GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Mit deinem Account einloggen.

Seite 2: Ninja Blade im Test - Irres Actionspiel in Tokio

Die Waffen

Das Zerlegen von Monstern beschert dem Ninja Blade-Helden Blutkristalle. Mit denen kann er nach und nach seine Waffen verbessern und damit auch sein Angriffsspektrum vergrößern. Denn die Klingen werden beim Aufwerten nicht nur stärker, sondern lassen auch weitere mächtige Kombos zu.

Die Angriffsketten sind zwar bei den normalen Mutanten zumeist nicht notwendig, weil da simples Tastenverkloppen reicht, aber den Augen gefallen die prächtig animierten Angriffe allemal. Auch die Wurfsterne dürfen Sie über die Blutkristalle wirkungsvoller machen und vor allem die Reichweite erhöhen, was gerade bei Zwischengegnern mit langen Tentakeln oder mächtig ausladenden Pranken über Leben und Tod entscheiden kann.

Ninja Blade: Am Missionsende wird Ken belohnt. Hier bekommt er ein Elektro-Upgrade für seinen Wurfstern. Ninja Blade: Am Missionsende wird Ken belohnt. Hier bekommt er ein Elektro-Upgrade für seinen Wurfstern.

Grafik und Story

Ninja Blade ist sicher kein Hattori-Hanzo-Schwert der Grafik. Tokio scheint aus den immer gleichen, eintönigen Fassaden und grauen Gebäuden zu bestehen. Details suchen Sie vergeblich. Aber erstens haben Sie sowieso selten Zeit, sich umzusehen, und zweites machen die gelungenen Animationen und das abgefahrene Design der Bossmonster die lieblose Umgebung wett.

Ninja Blade: Nur per Mauerlauf kann Ken dem riesigen (offenbar frisch vom Wüstenplanet importierten) Wurm entkommen. Ninja Blade: Nur per Mauerlauf kann Ken dem riesigen (offenbar frisch vom Wüstenplanet importierten) Wurm entkommen.

Warum die Seuche in Tokio ausgebrochen ist, erklärt das Spiel nur unzureichend (auf Englisch, mit deutschen Untertiteln). Die Zwischensequenzen sind zwar oft hübsch, bleiben aber erzählerisch dünn. Wir lernen recht früh im Spiel, dass Papa Ogawa irgendwas mit der Seuche zu tun hat und dass dem Sohnemann ein besonderes Schicksal (in Kombination mit einem besonderen Ninja-Schwert) beschienen ist. Dann verliert sich die Story aber zunächst im »Ken, du musst Tokio retten«-Einerlei. Macht aber nichts, in Ninja Blade zählen die turmhohen Monster und wahnwitzige Schnetzeleinlagen und nicht der Generationenkonflikt auf Parasitenbasis.

Absturz-Warnung!

Ninja Blade sichert nur den Spielfortschritt nur zwischen den Missionen dauerhaft. Die Rücksetzpunkte innerhalb eines Auftrags gehen verloren, wenn Sie das Spiel vor dem Ende einer Mission abschalten. Dann müssen Sie beim nächsten Start von vorne beginnen. Dieses unzureichende Speichersystem stört umso mehr, weil Ninja Blade gelegentlich abstürzt. Uns ist das kurz vor dem Ende des dritten Auftrags gleich mehrfach passiert, sowohl auf einem XP- als auch auf einem Vista-Rechner. Dafür ziehen wir bei der Bedienungswertung einen Punkt ab.

4:27

» Test-Video zu Ninja Blade im großen Player starten

2 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (9)

Kommentare(9)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.