Der neueste Ableger der Monster-Hunter-Reihe Monster Hunter Wilds
hat einen spektakulären Start hingelegt und fast eine Million aktive Spieler in den ersten Stunden verzeichnen können.
Doch das Spiel bietet nicht nur hervorragendes GamePlay, sondern auch eine eher zweifelhafte Performance. Die Community rund um Monster Hunter Wilds will nun einen Fix für diese Probleme gefunden haben. Wir haben es ausprobiert.
Tippfehler in einer Spieldatei korrigieren: Problem gelöst?
In einigen Beiträgen auf Reddit und in Foren kursiert seit Release ein Fix, der die Performance von Monster Hunter Wilds insgesamt verbessern soll. Viele sprechen von einem FPS-Zuwachs von 15 bis 25 Prozent.
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Der Fix: Die Lösung für die Performance-Probleme soll ein einfaches Korrigieren eines Tippfehlers sein, der in der Config-Datei zu finden ist. Dort steht in Zeile 1775 Resoltuion
statt Resolution
.
Wir haben es ausprobiert: Einige Spieler in den erwähnten Online-Beiträgen vermuten einen Placeboeffekt hinter dieser Option. Leider vermuten wir dasselbe, denn in unseren Tests erhalten wir durch das Korrigieren des Tippfehlers keinerlei Leistungszuwachs.
Hier der Verlauf der FPS in einer Teststrecke im zweiten Gebiet (Wald) von Monster Hunter Wilds. Wie ihr seht, seht ihr nichts - also keinen wirklichen Unterschied. Der Fix der Community funktioniert auf unserem System zumindest nicht.
Sowohl vor dem Fix als auch danach stehen die durchschnittlichen FPS bei 72 und 72,3. Es gibt also keinen nennenswerten Unterschied.
Glücklicherweise kann man mit einigen cleveren Kniffen in den Grafikeinstellungen einiges an FPS sparen. Schaut dazu beim Tuning-Guide von Sören vorbei:
Warum ist Monster Hunter Wilds so hardwarehungrig?
Neben der viel kritisieren RE-Engine, die gerne mal für Performance-Probleme in Open-World-Spielen sorgt, scheint das Streamen von Texturen in den VRAM der Grafikkarte ein größeres Problem für das Spiel zu sein, wie Digital Foundry berichtet:
Link zum YouTube-Inhalt
Dementsprechend sind selbst Grafikkarten mit hohem VRAM von Problemen wie FPS-Drops und Rucklern beim Drehen der Kamera betroffen. Manche Texturen sehen dementsprechend nicht nur schlecht aus, sondern laden bei manchen Grafikkarten überhaupt nicht, wie zum Beispiel bei der Intel ARC A770.
Capcom hat eine Liste mit Optionen für das Troubleshooting und eine Liste mit bekannten Problemen veröffentlicht. Leider fehlen auf der Liste der bekannten Probleme die meisten technischen Beschwerden, wie die Leistungseinbrüche. Wir hoffen dennoch, dass Capcom die Performance von Monster Hunter Wilds per Patch verbessern wird.
Habt ihr schon Monster Hunter Wilds gespielt? Habt ihr auch Probleme mit der Performance oder läuft es bei euch akzeptabel? Schreibt es uns gerne in die Kommentare und nennt gerne die Grafikkarte, die ihr nutzt!
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