OpenAI will beweisen, dass KI Filme schneller und günstiger als Hollywood produzieren kann und unterstützt deshalb einen neuen Animationsfilm

2026 soll der erste KI-generierte Animationsfilm in die Kinos kommen.

Critterz soll der erste KI-generierte Animationsfilm werden. Critterz soll der erste KI-generierte Animationsfilm werden.

KI-generierte Bilder und Videos werden immer glaubwürdiger und besser. Jetzt möchte OpenAI noch einen Schritt weitergehen und beweisen, dass mithilfe von KI ganze Filme gemacht werden können. Und das sogar schneller und günstiger als in Hollywood.

KI-generierter Animationsfilm soll 2026 starten

Wie das Wall Street Journal berichtet, unterstützt OpenAI ein neues Animationsprojekt mit seinen Werkzeugen und Ressourcen. Der Film »Critterz« soll nahezu komplett KI-generiert sein und schon im kommenden Jahr in die Kinos kommen.

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Der Film basiert auf einer Idee von Chad Nelson, einem Creative Specialist bei OpenAI. Die Geschichte dreht sich um Kreaturen aus dem Wald, die von einem Fremden aus ihrem Dorf vertrieben werden und sich auf ein Abenteuer begeben. Nelson hat einige der Charaktere schon vor Jahren mit DALL-E entworfen.

Jetzt hat er sich mit Produktionsfirmen in L.A. und London zusammengetan, um aus der Idee einen kompletten Kinofilm zu entwickeln. Dieser soll auf den 79. Filmfestspielen von Cannes, die vom 12. bis 23. Mai 2026 stattfinden, seine Premiere feiern.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Die Produktion soll in nur neun Monaten abgeschlossen sein. Animationsfilme brauchen sonst etwa drei Jahre bis zur Fertigstellung.
  • Das Budget liegt bei 30 Millionen US-Dollar. Spider-Man: Across the Spider-Verse und der Super Mario Bros. Film haben etwa 100 Millionen US-Dollar gekostet. Bei Pixar-Filmen sind es oft über 200 Millionen US-Dollar.
  • Für die Stimmen sollen »echte« Schauspieler und Synchronsprecher engagiert werden. Künstler sollen zudem Vorlagen zeichnen.

Die Arbeit an dem Film wird also nicht komplett der KI überlassen. Für das Drehbuch konnten beispielsweise die Autoren von »Paddington in Peru« gewonnen werden.

Die Ankündigung erfolgt mitten in einer Zeit, in der KI-Unternehmen und die Kreativindustrie auf Konfrontationskurs liegen. Nach Disney hat zuletzt etwa auch Warner Bros. Discovery Klage gegen Midjourney wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht.

Zudem fürchten viele Schauspieler, Autoren, Animatoren und weitere Mitarbeiter aus der Filmbranche, dass sie in Zukunft ihre Jobs an KI verlieren könnten. Der neue Animationsfilm könnte eine neue Dynamik in diese Beziehung bringen.

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