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Seite 2: NBA 2K11 im Test - 2K deklassiert Electronic Arts

Pass-Spiel für Könner

Richtig heftig wird es selbst für ambitionierte NBAler beim manuellen Passen. Nicht nur, dass die gegenüber 2K10 stark verbesserte KI im Pässeabfangen (manchmal übernatürlich wirkende) Stärken besitzt. Auch ohne deren Zutun landen sehr oft Zuspiele beim Gegner. Zum einen ist das Timing extrem wichtig, zum anderen neigt NBA 2K11 dazu, schon kleinste Analogstick-Fehler im Moment der Ballabgabe recht eigenmächtig und -willig zu interpretieren. Hier schafft der bekannte »Symbolpass« per R1 Abhilfe. Der Ball landet dann mit ziemlicher Sicherheit beim gewünschten Spieler. Sie merken schon an unseren Steuerungsangaben: Für effizientes Spielen ist ein Gamepad Pflicht.

NBA 2K11 - Trailer 2:05 NBA 2K11 - Trailer

Abgesehen von den haarigen Pässen gibt es fast nichts zu meckern. Dribbeln ist anspruchsvoll, aber befriedigend, zu jeder Menge Standard-Moves gesellen sich die Spezialtricks der Stars. Dazu kommt ein Taktik- und Teammanagement-Teil, der keinerlei Wünsche mehr offen lässt. Je nach Spielmodus darf man sich mit der Nachwuchsliga und kleinsten Details im Draft beschäftigen. Uneingeweihten Europäer mag das, was zwischen den Spielen und Saisons an Transfers, Deals und Vertragsregelungen passiert, fremder vorkommen als chinesische Schriftzeichen.

Spieler, Trainer und Manager in einem

Wer’s dennoch hyperkomplex mag, wählt den »Associate«-Modus. Hier darf (und teilweise muss) man sich als Trainer und Manager in Personalunion um fast jeden Aspekt des Teams kümmern. Das geht bis hin zum Aufstellen täglicher Trainingspläne und dem Einstellen von Personal wie Teamscouts. Wenn es weniger freakig sein soll, stehen der normale Saison-Modus und allerlei andere Spielarten auf dem Programm. Schön: NBA 2k11 hat an saisonübergreifender Intelligenz deutlich zugelegt. Auch nach mehreren Spielzeiten wirken die Computer-Kader in sich noch logisch - in 2K10 standen irgendwann schon mal vier oder fünf Point Guards auf dem Platz.

Ausgerechnet »unser« Dirk Nowitzki gehört zu den Topstars, deren Gesicht nicht gerade perfekt getroffen wurde. Ausgerechnet »unser« Dirk Nowitzki gehört zu den Topstars, deren Gesicht nicht gerade perfekt getroffen wurde.

Im Vorjahr neu hinzu kam der »Mein Spieler«-Part. Er gehört zu den zentralen Bestandteilen von NBA 2K11, vor allem wenn man etwas Abwechslung vom regulären NBA-Alltag sucht. Als hoffnungsfroher Nachwachsspieler versucht man sich bis zur Spitzenliga hochzuarbeiten, was mit viel Blut, Schweiß und Tränen verbunden ist. Und viel, viel Geduld. Denn der Weg kann wirklich lang und steinig sein - jahrelange Maloche in leeren Provinzhallen und zig Camps sind keine Seltenheit. Erst mit ausreichend Training und den damit verbundenen Skills winkt ein richtiger Profi-Vertrag.

Einen ähnlichen Modus kenn man zwar seit Jahren von diversen EA-Sportspielen. Doch Take 2 treibt das Ganze auf die Spitze: Als wahre Karriere-Simulation hat der »Mein Spieler«-Modus mehr von einem Rollenspiel, als vieles, was sich selbst RPG nennt. Gleichzeitig ist er ein gutes Stück mit dafür verantwortlich, dass NBA 2K11 in die Fan-Hardcore-Ecke drängt: Jahrelanges Geschrubber in Trainingshallen, deprimierende Spiele vor halbleeren Rängen und quälende Pressefragen nach dem (nicht vorhandenen) Fortschritt der Karriere halten nur echte Basketball-Freaks länger als ein paar Stunden aus.

Karrierehelfer für Michael Jordan

Kurz zurück zu Michael Jordan: Das eingangs erwähnte Spiel ist Teil einer zehn Aufgaben umfassenden Herausforderung mit den wichtigsten Partien der Nummer 23. Wer alle erfolgreich bewältigt hat, darf anschließend den jungen Michael im »Mein Spieler«-Modus eigenhändig an die NBA heranführen. Für alle Jordan-Fans ein wahr gewordener feuchter Traum.

Bei dieser kopflosen Verteidigung fällt das Punktemachen nicht schwer. Kleinere Grafikfehler treten ab und zu mal auf, stören aber nicht groß. Bei dieser kopflosen Verteidigung fällt das Punktemachen nicht schwer. Kleinere Grafikfehler treten ab und zu mal auf, stören aber nicht groß.

Einer der Bereiche, in dem sich tatsächlich nur wenig getan hat, ist der Online-Modus. Den hatte 2K Sports im Debütjahr 2008 zum Schrecken vieler Anhänger einfach weggelassen und erst mit dem Vorjahres-2K10 eingebaut. Wie gehabt stehen allerlei Online-Ligen, normale »1 gegen 1«-Partien und das Bilden von »Crews« zur Auswahl. Bei Letzterem kann man ein Team neu erstellen und mit ausschließlich menschlichen Mitspielern auffüllen.

Und zu guter Letzt: man muss kein NBA-Millionär sein, um sich das Spiel leisten zu können. 2K Sports verlangt weiterhin wie gewohnt nur knapp 30 Euro - ein Update-Preis für einen Knaller, der alles andere als ein schnödes Update ist.

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