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Avengers Endgame: Die Frauen am Set haben dafür gesorgt, dass einer der emotionalsten Tode die richtige Person traf

Um den Seelenstein zu bekommen, musste sich eine Figur im Blockbuster opfern. Doch es gab auch einen alternativen Plan, der allerdings nicht allen gefiel.

Avengers: Endgame hat vor sieben Jahren vielen Fans das Herz gebrochen. Bildquelle: DisneyMarvel Studios Avengers: Endgame hat vor sieben Jahren vielen Fans das Herz gebrochen. Bildquelle: Disney/Marvel Studios

Avengers: Endgame ist gerade wieder in aller Munde, denn Ende September 2026 feierte der Höhepunkt des MCUs einen Re-Release im Kino. Neben der Freude die Helden wieder gemeinsam auf der Leinwand zu sehen, sind bei dem ein oder anderen bestimmt auch alte Wunden aufgerissen.

Den Kampf gegen Thanos haben nicht alle Avengers überlebt und der Schmerz darüber sitzt immer noch tief. Einer von ihnen konnte nicht einmal in die finale Schlacht ziehen. Dabei hätte es beinahe jemand anderes getroffen.

Achtung! Es folgen Spoiler zu Avengers: Endgame. Weiterlesen auf eigene Gefahr!

»Das ist ein wirklich guter Einwand« 

Um den Seelenstein in der Vergangenheit einzusacken, reisen Hawkeye (Jeremy Renner) und Black Widow (Scarlett Johansson) auf den Planeten Vormir. Dort angekommen erklärt ihnen der Hüter Red Skull (Ross Marquand), dass sich einer von ihnen in den Tod stürzen muss, damit der andere das orange Schmuckstück an sich nehmen kann. 

Nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen den beiden opfert sich Natasha und Clint kehrt mit dem Stein in die Gegenwart zurück. Natürlich gab es aber auch die Überlegung Hawkeye dem Tode zu überlassen, denn wie Drehbuchautor Stephen McFeely erklärt, »ist es keine Kleinigkeit, eine weibliche Hauptfigur im MCU sterben zu lassen.«

Video starten 1:36 Avengers: Endgame kehrt mit neuen Szenen in die Kinos zurück – und verdammt, haben wir Gänsehaut!

Also probierte Marvel eine andere Variante aus. Doch ausgerechnet die Mitarbeiterinnen sprachen sich dafür aus, dass Black Widow diese Welt verlässt. Dafür gibt es jedoch einen guten Grund. McFeely und sein Team wurden demnach ziemlich schnell umgestimmt (via Forbes):

Wir haben eine Variante ausprobiert, in der Hawkeye [stirbt], und einige der Mitarbeiterinnen bei Marvel haben mich, als sie [das Drehbuch] gelesen hatten, im Flur zur Seite genommen und gesagt: »Tu ihr das bloß nicht an. Nimm ihr nicht ihren heldenhaften Moment weg und gib ihn ihm.« Und ich sagte: »Oh, das ist ein wirklich guter Einwand.« 

Letztendlich entschied man sich also doch für Black Widow. Das Einzige, was noch trauriger ist als ihr Tod selbst, ist, dass Fans innerhalb des Films kaum genug Zeit bekommen, ihr Ableben zu betrauern. Dessen ist sich auch McFeely bewusst. Deshalb wurde Natasha vor allem am Ende noch öfter prominent erwähnt – wie etwa im Gespräch zwischen Hawkeye und Scarlet Witch (Elizabeth Olsen).

Auch wenn das für manche sicherlich nicht genug war, bezeichnet der 56-jährige Autor es als »das Beste, was wir hätten tun können.« Immerhin segnet ja noch ein weiterer wichtiger Charakter zum Abschluss des Blockbusters das Zeitliche: Iron Man (Robert Downey Jr.).

Für Marvel war der Re-Release von Avengers: Endgame übrigens ein voller Erfolg. Denn der Superhelden-Film hat »Avatar – Aufbruch nach Pandora« nach rund 11 Jahren endlich vom Thron gestoßen und ist jetzt der erfolgreichste Film aller Zeiten – mit Einnahmen von etwa 2,9237 Milliarden US-Dollar (via Deadline).

Die Fortsetzung des Kinohits lässt auch nicht mehr allzu lange auf sich warten. Am 16. Dezember 2026 ist es hierzulande so weit und Avengers: Doomsday erscheint auf der großen Leinwand. Der Re-Release sollte mit zusätzlichen Szenen auf das Abenteuer vorbereiten und ob die sich gelohnt haben, erfahrt ihr von unserem Redaktionsleiter Dimi in der obigen Linkbox.


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