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Nvidia Geforce RTX 2070 im Test - Endlich mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis?

Im Test gefällt uns die Geforce RTX 2070 besser als die RTX 2080 und die 2080 Ti: Die Performance stimmt und vor allem der Preis ist wesentlich realistischer für das Gebotene.

von Christoph Liedtke,
16.10.2018 15:15 Uhr

Nvidia Geforce RTX 2070 - Das kleinste Turing-Modell im Test 6:19 Nvidia Geforce RTX 2070 - Das kleinste Turing-Modell im Test

Mit der Geforce RTX 2070 erscheint knapp einen Monat nach Veröffentlichung der Turing-Generation die dritte Grafikkarte der RTX-2000-Serie von Nvidia. Zum Testauftakt liegt uns diesmal keine Founders Edition vor, sondern mit der MSI Geforce RTX 2070 Armor 8G ein Custom Design. Die nicht übertaktete MSI 2070 lässt mit ihrem üppigen Kühlsystem auf leisen Betrieb auch bei langen Sessions hoffen, dazu liegt der Preis mit 519 Euro (UVP des Herstellers) anders als bei RTX 2080 und RTX 2080 Ti auf dem Niveau, das Nvidia beim RTX-Launch angekündigt hatte (499 US-Dollar plus Steuern).

Nachdem RTX 2080 Ti und RTX 2080 jeweils auf einen eigenen Grafikchip setzen, fügt sich auch die RTX 2070 in dieses Schema: Bestückt mit dem TU106-Grafikchip bietet das bislang kleinste Turing-Modell 2.304 Shader, 144 TMUs und 64 ROPs. Auch die für Raytracing und DLSS-Kantenglättung benötigten Recheneinheiten sind auf dem Grafikchip vertreten, die RTX 2070 zählt 36 RT- und 288 Tensor-Kerne. In unserem Artikel zur Turing-Architektur findet ihr weitere Einzelheiten zur neuen Generation.

Die von Nvidia vorgegebenen Referenztaktraten für den Chip betragen 1.410 MHz (1.620 MHz Boost), erneut existieren wieder mehrere Chip-Varianten, die höhere Taktraten mitmachen. So besitzt die Founders Edition mit TU106-400A-Chip einen Boost-Takt von 1.710, Grafikkartenhersteller bieten zudem stark übertaktete Modelle (MSI etwa mit der RTX 2070 Gaming Z) an, die einen Boost-Takt von deutlich über 1.800 MHz besitzen.

Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 im Test - Mehr als nur Raytracing?

Beim verwendeten Videospeicher finden sich dann wieder einige Gemeinsamkeiten. Die RTX 2070 setzt wie die RTX 2080 auf 8 GByte VRAM des Typs GDDR6, die Taktrate ist mit effektiven 14 GHz ebenfalls identisch. Das Speicherinterface ist 256 Bit breit, die Speicherbandbreite beträgt 448 GByte/s wie bei der RTX 2080.

Anhand der technischen Daten lässt sich bereits erkennen, dass Nvidia die drei Turing-Modelle klar voneinander abgrenzt, sowohl anhand der Shader-Anzahl wie auch bei der Ausstattung mit RT- und Tensor-Cores.

Wie zum Start von 2080 und 2080 Ti sind auch bei der RTX 2070 gleichzeitig Custom Designs von Drittherstellern sowie eine RTX 2070 Founders Edition von Nvidia verfügbar. Nvidias RTX 2070 FE ist bereits um 90 MHz übertaktet und besitzt wie RTX 2080 FE und 2080 Ti FE eine Axial-Kühlung samt großer Vapor Chamber.

Allerdings ist die RTX 2070 FE nur noch 22,9 statt 26,7 Zentimeter lang. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass die RTX 2070 mit einer TDP von 175 Watt (2080 Ti: 250 Watt, 2080: 215 Watt) ausgewiesen ist und somit ein kleineres Kühlsystem ausreicht.

MSI RTX 2070 Armor 8G

Die schlicht in Schwarz und Weiß gehaltene RTX 2070 Armor besitzt zwar nur Standard-Taktraten, dafür aber eine großzügige Kühlung, die für niedrigere Temperaturen und geringe Lautstärke sorgt.Die schlicht in Schwarz und Weiß gehaltene RTX 2070 Armor besitzt zwar nur Standard-Taktraten, dafür aber eine großzügige Kühlung, die für niedrigere Temperaturen und geringe Lautstärke sorgt.

