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Seite 4: Microsoft Surface Pro - Ultrabook-Tablet mit Windows 8 und Core i5

Surface Pro vs. Surface RT

Das Microsoft Surface RT (im Bild) ist deutlich schmaler als das Pro. Das Microsoft Surface RT (im Bild) ist deutlich schmaler als das Pro.

Schon als im vergangenen Jahr das Surface RT als erstes Modell der Surface-Reihe auf den Markt kam, hofften viele Anwender auf die »Vollversion« Surface Pro. Desktop-Anwendungen abspielen, vollwertige x86-Hardware und eine für Tablets sehr gute Ausstattung sollten den hohen Preis vergessen machen. Tatsächlich überzeugt das Surface Pro beim Einsatz von herkömmlichen Windows-Anwendungen und eröffnet damit eine neue Tablet-Welt. Selbst aktuelle Spiele lassen sich mit dem Surface Pro - in herunter geregelter Auflösung und mit wenigen Details - spielen, von den zahlreichen Büro-Programmen für den produktiven Einsatz ganz zu schweigen.

Den praktischen Stylus liefert Microsoft nur mit dem Surface Pro aus. Den praktischen Stylus liefert Microsoft nur mit dem Surface Pro aus.

Das Surface RT hingegen lebt fast ausschließlich von seinem vorinstallierten Office-Paket und den Apps aus dem Microsoft-Store. Dort hat sich seit unserem Test des Surface RT zwar einiges getan, an die Vielfalt der herkömmlichen Windows-Programme kommt der Shop aber bei Weitem nicht heran.

Äußerlich ähneln sich Surface RT und Pro, Microsoft nutzt das gleiche hochwertige VaporMg-Gehäuse. Auf den zweiten Blick ist das Surface Pro jedoch deutlich dicker, was an der aktiven Lüftung und den damit verbundenen Lüftungsschlitzen liegt. Auch das Gewicht des Pro ist deutlich höher - und zu hoch für den Einhandbetrieb. Die Akkulaufzeit des Pro überzeugt nicht, das Display hingegen erfreut uns im Test durch vergleichsweise geringe Spiegelungen und die hohe Full-HD-Auflösung.

An Zubehör bietet Microsoft für beide Tablet-Modelle die Type-Cover und Touch-Cover genannten Tastatur-Schutzhüllen an, die vor allem im Desktop-Modus die Arbeit dank eines integrierten Touchpads erleichtern. Alles in allem ist das Surface Pro das teure Arbeitsgerät, das Surface RT hingegen das etwas günstigere Freizeit-Tablet mit Office-Ambitionen. Ärgerlich ist hingegen, dass Microsoft dem Surface RT ein vollwertiges Office als kostenlose Dreingabe spendiert, dem Arbeits-Tablet Surface Pro jedoch nicht.

Ohne Touch- oder Type-Cover oder eine andere extern verbundene Tastatur erweisen sich einige Desktop-Programme als Tablet-Falle. Verlangt ein Spiel wie beispielsweise Starcraft 2 die Eingabe eines Passwortes, blendet sich die Bildschirmtastatur von Windows nicht automatisch ein. Dummerweise funktioniert in diesem Falle auch der Windows-Button im Gehäuserahmen nicht, so dass nur das Anstecken einer Tastatur oder ein Neustart des Tablets Abhilfe schafft. Ohne Touch- oder Type-Cover oder eine andere extern verbundene Tastatur erweisen sich einige Desktop-Programme als Tablet-Falle. Verlangt ein Spiel wie beispielsweise Starcraft 2 die Eingabe eines Passwortes, blendet sich die Bildschirmtastatur von Windows nicht automatisch ein. Dummerweise funktioniert in diesem Falle auch der Windows-Button im Gehäuserahmen nicht, so dass nur das Anstecken einer Tastatur oder ein Neustart des Tablets Abhilfe schafft.

Surface Pro vs. Apple iPad

Angesichts des hohen Preises und der vorbildlichen Verarbeitung steht Microsoft mit dem Surface Pro zumindest auf den ersten Blick in direkter Konkurrenz zum iPad von Apple. Apples Retina-iPad ist allerdings deutlich leichter, leiser, ausdauernder und dazu auch noch preiswerter als das Microsoft-Gerät. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die beiden Kontrahenten wenig Gemeinsamkeiten haben. So ist das Surface Pro eher ein Ultrabook ohne richtige Tastatur als ein Tablet für die Freizeit. Wer sich nicht für den Vorteil der x86-Kompatibilität interessiert, wird mit dem Surface Pro weniger glücklich als mit dem iPad oder einem hochwertigen Android-Tablet wie dem Samsung Google Nexus 10. Dazu tragen vor allem die im Test kurze Laufzeit des Surface Pro, aber auch das sehr hohe Gewicht und der hohe Preis bei.

Direkt vergleichbar sind die Geräte aufgrund der grundsätzlich unterschiedlichen Hardware sowieso nicht. Intels Ivy Bridge eignet sich nur sehr bedingt für Tablets, der Vorteil der Softwarekompatibilität wurde vom Microsoft daher mit einer hohen Gehäusetemperatur und einem lauten Lüfter teuer erkauft, während das iPad flüsterleise mehr als doppelt so lange Akkulaufzeiten erbringt - aber auch auf einem wesentlich strenger reglementiertem Betriebssystem basiert.

Während das iPad ein Unterhaltungsmedium ist, sieht Microsoft das Surface Pro eher als Arbeitsgerät. Während das iPad ein Unterhaltungsmedium ist, sieht Microsoft das Surface Pro eher als Arbeitsgerät.

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