Ein Modder zeigt in einem YouTube-Video diverse PC-Spiele, die auf der Nintendo Switch laufen. Dabei erreicht die Konsole sogar bei einigen Spielen 60 FPS.
Darum ist das wichtig: Das Experiment zeigt, dass die sieben Jahre alte Nintendo-Konsole trotz ihres Alters Potenzial für tüftelnde Modder hat. Mit etwas Know-how lässt sie sich in einen Linux-Handheld verwandeln.
Im Detail: Der YouTuber und Modder »Naga« hat auf seinem Kanal ein Video hochgeladen, in dem er 13 PC-Spiele auf der Nintendo Switch spielt.
- Die Nintendo Switch wurde mit 8 GByte RAM ausgestattet. Das erfordert einige Kenntnisse beim Verlöten von elektrischen Komponenten.
- Als Betriebssystem wurde Ubuntu L4T 18.04 mit einem Custom-Kernel verwendet.
- Die CPU der Nintendo Switch wurde von 1,9 GHz auf 2,6 GHz übertaktet.
- Die GPU lief mit einem Takt von 1,26 GHz.
- Darüber hinaus hat er den internen Flash-Speicher auf 512 GByte aufgewertet.
Link zum YouTube-Inhalt
Wie liefen die Spiele? Überraschenderweise sind viele der getesteten Spiele mit Bildwiederholraten zwischen 30 und 60 FPS spielbar.
- Dafür musste der Modder niedrige Grafikeinstellungen und kleine Auflösungen wählen. Es gab allerdings auch Spiele, wie Call of Duty Black Ops, die mit 15 bis 30 FPS kaum spielbar waren.
- Fallout New Vegas lief in der Anfangssequenz im Haus mit 60 FPS (und einem witzigen Bug). Sobald man das Haus verlässt, brach die Framerate jedoch massiv ein.
Wenn ihr euch diese komplizierte Mod selbst zutraut, dann könnt ihr sogar ein Tutorial befolgen, das Naga auf seinem Kanal hochgeladen hat. Beachtet jedoch, dass der Prozess nicht einfach ist und ihr potenziell euer Gerät zerstören könnt. Natürlich erlischt auch eure Garantie.
Wenn ihr einen PC-Handheld mit Linux sucht, ist es wohl doch einfacher einfach zum Steam Deck zu greifen. Trotzdem ist das ein schönes Experiment gewesen, das zeigt, zu was die Nintendo Switch in der Lage sein könnte.
Würdet ihr euch so eine Mod zutrauen? Seid ihr über die Leistung der Nintendo Switch überrascht? Schreibt es uns in die Kommentare!

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