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Star Wars: Dass Luke zum Einsiedler wurde, kam vielen Fans seltsam vor - dafür gibt es eine Erklärung, die der Film verschweigt

Bis heute hinterfragen viele Star Wars-Fans Disneys Entscheidung aus den Sequel-Filmen, Luke Skywalker zu einem einsamen Einsiedler zu machen. Doch die Idee dazu schlummerte offenbar schon lange in Lukes Innerem.

Als grummeliger Eremit lebt Luke Skywalker (Mark Hamill) in der neuen Star Wars-Trilogie auf dem Wasserplaneten Ahch-To. Bild: Lucasfilm Disney. Als grummeliger Eremit lebt Luke Skywalker (Mark Hamill) in der neuen Star Wars-Trilogie auf dem Wasserplaneten Ahch-To. Bild: Lucasfilm / Disney.

Eine der von Fans am kontroversest diskutierten Entscheidungen der neuen Star-Wars-Trilogie ist das Schicksal von Luke Skywalker (Mark Hamill). Obwohl er seinen Kampf gegen das Imperium in der klassischen Trilogie als großer Held beendet und seinen Vater Anakin Skywalker erfolgreich zur hellen Seite der Macht bekehrt hat, finden wir Luke in Episode 7 als grummeligen Eremiten auf dem Wasserplaneten Ahch-To vor.

Viele Fans halten dieses Narrativ für unglaubwürdig. Dass Luke Skywalker das Jedi-Dasein aufgegeben haben soll, seinen X-Wing versenkt und freiwillig sein Lichtschwert über die Klippe wirft, ist für sie nicht auch nach fast acht Jahren immer noch nicht so recht akzeptabel. Unter anderem wegen der Charakterdarstellung von Luke zog Rian Johnsons Episode 8 bei seinem Erscheinen viel Kritik auf sich.

Ein Comic zeigt nun allerdings, dass die Idee zu diesem Eremiten-Dasein schon lange Zeit in Luke geschlummert hat.

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Worum geht's?

Der 2019 erschienene Comic Star Wars: Age of Rebellion - Luke Skywalker #1 aus dem Hause Marvel spielt während der klassischen Trilogie zwischen den Episoden 5 und 6. Die Handlung dreht sich um eine der letzten Missionen, die Luke für die Rebellen erledigt, bevor er sich zur Befreiung Han Solos nach Tatooine begibt.

Frustriert damit, dass Darth Vader mit dem Fangen seines neuen Skywalkers bislang keine nennenswerten Fortschritte erzielen konnte, versucht der Imperator im Comic direkt, Luke durch die Macht zu kontaktieren. Und dabei tut Palpatine das, was er am besten kann und durchschaut mit Leichtigkeit Lukes verbogene Ängste und Schwächen.

Und er holt einen Gedanken aus Lukes Unterbewusstsein an die Oberfläche, der dort offenbar bereits länger schlummert: Angesichts von so viel Druck und den Erwartungen der Rebellion, die auf seinen Schultern lasten, wäre es da nicht schön, das alles einfach hinter sich zu lassen und die Galaxis sich selbst zu überlassen?

Die Comic-Panels bilden dabei ziemlich genau das ab, was später in Episode 8 passiert: Luke versenkt seinen X-Wing im Meer und wirft sein Lichtschwert und seinen Pilotenhelm weg. Indem er seine Ziele, ein großer Pilot und Jedi-Meister zu werden, aufgibt, findet Luke Frieden in der Einsamkeit.

Bei Lukes Entscheidung zum Exil dürfte also nicht nur sein Versagen bei der Ausbildung von Ben Solo und dem Aufbau einer neuen Jedi-Akademie eine Rolle gespielt haben, sondern auch die Einflüsterungen des Imperators.

Generell lassen es die Comics so erscheinen, als habe Palpatine Lukes Einsiedler-Dasein von Anfang an orchestriert, um Luke aus dem Weg zu räumen und den jungen Ben Solo/Kylo Ren besser manipulieren zu können. Die Comics bieten somit eine deutlich tiefgründigere Erklärung für Lukes Schicksal an, als die umstrittenen Sequel-Filme. Die ließen in dieser Hinsicht schließlich wirklich zu wünschen übrig.

Was haltet ihr von Lukes Schicksal in der neuen Star Wars-Trilogie? Schreibt's in die Kommentare!

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