Microsoft wurde bereits 1975 von Bill Gates und dem 2018 verstorbenen Paul Allen gegründet.
Vor allem dank des immensen Erfolgs des Betriebssystems Windows ist Gates einer der wohlhabendsten Menschen der Welt.
Mittlerweile hat ihn mit Blick auf das Vermögen aber ein Freund überholt, den er selbst 1980 zu Microsoft geholt hat: Steve Ballmer:
Statista: Die 20 reichsten Menschen/Familien weltweit im Jahr 2026
Angaben in Milliarden US-Dollar (Quelle: de.statista.com)
- Vermögen
- 0,0
- 168,0
- 336,0
- 504,0
- 672,0
- 840,0
Während Gates weiterhin massiv spendet, profitiert Ballmer direkt vom Allzeithoch der Microsoft-Aktie, die durch die Integration von KI-Agenten in Windows und Office neue Rekorde erreicht hat.
Seinen großen Reichtum hat Ballmer wohl auch einem guten Deal zu verdanken, den er in seinen Anfangszeiten bei Microsoft aushandeln konnte. Aber der Reihe nach.
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»Es war ein Fehler«: Wäre es nach Bill Gates gegangen, gäbe es eine berühmte Tastenkombination nicht
Wie Ballmer zu Microsoft kam
- Gates und Ballmer haben zusammen an der Harvard Universität studiert und sind dort enge Freunde geworden, wie Gates unter anderem in seinem biografischen Buch Source Code: My Beginnings schildert (via Xataka.com).
- Fünf Jahre nach der Gründung von Microsoft durch Gates und Allen kam Ballmer schließlich als 30. Mitarbeiter zu der Firma. Er fing dort unter dem recht allgemein gehaltenen Titel
Business Manager
an, wie Forbes berichtet. - Zwanzig Jahre später löste Ballmer seinen Freund Gates in keiner geringeren Position als der höchsten des Unternehmens überhaupt ab, er wurde also CEO von Microsoft. Diese Position hatte er bis 2014 inne, als ihn der heutige CEO Satya Nadella ablöste.
Aus einem guten Deal wurde ein noch besserer
Laut Forbes hat Ballmer bei seiner Anstellung keine Aktienanteile von Microsoft erhalten, die zunächst komplett bei Gates (64 Prozent) und Allen (36 Prozent) lagen. Stattdessen bekam er zusätzlich zu seinem Jahresgehalt von 50.000 Dollar zehn Prozent des Gewinnwachstums, das er erzielen konnte.
Mit dem wachsenden Erfolg des Unternehmens wurden sowohl diese Klausel als auch die Verteilung der Anteile des Unternehmens überdacht und schließlich verändert, auch auf Anraten von Ballmer selbst:
- Ballmer hat zusammen mit dem großen Kapitalgeber Dave Marquardt vorgeschlagen, Aktienanteile von Gates und Allen freizugeben.
- Mit 84 Prozent sollte der Großteil bei den beiden Gründern bleiben. Weitere acht Prozent wollte Ballmer für sich und die restlichen acht Prozent für die Belegschaft bereitstellen.
- Paul Allen wollte Ballmer zwar nicht mehr als fünf Prozent zugestehen, doch Gates machte den Acht-Prozent-Deal für Ballmer möglich, indem er seinen eigenen Anteil an der Firma entsprechend reduzierte.
- Diese Entscheidung von Gates ist der Grund, warum Ballmer heute laut aktuellen Analysen von 2026 etwa vier Prozent der Microsoft-Gesamtanteile besitzt, während Gates seinen Anteil durch Verkäufe und Spenden auf schätzungsweise unter einen Prozent gesenkt hat.
Letztlich hat Microsoft sowohl Gates als auch Allen und Ballmer zu äußerst wohlhabenden Menschen gemacht.
Ballmer nutze seinen Reichtum unter anderem, um das US-Basketball-Team Los Angeles Clippers zu kaufen. Gates spendet viel Geld seiner eigenen Stiftung Bill & Melinda Gates Foundation und äußert sich oft zu gesellschaftlich relevanten Themen wie künstlicher Intelligenz.
Gates war 19 Jahre alt, als er Microsoft gegründet hat und ist heute 70. Ballmer ist dem Unternehmen im Alter von 24 Jahren beigetreten und derzeit ebenfalls 70.

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