Der Krieg im Iran hat auch in Deutschland starke Auswirkungen auf die Benzinpreise. Seit Wochen steigen diese stark an. Laut dem Autohändler-Portal Mobile.de ist im selben Zeitraum die Nachfrage nach Elektroautos ebenfalls gestiegen.
E-Auto statt Benziner in Krisenzeiten
Wer im März in Deutschland zum Tanken gefahren ist, wurde nicht selten von einer großen »2« vor dem Komma begrüßt. Wie etwa die Daten von ADAC zeigen, sind die Benzin- und Dieselpreise infolge des Iran-Kriegs sprunghaft angestiegen.
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Eine von YouGov im Auftrag von Mobile.de durchgeführte Studie mit 2.226 Teilnehmern hat sich mit der Frage befasst, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf den Fahrzeugmarkt haben könnte.
45 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie sich beim Kauf eines neuen Autos von der aktuellen weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage beeinflussen lassen würden. 43 Prozent würden ihre Entscheidung unabhängig davon treffen.
Insgesamt liegen Verbrenner-Motoren bei der Frage, für welchen Antrieb sich die Befragten aktuell entscheiden würden, mit 31 Prozent weiter vorne. Hybrid- (24 Prozent) und Elektroautos (23 Prozent) liegen nahezu gleichauf.
Bei den Befragten, die sich von der weltpolitischen Lage beeinflussen lassen, ist die Verteilung aber ganz anders. Hier würden sich 39 Prozent für einen Batterieantrieb und 31 Prozent für ein Hybridfahrzeug entscheiden. Nur 22 Prozent entfallen dabei auf Benzin oder Diesel.
Der Spritpreis hat dabei einen besonders starken Einfluss. So gaben etwa 43 Prozent der Befragten an, einen Wechsel zu einem E-Auto in Betracht zu ziehen, wenn das aktuelle Preisniveau von über zwei Euro pro Liter auch langfristig zur Norm werden würde.
Die langfristige Kostenersparnis schlägt in der Umfrage bei den Vorteilen von E-Autos sogar den Umweltaspekt und die größere Unabhängigkeit durch eigene Stromerzeugung.
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Eine der größten Fragen bei der Anschaffung eines E-Autos betrifft die Reichweite und die Verfügbarkeit von Ladestationen. Der chinesische Hersteller BYD möchte hier schon zeitnah Abhilfe schaffen.
Die Ergebnisse der Befragung werden auch durch die Daten von Mobile.de gestützt. So verdreifachte sich der Anteil der Suchen nach E-Autos in den ersten drei März-Wochen 2026. Im Vergleich zu den Monaten davor erhielten Autohändler zudem 66 Prozent mehr Anfragen zu Elektrofahrzeugen.
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