Nie wieder Junk-Mails - Mit diesen 6 Tipps schützt ihr euch vor falschen Prinzen und seltsamen Amazon-Rechnungen

Lasst euch von dubiosen Prinzen und Singles in eurer Umgebung nicht täuschen. So schützt ihr euch davor.

Wir geben euch sechs Tipps, wie ihr Spam- und Phishing-Mails vermeidet. Wir geben euch sechs Tipps, wie ihr Spam- und Phishing-Mails vermeidet.

Mit der Erfindung der Mail konnte die Welt auf einen Schlag ganz anders und vor allem um ein Vielfaches schneller Nachrichten verschicken.

Doch mit »neuer« Technologie kommen auch die Missetäter einher, die diese für unschöne Zwecke ausnutzen. Sei es für unerwünschte Werbung oder Betrugsversuche.

Leider werden die Spam-Mails im Postfach über die Jahre weder weniger noch kann man sie besser erkennen - eher im Gegenteil. So manch Phishing-Mail lässt sich optisch kaum noch von einer Mail des wirklichen Anbieters unterscheiden.

Wir zeigen euch, wie ihr euch vor der Flut an Spam schützt, Phishing-Mails erkennt und vieles mehr. 

Doch fangen wir ganz am Anfang an:

Was ist Spam, Phishing & Co.?

Spam-Mails (oft auch Junk-Mails) sind unerwünschte Nachrichten in eurem Postfach, die meistens unseriöse Werbung oder sonstige Angebote enthalten.

Auch Viren und andere Schadsoftware können in den Mails verpackt sein. Oftmals verstecken sich diese Schädlinge in angehängten Dateien. Doch auch ohne ein eigenständiges Programm kann euch Schaden zugefügt werden, zum Beispiel durch Phishing.

Phishing bezeichnet die Praxis, E-Mails oder ganze Webseiten so aussehen zu lassen, als kämen sie von bekannten Diensten und Marken, wie zum Beispiel Amazon oder Paypal.

Diese Fälschungen versuchen euch oftmals, Anmeldedaten zu entlocken oder fordern euch direkt dazu auf, Geld zu zahlen.

Wie kommt es zu Spam? Die meisten Spam-Mails stammen von Verteilerlisten, die von Unternehmen gekauft und verkauft werden und eure Kontaktdaten enthalten. Diese Informationen werden oft auf legale Weise gesammelt, aber auch Betrug spielt oft eine Rolle.

Der Verfasser einer Spam-Mail könnte zum Beispiel eure Informationen von einem Einzelhändler bekommen, bei dem ihr oft einkauft. Es kann sein, dass diese Informationen durch vorherigen Spam, den ihr nicht als solchen erkannt habt, in die falschen Hände gelangt sind. 

Spam nicht zu erkennen, heißt also oftmals, sich noch mehr Spam einzuhandeln.

Anieter wie Google Mail, GMX, oder Web.de haben im Normalfall Spamfilter aktiv. Doch ganz verlässlich sind sie nicht. Anieter wie Google Mail, GMX, oder Web.de haben im Normalfall Spamfilter aktiv. Doch ganz verlässlich sind sie nicht.

So schützt ihr euch vor Spam und Phishing

Um euch vor unerwünschten und potenziell schädlichen Mails zu schützen, könnt ihr auf die folgenden Methoden zurückgreifen. Weiter unten erklären wir euch mehr dazu.

  1. Spamfilter (Im Normalfall schon aktiv)
  2. Keine Mails und insbesondere keine Links und Anhänge von unbekannten Absendern öffnen
  3. E-Mail-Domain überprüfen
  4. Von ungenutzten Newsletter abmelden
  5. Mailadresse nur angeben, wenn es wirklich notwendig ist
  6. Zweite Mailadresse für unwichtige oder temporäre Accounts nutzen

1. Spamfilter

Glücklicherweise hat jeder Mail-Service, der etwas von sich hält, heutzutage einen Spamfilter. Sie prüfen unter anderem den Inhalt eurer Nachricht auf bestimmte Stichwörter und können so einige Mails aussortieren. Doch auf sie kann man sich nicht ganz verlassen. Zu oft kommen unerwünschte Mails durch.

Neben Schlüsselbegriffen prüft er beispielsweise den versendeten Server oder die Echtheit einer Domain und ob der Absender (Client/IP-Adresse) überhaupt im Namen der Domain versenden darf. Das hängt aber wiederum vom Spamfilter ab.

Sollte sich einmal eine Mail in euer Postfach verirren, die von einer unbekannten Person ist, kann es das Richtige sein, sie gar nicht erst zu öffnen. Doch meistens verbirgt sich die Gefahr in Anhängen und Links, die ihr auf gar keinen Fall öffnen solltet, wenn ihr nicht wisst, was sich dahinter verbirgt.

3. E-Mail-Domain überprüfen

Auch ein gut nachgeahmtes Design einer bekannten Firma kann gefährlich sein. Doch diese Phishing-Mails lassen sich meistens leicht identifizieren. Dazu werft ihr einen genauen Blick auf die Absenderadresse

Absender einer Phishing-Mail tarnen ihre Mailadresse oft als eine andere. So wird die Domain am Ende der Mailadresse beispielsweise als »…@amazon.com« angezeigt. Wenn ihr dann auf die Adresse klickt, wird euch die echte Adresse angezeigt. Diese besteht oftmals aus wirren Zahlen- und Buchstabenkombinationen, zum Beispiel »…@h9823r20hdfake.to«. Wenn dies der Fall ist: Mail löschen.

4. Von ungenutzten Newslettern abmelden

Auch vermeintlich seriöse Webseiten können eure Daten an sogenannte Maillisting-Firmen verkaufen. Deshalb ist es ratsam, euch von jedem Newsletter abzumelden, den ihr nicht wirklich lest. Denn jeder davon erhöht die Chance auf weitere Spam-Mails

5. Vorsicht mit eurer E-Mail-Adresse

Vorsicht ist bekanntlich besser als Nachsicht, also achtet am besten darauf, eure Mailadresse wirklich nur anzugeben, wenn es wirklich sein muss. Wenn ihr Beispielsweise in einem Online-Handel einkauft, macht euch erst ein Konto, wenn ihr wirklich etwas kaufen wollt.

Es kann auch helfen, das Kleingedruckte zu lesen, um zu erfahren, was mit euren Informationen passiert.

Einen weiteren Tipp hat Kollege Sören für euch:

Gmail, iCloud und Outlook: Ein simpler Trick verrät euch, wer eure Daten weitergibt

6. Nutzt eine Zweitadresse

Wenn ihr euch gerne mal bei neuen Webseiten und Online-Shops anmeldet, dann wäre es eine Überlegung wert, eine zweite Mailadresse zu nutzen, die ihr auf weniger wichtigen Portalen angeben könnt. 

So wird der meiste Spam auf eure Zweitadresse geleitet und der Haupt-Account wird nicht mit Mails überladen.

Damit sind wir am Ende unserer kleinen Liste angekommen. Habt ihr noch mehr Tipps gegen Spam, Phishing und Konsorten? Seid ihr schonmal auf eine Phishing-Mail reingefallen? Wie viele Singles wollen sich mit euch treffen, wenn es nach eurem Spamfilter geht? Und erbt ihr auch regelmäßig von reichen Prinzen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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