Der Nvidia-Chef nutzt dieselben drei KIs wie ich und ich sage euch warum

Ihr braucht maximal drei KI-Modelle im Alltag. Das weiß auch Jensen Huang.

Auch ein dicker Fisch in der Tech-Welt muss keine 20 KI-Tools nutzen. Diese drei reichen vollkommen - zumindest meistens. (Bild: Wikimedia | Nvidia) Auch ein dicker Fisch in der Tech-Welt muss keine 20 KI-Tools nutzen. Diese drei reichen vollkommen - zumindest meistens. (Bild: Wikimedia | Nvidia)

Jenseung Huang ist der CEO von Nvidia und gehört damit zu den erfolgreichsten Geschäftsmenschen der Welt. Immerhin ist Nvidia das zweitwertvollste Unternehmen im Tech-Sektor und auf Platz 47 aller Unternehmen weltweit.

Auf der GTC in Paris hat er gestern (11. Juni 2025) erwähnt, dass er privat drei KI-Modelle nutzt: 

  1. ChatGPT
  2. Gemini Pro
  3. Perplexity

Warum nur drei KI-Modelle? Man könnte meinen, dass gerade ein CEO eines der größten Unternehmen der Welt, das auch noch die Grundlage für moderne KI-Unternehmen gelegt hat, total geheime oder besondere KI-Modelle nutzt. Doch dem scheint nicht so zu sein.

Die Antwort auf die Frage, warum nur drei KI-Modelle, ist meiner Meinung nach einfach: Ihr braucht einfach nicht mehr. Die meisten Bedürfnisse im Alltag lassen sich mit drei Modellen locker abdecken.

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Warum diese Modelle? Genau das verrate ich euch jetzt. Besser gesagt, verrate ich euch, warum ich diese drei Modelle nutze. Warum Huang sie nutzt, weiß ich zwar nicht, doch ich gehe davon aus, dass sich unsere Gründe wenigstens überschneiden.

Legen wir los.

1. ChatGPT - Der Klassiker

Vielleicht hattet etwas Spannenderes erwartet, doch ChatGPT von OpenAI hat den Grundstein des stetig wachsenden KI-Marktes gelegt und bleibt auch an der Spitze, wenn es um allgemeine Aufgaben geht: Mails verfassen, Texte korrigieren, Ideenfindung und so vieles mehr.

ChatGPT gibt oftmals ausführliche und gut strukturierte Antworten, die auch für kreative Aufgaben gut geeignet sind. ChatGPT ist ein Alleskönner und wird euch bei alltäglichen Dingen kaum enttäuschen. Dafür braucht OpenAIs KI oftmals etwas länger - wobei länger in diesem Fall gleichbedeutend ist mit ein paar Sekunden.

Außerdem liefert ChatGPT gerne Zusatzinformationen, die man gar nicht erfragt hat, aber oftmals praktisch sind.

ChatGPT ist für mich oftmals die Grundlage, von der ich ausgehe. Wenn ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden bin, steige ich eventuell auf andere Modelle um, wie beispielsweise Claude oder Gemini Pro.

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Und was ist mit Huang? Ob Huang es ähnlich sieht wie ich, weiß ich nicht, doch ich vermute, dass er unter anderem gerne ChatGPT nutzt, weil die Hardware von Nvidia dabei geholfen hat, ChatGPT großzumachen. So würde es mir zumindest gehen.

2. Gemini Pro - Die Alternative

Gemini hat, ähnlich wie ChatGPT einiges auf dem Kasten, doch die Ergebnisse werden oftmals anders präsentiert. Gemini ist kurz angebunden und präsentiert die Antworten gerne in Stichpunkten oder -Sätzen.

Anders als ChatGPT gibt euch Gemini oftmals genau die Antwort, die ihr haben wolltet. Nicht mehr, nicht weniger. Ob euch das lieber ist als die Zusatzinformationen, die ChatGPT liefert, ist wohl Geschmackssache.

Ich persönlich setze Gemini oftmals erst dann ein, wenn ich mit ChatGPT nicht zufrieden bin und keine Lust habe, Zeit in Prompt-Engineering zu stecken.

Außerdem hat mir Gemini bisher besser bei mathematischen Themen geholfen. Wobei ich euch im Falle von Mathematik nur empfehlen kann, mehrere Modelle zu nutzen und Ergebnisse zu vergleichen, denn auch wenn manche Modelle besser sind als andere, ist Mathematik immer noch ein schwieriges Feld für Sprachmodelle.

3. Perplexity - Google, nur anders (und besser?)

Zugegeben: Es ist sicher nicht leicht, sich das Googeln abzugewöhnen, doch mit der Zeit ist es bei mir mehr oder weniger von allein passiert. Schuld daran sind KI-Modelle, die mir nicht nur schneller eine präzisere Antwort auf meine Frage geben kann, sondern auch noch Rückfragen beantwortet.

Leider sind viele KI-Modelle (auch ChatGPT) immer noch recht unzuverlässig und komplexe Themen oder tiefgehende Fachfragen können manchmal Humbug sein.

Die Lösung ist Perplexity. Dabei handelt es sich um ein Sprachmodell, das für euch in Windeseile das Netz durchsucht und die Ergebnisse fein säuberlich präsentiert.

Dabei bekommt ihr nicht nur Informationen, die grundsätzlich von Menschen stammen und nur von der KI zusammengefasst werden. Ihr bekommt zu jeder Aussage mindestens eine Quelle, die ihr hinterher selbst prüfen könnt.

So könnt ihr euch sicher sein, dass die Informationen stimmen, die euch vermittelt werden – zumindest so sicher ihr sein könnt, wenn es um Infos aus dem Netz geht.

Vielleicht liest Jensen Huang irgendwann diesen Artikel und kann uns sagen, warum genau er diese drei Modelle nutzt. 

Bis dahin schreibt am besten eure favorisierten Modelle unten in die Kommentare!

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