Die offiziellen Systemanforderungen von Monster Hunter Wilds verheißen nichts Gutes

Es ist wenig vielversprechend, wenn Systemanforderungen nicht ohne Upscaling und Frame Generation auskommen und maximal von Full HD bei mittleren Details sprechen.

Hoffentlich machen wir beim Anblick der Systemanforderungen von Monster Hunter Wilds umsonst große Augen. Hoffentlich machen wir beim Anblick der Systemanforderungen von Monster Hunter Wilds umsonst große Augen.

Anfang 2025 beziehungsweise am 28. Februar erscheint mit Monster Hunter Wilds der nächste Ableger der beliebten Reihe. Die offiziellen Systemanforderungen von der Webseite geben nun aber teils Anlass zur Sorge, was sich auch in den Kommentaren bei Reddit zu dem Thema zeigt.

Wo liegt das Problem? Hauptknackpunkt sind weniger die genannten Komponenten, sondern vielmehr die Kombination mit den Grafikeinstellungen, für die sie geeignet sein sollen.

  • Die minimalen Anforderungen beziehen sich auf das Spielen in Full HD (1920x1080) bei niedrigster Detailstufe mit 30 FPS, und das in Zusammenhang mit Upsacling. Intern wird das Spiel dabei nur in 720p berechnet (1280x720).
  • Die empfohlenen Anforderungen setzen zwar nativ auf die Full-HD-Auflösung, hier kommt aber die Technik der Frame Generation ins Spiel, um 60 FPS zu erreichen, und das nur bei mittleren Details. Es werden also zusätzliche Bilder per KI berechnet.

Die kompletten Anforderungen seht ihr auf den folgenden Bildern:

  • CPUs: Die Anforderungen an den Prozessor unterscheiden sich zwischen der minimalen und der empfohlenen Hardware kaum. Mit Ausnahme des Core i3 12100F handelt es sich dabei stets um etwas ältere Modelle mit sechs Kernen.
  • Grafikkarten: Monster Hunter Wilds fordert mindestens eine GTX 1660 Super beziehungsweise RX 5600 XT. Die empfohlenen Grafikkarten sind etwa drei bis vier Leistungsklassen schneller, es handelt sich um die RTX 4060 beziehungsweise RTX 2070 Super sowie die RX 6700 XT.
  • RAM: Mindestens sollen es 6,0 GByte VRAM sein, empfohlen werden 8,0 GByte. Beim Arbeitsspeicher nennt Capcom in beiden Fällen 16,0 GByte.
  • Speicherplatz: Ihr benötigt 140 GByte, außerdem ist eine SSD laut offizieller Angaben Pflicht.

Was das Spiel optisch zu bieten hat, zeigt der folgende Gameplay-Trailer:

Video starten 2:38 Monster Hunter Wilds zeigt jede Menge neues Gameplay

Was uns besonders zu bedenken gibt

Grundsätzlich klingt es zunächst akzeptabel, dass eine Grafikkarte wie die RTX 4060 in Full HD 60 FPS erreichen soll.

Wenn ihr das aber nur in Kombination mit der Frame Generation gelingt und das noch dazu in einem Spiel mit der ordentlichen, aber aus technischer Sicht nicht besonders beeindruckenden Grafik eines Monster Hunter Wilds, dann gibt das durchaus zu denken.

Erschwerend hinzu kommt der Umstand, dass die vom Spiel genutzt RE Engine zuletzt bereits in Dragons Dogma 2 nicht unbedingt eine überzeugende Open-World-Performance abliefert hat, insbesondere mit Blick auf die Anforderungen an die CPU und die gerne stockende Bildrate.

Monster Hunter Rise setzt zwar ebenfalls bereits auf die RE-Engine. Allerdings wurde es zunächst für die sehr leistungsschwache Nintendo Switch entwickelt, wogegen Monster Hunter Wilds neben dem PC auf der PlayStation 5 und der Xbox Series X auf den Markt kommt.

Immerhin haben die Entwickler bis Februar 2025 noch etwas Zeit, um an der Performance des Spiels zu feilen. Sollten sich die Systemanforderungen bis dahin ändern, erfahrt ihr es auf GameStar.de.

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