Was passiert, wenn ihr mit 841.709 Leuten euer Netflix-Passwort teilt? Ein YouTuber hat es ausprobiert

Hunderttausende Mails von Netflix und Sprachen-Bingo sind nur zwei Resultate aus diesem Experiment.

Der YouTuber Beluga hat sich an ein Experiment der besonderen Sorte gewagt. Der YouTuber Beluga hat sich an ein Experiment der besonderen Sorte gewagt.

Netflix erhöht seine Preise. Das ist eine Nachricht, vor der alle Abonnentinnen und Abonnenten scheuen. Als das das letzte Mal passiert ist, hat der YouTuber Beluga eine Gegenaktion gestartet. In einem Video stellt er die Frage: 

»Netflix hat Passwort-Sharing verboten, aber können sie 841.709 stoppen?«

Beluga hat seinen Netflix-Account mit dem Internet geteilt. Was passiert daraufhin passiert? Und vor allem: Wie ist es ausgegangen?

Hunderttausende Mails von Netflix waren nur der Anfang

Der YouTuber mit 10,6 Millionen Abos hat auf seinem Discord-Server ein Bild mit dem Inhalt seines Kühlschranks geteilt. Und damit auch jedes Mitglied das Foto sieht, hat er den gesamten Server mit »@everyone« angepingt.

Der Clou: An die Innenseite hat er einen Haftzettel mit E-Mail-Adresse und Passwort zu seinem Netflix-Account geklebt.

Danach begann der Spaß.

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Beluga loggt sich auf seinem Netflix-Konto ein. So weit, so normal. Erst als er versucht, eine Serie zu starten, bekommt er eine Meldung vom Streaming-Anbieter.

Ein neues Gerät hat sich mit deinem Account verbunden.

Sobald der YouTuber sein Gmail-Konto öffnet, wird er von einer Welle an Netflix-Mails erschlagen. Logisch, denn mittlerweile haben sich unzählige andere Personen mit ihren Geräten in seinem Konto eingeloggt.

Dann folgt in der App selbst die Nachricht, dass zu viele Leute den Account auf einmal verwenden. Es folgt die Bitte, er möge sich von anderen Geräten ausloggen und zusätzlich für weitere Nutzende zahlen.

Ob Beluga an diesem Screen vorbeikommen wird? (Bild: Beluga, YouTube) Ob Beluga an diesem Screen vorbeikommen wird? (Bild: Beluga, YouTube)

Beluga versucht es ein paar Mal. Was als Nächstes folgt, sind Bildschirme, bei denen die anderen Nutzerinnen und Nutzer neue Profile angelegt haben. Im Übrigen trudeln immer noch weiter E-Mails ein.

Was außerdem auffällt: Die Sprache der App selbst hat sich geändert in Hindi, da sich vermutlich jemand aus Indien in den Account eingeloggt hat.

Was folgt, ist ein wilder Ritt durch alle Sprachen der Welt.

Da so viele Menschen aus so vielen unterschiedlichen Ländern sich Zugang verschafft haben, findet Beluga mit jedem Reload eine neue Sprache vor – und bekommt jede Fehlermeldung in einer Fremdsprache angezeigt.

Mittlerweile wird die Nachfrage hinsichtlich zusätzlicher Accounts auf Arabisch angezeigt, wo man von rechts nach links liest. (Bild: Beluga, YouTube) Mittlerweile wird die Nachfrage hinsichtlich zusätzlicher Accounts auf Arabisch angezeigt, wo man von rechts nach links liest. (Bild: Beluga, YouTube)

Zwischenzeitlich läuft ebenfalls Belugas Watchlist voll. E-Mails trudeln immer noch ein. Sprachen spielen verrückt und mit jedem Klick scheint etwas Neues zu passieren.

Das Ende vom Lied

Vermutlich wäre es noch ewig so weitergegangen, doch die Spaßpolizei war dann doch irgendwann zur Stelle.

Einer der User hat das Passwort für Belugas Account geändert. Im Zuge dessen haben die anderen 841.709 Leute keinen Zugriff mehr gehabt.

Und damit war der Spaß vorbei. Wenn ihr das Video selbst anschauen wollt, viel Spaß:

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Auch wenn Netflix in diesem Fall seine Hände in Unschuld badet, sind sie nicht unschuldig am geplatzten Traum des Streamings.

Am Ende lässt sich feststellen, dass es durchaus überraschend ist, dass nicht mehr schiefgegangen ist bei diesem Experiment. Ja, die Netflix-App hat verrücktgespielt, aber wirklich viel Schlimmes ist nicht passiert.

Wenn ihr euch für weitere Experimente dieser Art interessiert, schaut euch auf dem Profil von Beluga um, der allerhand solcher Videos hochlädt.

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