Heute ist ein guter Tag, denn einer der besten SciFi-Filme aller Zeiten (zumindest, wenn ihr mich fragt) feiert sein zehntes Jubiläum: Vor genau zehn Jahren startete Guillermo del Toros Pacific Rim in den US-Kinos und der Film macht heute noch genauso viel Spaß wie damals.
Umso besser, dass ihr Pacific Rim aktuell auf Netflix gucken könnt. Doch worum geht es in dem 180 Millionen Dollar teuren Blockbuster überhaupt? Und was macht ihn so gut? Im folgenden Text fasse ich für euch die wichtigsten Infos zum Film zusammen, der meiner Meinung nach mit 65 Punkten auf Metacritic und 72 auf RottenTomatoes ein biiiiischen zu schlecht wegkommt.
Sei’s drum. Lasst mich endlich auf den Punkt kommen, warum ihr Pacific Rim selbst zehn Jahre nach seinem ursprünglichen Kinostart (nochmal) eure Aufmerksamkeit widmen solltet.
Handgemenge in beeindruckenden Dimensionen
Worum geht es in Pacific Rim? Die Story dreht sich um Raleigh Becket (Charlie Hunnam), einen Kopiloten der gigantischen Mechs, die als Jaeger bekannt sind und allesamt auf lächerlich coole Namen wie zum Beispiel Gipsy Danger, Cherno Alpha oder Striker Eureka hören. Nachdem sein Bruder im Kampf gegen einen Kaiju umgekommen ist, verschwindet Raleigh in der Versenkung, bis er von Marshal Stacker Pentecost (Idris Elba) wieder rausgezogen wird.
Raleighs Können wird nämlich jetzt benötigt - ihr werdet es kaum kommen sehen - um noch dickeren und fieseren Monster-Brocken gemeinsam mit Mako Mori (Rinko Kikuchi) aufs Maul zu geben. Die Menschheit muss sich zum letzten Gefecht gegen die Hochhaus-hohen Kaijus wappnen und Raleigh Becket dafür nochmal alles geben.
Der offizielle Trailer zum Kinofilm holt euch ab:
Was macht Pacific Rim so gut? Guillermo del Toro hatte schon immer ein Händchen dafür, glaubwürdige Film-Universen zu schaffen, in denen alles lückenlos ineinander greift. So ist es auch bei Pacific Rim der Fall, bei dem es sich um eine völlig eigene und neue Idee handelt, mit der sich del Toro ordentlich austoben konnte.
Das stolze Budget von 180 Millionen US-Dollar sieht man dem SciFi-Kracher zu jeder Sekunde an und gewaltige Riesenmaschinen schwer und gemächlich durch abwechslungsreiche Setpieces stapfen zu sehen, ist einfach ein Genuß. Die Prügeleien mit den außerirdischen Kreaturen sind ebenfalls eine wahre Augenweide, vor allem, weil man als Zuschauer stets das Gewicht beider Ungetümer spüren
kann.
Ihr könnt mir nicht erzählen, dass euch bei solchen Szenen nicht die Buchse aufgeht:
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Möchte man sich über Pacific Rim beschweren, dann vielleicht über die lange Laufzeit von über zwei Stunden und elf Minuten. Da kann es schon mal dauern, bis es endlich zur Sache geht. Doch das Film-Universum wird gerade eben aufgrund der zahlreichen und durchaus interessanten Charaktere so greifbar und lebendig, sodass man diese Entscheidung Guillermo del Toro kaum übel nehmen kann.
Wäre Pacific Rim kürzer, müssten wir außerdem auf die vielleicht beste heroische Ansprache der Filmgeschichte (ja, selbst im direkten Vergleich mit Independence Day) verzichten. Wenn Idris Elba mich so für einen Kampf gegen gigantische Viecher motivieren würde, würde ich mich selbst ohne Jaeger in die Schlacht schmeißen:
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Für Spiele-Fans gibt es übrigens ein ganz besonderes Schmankerl: Euch kommt die Stimme des Computers in Pacific Rim bekannt vor? Dann liegt das daran, dass die im englischen Original von Ellen McLain gesprochen wird, welche in Portal und Portal 2 auch die KI Glados vertont.
Pacific Rim streamen: Wo kann ich den Film gucken?
Seid ihr jetzt auf den Geschmack gekommen und wollt euch der 180 Millionen Dollar teuren Prügelei nochmal selbst widmen, habe ich gute Nachrichten für euch: Pacific Rim ist zum aktuellen Zeitpunkt bei zwei Streamingdiensten im Abo enthalten.
Bei Netflix und Wow/Sky Go könnt ihr euch den gewaltigen Blockbuster von Guillermo del Toro ohne zusätzliche Kosten angucken. Doch wenn ihr mich fragt, solltet ihr Pacific Rim definitiv auf einem möglichst großen Fernseher und einem entsprechenden stattlichen Soundsystem genießen. Eure Augen und Ohren werden es euch danken!
Die Kino- und Netflix-Fortsetzungen zu Pacific Rim
Übrigens erschien 2018 mit Pacific Rim 2: Uprising die direkte Fortsetzung zum Film, bei der allerdings Regisseur Guillermo del Toro von Steven S. DeKnight abgelöst wurde. Das Sequel mit Star Wars-Star John Boyega konnte das hohe Niveau des Vorgängers nicht halten, was sich auch in Einspielergebnissen und Kritiken widerspiegelte.
2021 folgte dann noch mit Pacific Rim: The Black noch eine von Netflix produzierte Animationsserie. Ursprünglich hatte Guillermo del Toro persönlich noch eine Fortsetzung zu seinem Kinofilm geplant, die aber nie zustande gekommen ist. Nach dem aktuellen Stand der Dinge wird es auch kein Pacific Rim 3 geben. Naja, solange der nicht von del Toro kommt, kann ich eh darauf verzichten.
Was haltet ihr von Pacific Rim? Wie gut gefällt euch der brachiale Actionfilm von Guillermo del Toro? Habt ihr Pacific Rim vor zehn Jahren im Kino sehen können oder erst später nachgeholt? Wie gut ist der Film in euren Augen gealtert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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