)Carbonriemen
Core Edition2.690 Euro€2.790 Euro
Urban Edition2.790 Euro€2.890 Euro
Dynamic Edition3.390 Euro3.390 Euro
Limited Edition: Green Explorer Pro2.890 Euro3.390 Euro

Wer den Newsletter abonniert und vom Early Bird-Angebot Gebraucht macht, kann bis zu 200 Euro sparen.

So habe ich getestet

Rund drei Wochen lang war das Lemmo One Collab.Ride mein treuer Begleiter auf dem Weg zur Kita, zu Terminen und in der Freizeit. Da ich in einer ländlichen Kleinstadt wohne, kam das Bike neben Asphalt auch auf Wald- und Schotterwegen sowie steilen Bergen zum Einsatz. Bis zum Release kamen stetig neue Software-Updates. Mein Test bezieht sich auf Version 1.0.25.

Der neue Motor sorgt für puren Fahrspaß

Kommen wir zu einem der größten Upgrades: dem Motor. Aus 40 Nm Drehmoment beim MK2 werden beim Collab.Ride satte 54 Nm – ein Plus von 35 Prozent. Das entspricht beinage der Leistung des gefederten Lemmo One Dynamic-Modells (ehemals MAX) mit 56 Nm. Der Unterschied im Alltag ist enorm.

Den steilsten Berg in meiner Gegend erklimme ich mit dem Collab.Ride auf der höchsten der drei Assistenzstufen, ohne auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu geraten. Selbst wenn ich langsamer fahre, schiebt mich der Motor mühelos und jederzeit geschmeidig an.

Das Lemmo One Collab.Ride fährt auch abseits der Straße durchaus angenehm. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Das Lemmo One Collab.Ride fährt auch abseits der Straße durchaus angenehm. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Das liegt auch am überarbeiteten Smart Power-System: Die Motorunterstützung passt sich in Echtzeit dynamisch an – auf der flachen Strecke zurückhaltend, am Anstieg kraftvoll, beim Beschleunigen reaktionsschnell. Das erinnert mich ein bisschen an die Cowboy-Bikes mit ihrem Adaptive-Ride-System.

Das Bike weiß, was es je nach Situation tun muss. Das Ergebnis ist Fahrspaß pur.

Ein genialer Kniff von Lemmo ist zudem der sogenannte Dual Mode Hub. Mit einem einfachen Dreh am Hinterrad-Knopf könnt ihr den Motor vom Antrieb entkoppeln, und das Fahrrad rollt vollkommen widerstandsfrei wie ein normales Rad.

Nimmt man zusätzlich das Smartpac ab, sind es nur noch 15 Kilogramm – damit kommt man einem echten Alltagsrad sehr nahe. Praktisch, wenn der Akku leer ist oder man einfach mal ohne Motorunterstützung trainieren will.

Am Hinterrad könnt ihr über einen kleinen Knopf den Motor entkoppeln und somit ohne Motorwiderstand fahren. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Am Hinterrad könnt ihr über einen kleinen Knopf den Motor entkoppeln und somit ohne Motorwiderstand fahren. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Smart Auto Shifting: Die Schaltung, die mitdenkt – meistens

Das zweite große Highlight ist die neue elektronische 10-Gang-Schaltung von Wheeltop sowie vor allem die optionale automatische Schaltfunktion.

Anders als klassische Automatik-Nabenschaltungen, die sich primär an der Geschwindigkeit orientieren, arbeitet dieses System mit einem ausgeklügelten Algorithmus: Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Tretkraft vom Drehmomentsensor, Steigung und die aktuelle Motorstufe werden analysiert und von einem KI-Modell in Echtzeit ausgewertet. So soll das System jederzeit wissen, welcher Gang der passende ist.

Die Automatikschaltung ist eine eigens angepasste Version des Wheeltop-Shifters. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Die Automatikschaltung ist eine eigens angepasste Version des Wheeltop-Shifters. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Automatikschaltungen sind immer eine heikle Sache, denn teils schalten sie nie so, wie man es selbst gern hätte. Auch beim Lemmo One Collab.Ride ist das Auto Shifting nicht perfekt, nach einigen Software-Updates für meinen Geschmack aber schon verdammt nah dran!

