Die One-Piece-Serie ist verdammt vorlagengetreu, aber natürlich musste das ein oder andere Detail für die Netflix-Adaption über Bord geworfen werden. Ein zu dicker Brocken ist das mittlerweile über 1.000 Kapitel umfassende Werk von Eiichiro Oda geworden, das seit 1999 Manga-Fans begeistert.
Damit bleibt aber vielleicht auch die ein oder andere Frage unbeantwortet. So zum Beispiel in Bezug auf Lorenor Zorros (Mackenyu) Vorgeschichte, die in Folge 4 der Netflix-Serie aufgearbeitet wird. Seid ab dieser Stelle natürlich vor Spoilern gewarnt!
Was mit Zorros Kindheitsfreundin Kuina passiert
In der vierten Episode bekommen wir die Erklärung dazu, warum genau Zorro eigentlich zum besten Schwertkämpfer der gesamten Welt werden möchte. Ausschlaggebend dafür ist der gemeinsame Traum mit seiner Kindheitsfreundin Kuina (Audrey Cymone). Zorro und Kuina wurden beide in demselben Dojo in der Kunst des Schwertkampfs unterrichtet und währenddessen spornten sie einander an, immer besser zu werden.
Ihr Pakt wird durch den plötzlichen Tod von Kuina überschattet, doch Zorros Vorhaben dadurch sogar umso mehr gefestigt: Er will seine Freundin ehren, indem er ihren gemeinsamen Traum tatsächlich verwirklicht. Doch wie genau Kuina eigentlich umgekommen ist, erklärt die Netflix-Serie nicht. Dafür müssen Fans von One Piece auf die Manga-Vorlage schielen.
Welche Details nur der One-Piece-Manga liefert
Das verrät die Vorlage über Kuinas Tod: Der Manga beziehungsweise Anime macht kein Geheimnis daraus, wie Zorros Kindheitsfreundin gestorben ist: Auf der Suche nach einem Wetzstein für ihr Schwert, um sich weiter mit Zorro duellieren zu können, stürzt Kuina die Treppe hinunter und kommt dabei ums Leben.
Die Netflix-Serie verheimlicht aber noch ein weiteres Detail: Bei Kuina handelt es sich um die Tochter von Shimotsuki Koushirou - dem Schwertkampfmeister von ihr und Zorro. Dass dies in der Netflix-Serie (zumindest bisher) nicht thematisiert wurde, mindert ein klein wenig den Umstand, dass Koushirou Zorro das Schwert von Kuina überlässt. Warum die Live-Action-Adaption von One Piece auf dieses Detail verzichtet, ist aber nicht bekannt.
Übrigens: Wollt ihr mehr zu One Piece, den Chancen zu einer zweiten Staffel, den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zur Manga-Vorlage und mehr erfahren, dann klickt ihr am besten auf einen der folgenden Links:
Habt ihr die One-Piece-Serie von Netflix bereits gesehen und wenn ja, wie gut gefällt sie euch - vor allem im direkten Vergleich zum Manga und Anime? Würdet ihr euch über eine Staffel 2 freuen oder könntet ihr guten Gewissens darauf verzichten? Was ist eurer Meinung nach die beste Live-Action-Adaption eines Mangas oder Animes, die euch in den Sinn kommt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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