Laut dem gut vernetzten Bloomberg-Experten Mark Gurman plant Apple eine grundlegende Erweiterung seines Notebook-Portfolios. Neben dem kürzlich eingeführten, günstigen MacBook Neo soll der Hersteller nun auch das absolute Premium-Segment ins Visier nehmen.
Demnach arbeitet das Unternehmen an einer neuen Geräteklasse, die sich oberhalb der aktuellen M5-Pro- und M5-Max-Modelle positionieren soll. Als möglicher Name für dieses neue Topmodell steht laut dem Bericht »MacBook Ultra« im Raum.
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MacBook Ultra: OLED-Display und Touchscreen als Preistreiber
Herzstück des neuen Spitzenmodells soll ein berührungsempfindlicher OLED-Bildschirm sein. Laut Gurman wird diese Komponente den Preis des Notebooks nahezu sicher spürbar anheben. Bislang hat Apple bei seinen Laptops konsequent auf Touchscreens verzichtet, doch jüngste Berichte deuten auf ein Umdenken hin.
- Aufgrund der hierfür teureren Bauteile geht der Gurman-Bericht davon aus, dass das Gerät die bisherigen Pro-Modelle nicht ersetzen, sondern das Portfolio nach oben hin ergänzt wird. Wie viel das angebliche MacBook Ultra kosten soll, bleibt allerdings maximal Spekulation.
- Einen Anhaltspunkt liefert Gurman mit einem iPad-Vergleich, bei dem einst der Wechsel auf OLED-Panels einen Anstieg von rund 20 Prozent nach sich zog. Damit wäre die 2.000-Euro-Grenze für ein MacBook Ultra selbst in der Basisausstattung locker geknackt, schließlich kostet das günstigste MacBook Pro mit M5-Chip 1.900 Euro aufwärts.
Apples Ultra-Strategie: Luxusklasse auf dem Vormarsch
Das angebliche MacBook Ultra ist laut Gurman ein offensichtlicher Teil einer größeren Marktoffensive im Premium-Segment. Demnach plant der kalifornische Hersteller, auch in anderen Produktkategorien verstärkt solche »Ultra«-Modelle einzuführen. Ziel dieser Strategie sei es, bewährte Produkte über verschiedene Preispunkte hinweg anzubieten.
- Dazu sollen unter anderem ein faltbares iPhone sowie neue High-End-Kopfhörer gehören, die möglicherweise als »AirPods Ultra« auf den Markt kommen.
- Auch bei den iPads steht angeblich ein teures und faltbares OLED-Modell zur Debatte, das ebenfalls in diese neue Luxus-Kategorie fallen würde.
Offiziell sind diese Pläne von Apple bislang nicht bestätigt; die Einführung soll allerdings noch in diesem Jahr erfolgen. Auch der Name »MacBook Ultra« ist bisher ein reines Gurman-Fabrikat, ergibt allerdings vor dem Hintergrund anderer Apple-Produkte Sinn: Auch die Apple Watch sowie die hauseigenen Chipsätze führen ein solches Ultra-Namensschema mit sich.
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