Mit der RTX 2070 Armor 8G im Test präsentiert MSI eine nicht übertaktete und direkt auf der unverbindlichen Preisempfehlung von 519 Euro angesiedelte Partnerkarte. Mit diesem Preis liegt die Armor deutlich unter Nvidias RTX 2070 Founders Edition für 639 Euro und dem Topmodell aus den eigenen Reihen, der MSI RTX 2070 Gaming Z 8G für rund 650 Euro (UVP).

Der TU106-400-Grafikchip auf der Armor taktet mit den von Nvidia vorgesehenen Taktraten (1.410 / 1.620 MHz Boost). Trotz der TDP von nur 175 Watt bestückt MSI die RTX 2070 Armor mit einer im Gehäuse drei Slot belegenden Kühlung mit zwei 100 Millimeter großen Axial-Lüftern und einem zweigeteilten Aluminium-Radiator samt sechs Heatpipes. Von dieser Entscheidung profitieren Taktraten, Temperaturen und Lautstärke, wie wir auf den nächsten Seiten detailliert schildern.

Der im Vergleich zur Founders Edition günstige Preis (120 Euro weniger) hält MSI nicht davon ab, die RTX 2070 Armor mit Features zu versehen, die meist nur bei höherpreisigen Modellen zu finden sind. Dazu zählen eine selbst entworfene Platine, eine Backplate zur Stabilisierung auf der Rückseite, Lüfterstillstand im Leerlauf und eine seitliche RGB-Beleuchtung, die sich mithilfe der Mysic Light-Software anpassen und mit weiteren kompatiblen Komponenten synchronisieren lässt.

Technische Daten

MSI RTX 2070
Armor 8G

Geforce RTX 2070
Founders Edition

Geforce GTX 1070
Founders Edition

Grafikchip

TU106

TU106

GP104

Chiptakt

1.410 / 1.620 MHz Boost

1.410 / 1.710 MHz Boost

1.506 / 1.683 MHz Boost

Shader

2.304

2.304

1.920

TMUs / ROPs

144 / 64

144 / 64

120 / 64

RT- / Tensor-Kerne

36 / 288

36 / 288

- / -

Fertigung

12 nm

12 nm

16 nm

VRAM

8 GByte GDDR6

8 GByte GDDR6

8 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

14 GHz

14 GHz

8 GHz

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

256 Bit

Speicherbandbreite

448 GByte/s

448 GByte/s

256 GByte/s

TDP

175 Watt

185 Watt

150 Watt

Preis

ab 519 Euro

639 Euro

ab 390 Euro

MSI RTX 2070 Armor vs 2070 Founders Edition

MSI geht bei der RTX 2070 auf Nummer sicher und bestückt die Modelle mit großen Alu-Radiatoren und Axial-Lüftern. Sowohl Armor 8G und Gaming Z 8G dürften unter Spielelast relativ leise und kühl bleiben.MSI geht bei der RTX 2070 auf Nummer sicher und bestückt die Modelle mit großen Alu-Radiatoren und Axial-Lüftern. Sowohl Armor 8G und Gaming Z 8G dürften unter Spielelast relativ leise und kühl bleiben.

MSI RTX 2070
Armor 8G

Nvidia RTX 2070
Founders Edition

Maße
(L x B x H)

29,5 x 14,3 x 5,1 cm

22,9 x 11,3 x 4 cm

Stromanschlüsse

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin

Monitoranschlüsse

3x DisplayPort 1.4
1x HDMI 2.0b
1x USB-C

2x DisplayPort 1.4
1x HDMI 2.0b
1x DVI
1x USB-C

Kühler, Bauhöhe

Axial-Design
3 Slots

Axial-Design,
2 Slots

Heatpipes

6

-, Vapor Chamber

Lüfter

2x Axial-Lüfter (100 mm)

2x Axial-Lüfter (90 mm)

Lautloser Leerlauf

ja

nein

Backplate

ja

ja

Taktraten unter Last
(4K-Auflösung)

1.725 MHz

noch nicht getestet

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