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Netflix wollte bei One Piece sparen, doch der Schöpfer wehrte sich: »Das habe ich mir so nicht vorgestellt«

Das Budget der One-Piece-Serie auf Netflix sollte eigentlich halbiert werden. Doch dann schaltete sich Eiichiro Oda persönlich ein.

Da haben die Strohut-Piraten nochmal Glück gehabt: Oda selbst sorgte dafür, dass Netflix seiner Vision treu blieb. Bildquelle: Netflix Da haben die Strohut-Piraten nochmal Glück gehabt: Oda selbst sorgte dafür, dass Netflix seiner Vision treu blieb. Bildquelle: Netflix

Die Live-Action-Adaption zu One Piece schaffte es zum Netflix-Hit: 2023 landete die Serie nicht nur in 46 Ländern auf Platz 1 der Netflix-Charts, sondern erreichte auch 19,3 Millionen Aufrufe in den ersten Tagen. Staffel 2 erreichte diese Rekordzahlen nicht mehr ganz, aber kam bei Zuschauern und Kritikern dennoch weiterhin sehr gut an.

Allerdings hätte der Streaming-Dienst den Erfolg vielleicht fast selbst torpediert. Dem ehemaligen Showrunner Steven Maeda zufolge, wollte Netflix das Budget für die Serie nämlich vorm Start von Staffel 1 halbieren und die Episodenzahl kürzen. Der ursprüngliche Schöpfer des Mangas, Eiichiro Oda, schritt aber ein und stellte klar, dass das seiner Vision nicht gerecht werden würde.

Oda beschwerte sich und Netflix lenkte ein

Die Kürzung von zehn auf acht Episoden ging tatsächlich durch. Allerdings sollte das Produktionsteam laut Steven Maeda auch inhaltich sehr viele Änderungen anbringen, um mit dem halbierten Budget arbeiten zu können. Das betraf auch Story-Abschnitte, die eigentlich wichtig für die Geschichte waren und zwang das Team viel Material, in das sie bereits viel Arbeit gesteckt hatten, nicht mehr zu verwenden.

Um die Anpassungen irgendwie möglich zu machen, entfernte man sich daraufhin stark von der Erzählweise des Mangas. Deshalb befürchtete das Team, mit der neuen Version langjährige Fans vor den Kopf zu stoßen. Maeda sorgte sich zudem, dass die Serie mit der neuen Richtung sogar eingestellt werden könnte.

Video starten 2:17 One Piece: Im Recap erzählt uns Ruffy im Schnelldurchlauf wie er seine Crew gefunden hat

One-Piece-Erschaffer Eiichiro Oda eilte der Produktion schließlich zur Hilfe. Als ihm die überarbeitete Version vorgelegt wurde, stellte er klar, dass er damit nicht zufrieden sei und betonte, dass er es sich so nicht vorgestellt habe. Netflix stimmte daraufhin einem weiteren Kurswechsel zu, was Maeda positiv hervorhob.

Oda ist bei der Netflix-Produktion zu One Piece stärker eingebunden als so mancher Autor einer Serienvorlage. Der japanische Manga-Künstler nimmt nicht nur die Rolle eines Executive Producers ein, sondern darf auch bei wichtigen Entscheidungen rund um Casting, Post-Production und Character Writing mitreden, damit alles auf Kurs bleibt.

Netflix hat bereits offiziell bestätigt, dass eine dritte Staffel kommt. Sie trägt den Titel One Piece: Die Schlacht um Alabasta und soll 2027 erscheinen. Diesmal begleiten wir Ruffy und die Strohhut-Bande bei dem Versuch, gemeinsam mit Prinzessin Vivi ihre Heimat vorm listigen Sir Crocodile und seinen Intrigen zu schützen. In der Linkbox gleich hier oben findet ihr weitere spannende News zu One Piece und dazu, wie es mit der Serie auf Netflix weitergeht.


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