In den besten Momenten vergisst man schlicht, dass die Schaltung überhaupt existiert.

Fahre ich einen sanften Anstieg hoch oder bremse abrupt ab, wechselt das Bike automatisch in einen niedrigeren Gang. Gebe ich auf gerader Strecke Gummi, schaltet das Lemmo hoch. Die Schaltvorgänge selbst sind präzise, zuverlässig und ohne Verzögerung.

Doch der Algorithmus ist (noch) nicht unfehlbar. Auf flacher Strecke schaltet er mir manchmal zu spät nach oben – teils fühle ich mich wie im Hamsterrad. Das ist jedoch kein Fehler per se, denn bei welcher Kadenz man sich wohlfühlt, ist höchst subjektiv.

(Update vom 23.03.2026: Lemmo hat hier per Firmware-Update (v1.0.32) bereits nachgesteuert. Der Algorithmus ist nun feiner abgestimmt. Details dazu findet ihr in meinem Update-Log am Anfang des Artikels.)

Ich würde mir dennoch wünschen, die Automatikschaltung in der App auf meine Bedürfnisse anpassen zu können, wie es etwa beim VanMoof S5 oder Veloretti Ace Two möglich ist.

Wer möchte, kann auch jederzeit manuell schalten sowie die Automatikschaltung komplett abschalten. Wer möchte, kann auch jederzeit manuell schalten sowie die Automatikschaltung komplett abschalten.

Ebenfalls ein typisches Problem von E-Schaltungen: Die Schaltung knackt in Ausnahmefällen, wenn sie gerade dann den Gang wechselt, während man mit voller Kraft in die Pedale tritt. Das lässt sich vermutlich nicht vermeiden, sollte aber dennoch erwähnt werden.

Noch ein Hinweis: Lemmo hat den Algorithmus bis kurz vor meinem Test noch aktiv getuned – und wird das mit weiteren Firmware-Updates weiter verfeinern, je mehr Fahrdaten gesammelt werden. Wer lieber selbst schaltet, kann die Automatik jederzeit deaktivieren und manuell schalten.

Insgesamt hat mich die automatische Schaltung positiv überrascht, mit dem Knackpunkt, dass es noch nicht für jeden Fahrstil und jede Situation perfekt passt. Aber: Lemmo arbeitet bereits an unterschiedlichen Fahrmodi, die im Laufe des Jahres über die App auswählbar sein sollen, darunter ein Fitness-Modus für höhere Kadenzen. Dazu gleich mehr.

Video starten 1:33 Innovatives E-Bike mit Automatikschaltung: Die 3. Generation des Lemmo One »Collab.Ride« im Trailer

Fahrgefühl: Geschmeidig, stark, ausgewogen

Jenseits von Motor und Schaltung beeindruckt das Collab.Ride mit einem geschmeidigen Fahrgefühl. Der Drehmomentsensor reagiert feinfühlig auf die Pedalkraft, die Motorunterstützung greift ohne Ruckeln ein und durch die 10 Gänge lässt sich die Trittfrequenz auf jedem Terrain anpassen. Selbst bei 45 km/h liegt die Kadenz noch absolut im komfortablen Bereich.

Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 4-Kolben-Sätteln arbeiten präzise und absolut zuverlässig, egal ob bei plötzlichen Stopps oder langen Bergabfahrten. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Unebene Untergründe wie Kopfsteinpflaster oder Schotterwege sind auf dem Collab.Ride in der von mir getesteten Urban-Konfiguration kein Spaß, aber auch kein Problem, denn die Reifen sowie der gefederte Sattel schlucken einiges weg. Beim Core-Modell fehlt der gefederte Sattel, kann jedoch separat dazugekauft werden.

Für den Stadtalltag und gelegentliche Ausflüge ins Grüne absolut tauglich. Wer eine Federgabel benötigt, findet die auch beim Collab.Ride in der Dynamic-Variante, muss dann aber auch saftig draufzahlen.

