Manchmal hängt die gesamte Zukunft eines Studios von einem einzigen Projekt ab. Für die Hamburger Entwickler von Overhype Studios ist Menace genau dieses Projekt.
Nach dem Überraschungshit Battle Brothers investierte das Team fast den gesamten Gewinn und acht Jahre Arbeit in ihren neuen Taktik-Titel. Die Erwartungshaltung der Fans war riesig, der Druck auf das kleine Team noch größer. Doch die Rechnung ist aufgegangen: Mit über 230.000 verkauften Einheiten und einer traumhaften Bewertung von 91 Prozent positiven Stimmen auf Steam hat Menace alle Erwartungen gesprengt.
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Menace: Im neuen Runden-Taktikspiel der Battle-Brothers-Macher schützt ihr die Menschheit vor einer Alien-Bedrohung
Dieser Erfolg hat massive Auswirkungen auf die Entwicklung. Wo vorher knappe Ressourcen die Geschwindigkeit bremsten, ermöglicht der finanzielle Segen nun eine Expansion des Teams und eine Roadmap, die weit über die ursprünglichen Pläne hinausgeht.
Im Interview mit GameStar Plus berichten die Entwickler von ihrer neugewonnenen Freiheit, tiefer in die Spielmechaniken einzutauchen und Wünsche der Community umzusetzen, die vorher technisch oder zeitlich kaum machbar schienen.
Menace hat sich blendend verkauft
Hinter den Kulissen herrschte vor dem Start eine Mischung aus Zuversicht und existenzieller Anspannung. »Wir sind mit einem recht guten Gefühl in den Early-Access-Start gegangen, basierend auf den Betatests, der Anzahl der Wunschlisten und der Reaktion der Community auf unsere Entwicklertagebücher«, verrät Jan Taaks, Managing Director von Overhype Studios. Aber Gefühle bezahlen keine Rechnungen:
»Wir haben den Großteil unserer Gewinne aus Battle Brothers in das Spiel investiert und effektiv acht Jahre daran gearbeitet, davon fünf Jahre in der vollen Entwicklung. Die Investition unsererseits war massiv und das Spiel musste ein Erfolg werden, um sicherzustellen, dass wir weiterhin Spiele machen können.«
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