Fazit: Nvidia Ansel - Screenshot-Tool mit VR- und 360-Grad-Bildern

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Fazit der Redaktion

Nils Raettig: Ich muss zugeben, dass mich die verschiedenen Screenshot-Funktionen von Nvidias Tool Ansel weitaus weniger reizen als die Möglichkeit, mich relativ frei im pausierten Spielgeschehen zu bewegen. Das weckt nicht nur schöne Erinnerungen an das Schauen von Counter-Strike 1.6-Demos zu guten, alten CPL-Zeiten, sondern es bietet auch neue Möglichkeiten, die Spielwelt zu erleben.

Man sollte sich aber gut überlegen, ob man Ansel schon beim ersten Durchspielen eines Titels nutzen und die Spielwelt damit erkunden will. Schließlich dringt man dadurch trotz des eingeschränkten Bewegungsradius potenziell in Bereiche vor, die man zum jeweiligen Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht (oder zumindest nicht aus diesem Blickwinkel) zu Gesicht bekommen sollte.

Insofern finde ich es auch sehr sinnvoll, dass Nvidia die Entscheidung darüber, welche Möglichkeiten Ansel genau bieten soll, den Entwicklern selbst überlässt. Vor allem in Multiplayer-Modi ist dabei Vorsicht geboten. Diese Entscheidungsfreiheit sorgt allerdings auch für einen der aktuell größte Haken von Ansel, schließlich muss der Support für das Tool explizit für ein bestimmtes Spiel vorgesehen sein. Wer keine Nvidia-Grafikkarte besitzt, der schaut außerdem in die Röhre.

Statt verschiedener proprietärer Ansätze wäre aus Spielersicht ein System wünschenswerter, das auf Grafikkarten aller Hersteller wie AMD oder auch Intel funktioniert. Da Screenshot-Tools wie Ansel aber letztlich nur eine nette Spielerei sind und Hersteller sich über Alleinstellungsmerkmale freuen, wird ein solches System wahrscheinlich auch auf längere Sicht nicht zur Realität werden.

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