50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Vor 99 Jahren prägte ein deutscher Monumentalfilm mit seinem Entwurf des Jahres 2026 die Science-Fiction - wie richtig lag er?

Metropolis gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte. Bereits 1927 malte man sich aus, wie das Jahr 2026 aussehen könnte.

Bildquelle: Warner Bros.Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Bildquelle: Warner Bros./Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Die Veröffentlichung von Metropolis, einem Stummfilm von Fritz Lang aus dem Jahre 1927, hat von uns mit Sicherheit niemand miterlebt. Schon damals stellte man sich vor, wie die Zukunft - speziell das Jahr 2026 - denn so aussehen könnte.

Jetzt sind wir endlich dort angekommen und können eine Bilanz ziehen. Sieht die Welt wirklich so aus, wie der Film es prophezeit hat? Die Antwort ist: Jein.

Worum geht’s genau in Metropolis?

Video starten 1:09 Metropolis: Der Sci-Fi-Klassiker bietet eine spannende Zukunftsvision des Jahres 2026

In der futuristischen Stadt Metropolis ist die Gesellschaft in zwei Klassen unterteilt: Die Elite lebt oben im Luxus, die Arbeiter schuften tief unter der Erde an großen Maschinen. Liebe ist hier die Lösung. 

Der Sohn des Stadtherrschers, Freder (Gustav Fröhlich), verguckt sich in die Arbeiterin Maria (Brigitte Helm) und versucht, den Konflikt der zwei Welten zu lösen. Währenddessen erschafft der Erfinder Rotwang (Rudolf Klein-Rogge) einen Roboter, der wie Maria aussieht und die Arbeiter zu einer gewalttätigen Rebellion anstachelt. Metropolis stürzt ins Chaos. 

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Thea von Harbou aus dem Jahr 1925 und war eines der teuersten und bedeutendsten Werke seiner Zeit.

Hat Metropolis die Zukunft richtig vorhergesagt?

Tieffliegende Flugzeuge mitten in der Stadt, mehrstöckige Autobahnen, riesige Wolkenkratzer und viel Verkehr. Einige Aspekte von Metropolis kommen nah an unsere jetzige Zeit heran, besonders wenn wir uns Megacitys wie Tokio oder New York anschauen. Damit ihr euch einmal ein Bild davon machen könnt, hier ein kleines Video aus dem Film:

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Freders Vater kommuniziert in Metropolis via Videotelefonie mit seinen Untergebenen. Fast ein Jahrhundert später ist das für uns - dank WhatsApp, FaceTime oder Skype - mehr als alltäglich. 

Außerdem wurde auch damals schon an die weitere Entwicklung der Technik gedacht. Der Sci-Fi-Film stellt unter anderem Maschinen zur Erzeugung alternativer Energien, Androiden oder das Klonen von Menschen dar. Alles Bereiche, in denen schon seit vielen Jahren geforscht wird (via I’mnovation).

Doch es gibt auch einige Dinge, die bis jetzt nicht so eingetreten sind. Die strikte und sehr strenge Zweiklassengesellschaft entspricht zum Beispiel nicht den komplexen Gesellschaftsgefügen der jetzigen Welt. Trotzdem ist die Schere zwischen Arm und Reich nach wie vor ein wichtiges Thema.

In Metropolis werden die Menschen als Zahnräder in riesigen Maschinen gesehen. Mittlerweile hat die Automatisierung jedoch die schwere körperliche Arbeit in Fabriken weitestgehend übernommen. Das Problem ist jetzt eher, dass die Technik die Arbeit verdrängt.

Falls ihr euch den Sci-Fi-Klassiker einmal anschauen möchtet: Auf dem Zusatzkanal von Amazon Prime Video MUBI findet ihr Metropolis im Streaming-Abo. 

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