Die Bremsen sind bissig, die Griffe angenehm. (Bildquelle: Mirco K. GameStar Tech) Die Bremsen sind bissig, die Griffe angenehm. (Bildquelle: Mirco K. / GameStar Tech)

Smarte Features

Das Collab.Ride bietet dieselben smarten Features des Vorgängers, darunter eine elektronische Wegfahrsperre, eine Alarmanlage und GPS-Ortung (inklusive Apples Wo ist-Netzwerk).

Habt ihr das Bike via Bluetooth gekoppelt, ver- und entriegelt es sich automatisch, wenn ihr euch mit eurem Handy nähert oder entfernt. Das funktionierte im Test zuverlässig. Das Lemmo One erwachte, als ich unmittelbar davor stand. Macht sich jemand an dem Rad zu schaffen, geht der Alarm los, über den ihr nun auch in der App benachrichtigt werden.

Ansonsten schraubt Lemmo vor allem an neuen Fahrmodi, bis 2027 sollen unter anderem ein Cardio- sowie Fitness-Modus als auch ein KI-gesteuerter AI Fusion-Mode erscheinen, bei dem man direkt mit dem KI-Assistenten kommuniziert, um die Fahrt in Echtzeit zu optimieren. Wie gut das funktioniert, muss gegebenenfalls ein weiterer Test zeigen.

Crivit Akku-Druckluftpumpe
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Lidls Akku-Luftpumpe bietet verschiedene Automatikmodi, kommt mit mehreren Adaptern und einem 2.000-Milliamperestunden-Akku. Der maximale Druck liegt bei 10,35 bar, was bei vielen tragbaren Geräten Standard ist.
SFGSUP Elektrische Luftpumpe
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Der Akku-Kompressor von SFGSUP bietet einen 4.000-Milliamperestunden-Akku und ist dabei recht kompakt. Er verfügt über eine LED-Leuchte und kann außerdem als Powerbank verwendet werden.
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2 Pro
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Die Akku-Luftpumpe von Xiaomi punktet einerseits durch das herstellertypische, schicke Design. Daneben gehört der Kompressor zu den leichteren und kompakteren auf dem Markt, bietet aber dennoch eine gute Leistung und verschiedene Arbeitsmodi.

App: Aufgeräumt, aber noch nicht auf Augenhöhe

Die Lemmo-App hat einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht. Die Oberfläche ist aufgeräumt, die Navigationsansicht zeigt nun neben der Route auch Kadenz und Wattzahl in Echtzeit an – ein echter Mehrwert für alle, die ihre Performance im Blick behalten wollen.

Dennoch wirkt die App stellenweise noch wie von IT-lern zusammengebaut: mit Ecken und Kanten, einigen Anglizismen und altbackenen Menüs. Wer Apps wie die von Cowboy oder VanMoof kennt, spürt den Unterschied sofort: Dort ist die Benutzeroberfläche polierter, die Navigation intuitiver, das Gesamtpaket runder. Die App ist funktional, hinkt der eindrucksvollen Hardware aber noch Meilen hinterher.

Fazit: Das bisher beste Lemmo – mit Potenzial nach oben

Das Lemmo One Collab.Ride ist ein eindrucksvoller Generationssprung. Der stärkere Motor mit 54 Nm ist im Alltag sofort spürbar und macht das Bike zu einem echten Kraftpaket für die Stadt. Die automatische Schaltung sorgt in Kombination mit dem Drehmomentsensor und dem fein abgestimmten Motor für ein geschmeidiges Fahrgefühl.

Ja, die App könnte schicker sein. Ja, die automatische Schaltung ist nicht für jeden Fahrstil sofort perfekt. Und ja: 2.690 Euro für die Core-Edition sind kein Schnäppchen. Aber wer ein kraftvolles und zukunftsfähiges E-Bike sucht und Fan von smarten Features und innovativen Ideen wie dem Smartpac und Dual Hub ist, sollte das Collab.Ride unbedingt auf dem Radar haben. Auf meiner persönlichen Favoritenliste steht es jedenfalls ganz weit oben.

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