Path of Exile 2 begeistert aktuell Hunderttausende Spieler, eine Anzahl, mit der das Support-Team von Grinding Gear Games schlicht und ergreifend überfordert ist. Da viele Fans lange auf eine Antwort warten mussten, gibt es nun eine öffentliche Erklärung zu der Situation.
10-mal so viele Anfragen
In einem Foren-Post entschuldigt sich Grinding Gear Games für die Unannehmlichkeiten rund um den Support für Path of Exile. Dort heißt es:
Wir möchten uns an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass unsere Support-Reaktionszeiten langsamer sind als üblich. Aufgrund des massiven Anstiegs der Tickets aus dem Early Access sind wir hinter unseren üblichen Standard zurückgefallen.
Laut den Entwicklern sind seit der Ankündigung des Early Access für PoE 2 am 22. November 2024 etwa 545.000 E-Mails beim Kundenservice eingegangen. Laut dem Studio sind das 10-mal mehr als zur Zeit des ersten Path of Exile.
Mittlerweile sollen noch gut 75.000 E-Mails unbeantwortet sein, und das, obwohl die Größe des Support-Teams bereits verdoppelt wurde.
22:19
Path of Exile 2 - Test-Video zur Early-Access-Version
Wofür ist das Support-Team zuständig? Die Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um die eingehenden E-Mails, sondern auch den Ingame-Chat und die Moderation des offiziellen Forums. Diese Arbeiten fallen größtenteils für PoE 2 an, doch auch der erste Teil hat nach wie vor treue Spieler.
Was bedeutet das in Zahlen? Laut SteamDB startete PoE 2 am 6. Dezember 2024 mit über einer halben Million Spielern in der Spitze in den Early Access und auch jetzt liegt das Tageshoch noch bei 250.000 bis 300.000 Spielern.
Der Vorgänger kann da verständlicherweise nicht mithalten, kommt aber täglich auch noch auf gut 10.000 gleichzeitig aktive Spieler. Sie alle nutzen den Support von Grinding Gear Games, der den Anfragen aktuell nicht gewachsen ist.
Der Foren-Post endet tatsächlich mit einer Stellenausschreibung für das Büro in Henderson, Neuseeland, um den Kundenservice weiter aufzustocken. Grinding Gear Games rät allen Spielern, die zurzeit noch auf eine Antwort waren, keine weitere Anfrage zu schicken, da sie so wieder am Ende der Warteschlange landen.
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