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Nvidia bestätigt: G-Sync künftig auch mit AMD-Grafikkarten nutzbar

Nachdem Nvidia-GPUs auf einigen Monitoren bereits AMDs Freesync nutzen können, sollen nun auch AMD-Grafikkarten mit G-Sync funktionieren.

von Alexander Köpf,
25.11.2019 19:24 Uhr

Die strikte Trennung zwischen Nvidia G-Sync und AMD Freesync soll bald der Vergangenheit angehören. Die strikte Trennung zwischen Nvidia G-Sync und AMD Freesync soll bald der Vergangenheit angehören.

Wer lästiges Screen Tearing (bei hohen fps) vermeiden und dazu auch keine Latenz-Nachteile durch die Vertikale Synchronisation (VSync) haben will, für den galt bis vor Kurzem die strikte Trennung zwischen Nvidias G-Sync und AMDs Freesync.

Im vergangenen Januar lockerte Nvidia dies dann mit dem Geforce-Treiber 417.71 und schaltete unter dem Label »G-Sync Compatible« die Nutzung von Adaptive Sync/FreeSync auch mit Geforce-Karten frei.

Nun fällt offenbar eine weitere Hürde: Wie TFT-Central im Interview mit Nvidia erfahren haben will, werden G-Sync-TFTs künftig auch mit AMD-Grafikkarten nutzbar sein.

Freie Wahl beim GPU- und Bildschirmkauf

Ein erster Bildschirm, der neben G-Sync auch Freesync unterstützt, wurde bereits im September 2019 vorgestellt. Der Acer Predator X27P bietet im Gegensatz zum normalen X27 Variable Refresh Rates (VRR) neben G-Sync auch über Freesync via HDMI 2.1 und kann somit auch mit Radeons die variable Bildwiederholrate nutzen.

Der im November präsentierte Acer Predator XB273 X beherrscht zusätzlich nun auch Adaptive-Sync (Freesync) via DisplayPort 1.2a - weitere TFTs, die sowohl G-Sync als auch Freesync unterstützen, dürften bald folgen.

Mit neuer Firmware sollen Nvidias G-Sync-Module auch AMD- und andere Grafikkarten unterstützen. Mit neuer Firmware sollen Nvidias G-Sync-Module auch AMD- und andere Grafikkarten unterstützen.

Ermöglicht wird dies durch ein Firmware-Update der G-Sync-Module v1 und v2, das man aber nicht selbst nachträglich aufspielen kann und das bei älteren G-Sync-TFTs auch nicht auf Anfrage bei Nvidia durchgeführt wird.

Da nur künftige, respektive bereits mit der Aktualisierung ausgestattete Monitore frei aus allen Synchronisations-Standards wählen lassen, ist beim Kauf daher darauf zu achten, dass man nicht ein älteres, noch auf einen Standard beschränktes TFT-Modell bekommt - eine entsprechender Hinweis auf die doppelte Einsatzmöglichkeit sollte vorliegen.

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