Na, wer hat hier auch noch alte Sidewinder-Joysticks, Gamepads und Lenkräder auf dem Dachboden oder womöglich sogar immer noch aktiv im Einsatz? Die Dinger sind robust, liegen gut in der Hand und beförderten Eingabegeräte für Spiele am PC von der Steinzeit in ein komfortables, modernes Zeitalter.
Unter Windows 95 wurden sie vergleichsweise zuverlässig erkannt und man konnte sogar recht problemlos mehrere gleichzeitig anschließen, wenn man mit Freunden Sportspiele zocken wollte. In unserem Haushalt hatte damals deswegen jedes Familienmitglied wenigstens ein Sidewinder-Gamepad.
Dank Seitenruder, Schubkontrolle und reichlich Tasten taugten der Sidewinder 3D Pro und Precision Pro auch prima als Joystick für Weltraum-Shooter wie Wing Commander. Ich zögerte darum auch überhaupt nicht lange mit einem Kauf, als 2001 unter dem Sidewinder-Label ein völlig neues und sehr ungewöhnliches Eingabegerät von Microsoft in die Läden kam: der Microsoft Strategic Commander.
Laut Verpackungsbeschreibung konnte man damit besonders Echtzeitstrategiespiele einfacher und komfortabler steuern als jemals zuvor. Was ich tatsächlich bekommen habe, war kaum mehr als überteuerter Plastikschrott. Interessant, aber fast völlig sinnlos, wie ihr nun 20 Jahre später bei GameStar Plus lesen könnt. Was der Rest der Redaktion so für dummes Zeug gekauft hat, seht ihr im Video:
PLUS
16:13
Hardware-Fehlkäufe: »Ich Depp habe für diesen PC 4.000 Mark bezahlt!«
Theoretisch clever
Auf den Strategic Commander legt ihr eure linke Hand auf, während ihr mit der rechten die Maus bedient. Das Teil hat sechs programmierbare Tasten sowie mehrere Profil- und Umschalttasten, sodass ihr bis zu 72 Eingabebefehle speichern und auf Knopfdruck abrufen könnt.
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