Eine Webseite besuche ich immer, bevor ich neue Hardware kaufe - und ihr solltet sie auf jeden Fall kennen

Jusuf kauft nicht mehr allzu oft neue Hardware - aber wenn, dann gehört in die Planungsphase definitiv ein Pflichtbesuch bei PCPartPicker.

Wenn ihr wissen wollt, welche Hardware ihr als Nächstes kaufen wollt, gehört ein Blick in PCPartPicker zur Pflicht in der Planungsphase. (Quelle: Ruslan Grumble via Adobe Stock) Wenn ihr wissen wollt, welche Hardware ihr als Nächstes kaufen wollt, gehört ein Blick in PCPartPicker zur Pflicht in der Planungsphase. (Quelle: Ruslan Grumble via Adobe Stock)

Wenn bei euch demnächst wieder der Kauf von PC-Hardware, Peripherie oder gleich dem ganzen Komplettpaket ansteht, lege ich euch folgenden Tipp ans Herz, den ich seit Jahren befolge:

Nutzt PCPartPicker, um eure Wunschhardware zu finden und mögliche Probleme im Sinne der Kompatibilität schon in der Planungsphase aus dem Weg zu räumen.

Jusuf Hatic
Jusuf Hatic

Jusuf baut PCs seit rund 20 Jahren für sich, Freunde und Familie zusammen. Vor allem am Anfang stolperte er über Fallstricke, etwa einem inkompatiblen CPU-Kühler, dessen Befestigungskit erst später geliefert wurde. Mittlerweile weicht er solchen Problemen im Schlaf aus – aber ein Blick auf PCPP & Co. kann zur Sicherheit nicht schaden …

Bevor es aber losgeht, müsst ihr eine Sache umstellen: Oben rechts findet ihr die Länderauswahl auf PCPartPicker, die standardmäßig auf die USA gesetzt ist.

Ändert hier die Region auf das Land um, in dem ihr wohnt, damit ihr auch die jeweiligen Angebote angezeigt bekommt, die auch zu euch geliefert werden.

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Anwendungsfall 1: Ihr sucht nur einzelne Komponenten

In diesem Jahr beschäftige ich mich etwas mehr mit Monitoren – schließlich steht meiner Meinung nach ein äußerst spannendes Jahr für die Displays bevor.

Im zweiten Reiter der Navigationsleiste von PCPartPicker findet ihr das »Products«-Menü. Ruft ihr das auf, könnt ihr euch eine Übersicht an allerlei Hardware anzeigen lassen.

Das müssen nicht unbedingt Monitore, sondern können prinzipiell alle gängigen PC-Komponenten und weitere Peripherie sein.

Hier könnt ihr an der linken Seitenleiste nach allen technischen Daten filtern, die ihr sucht. In meinem Beispiel suche ich etwa nach aktuellen (QD-)OLED-Displays mit 4K-Auflösung und 240 Hertz Bildwiederholrate:

Über den Filter sehe ich alle verfügbaren Monitore, die meine Ansprüche erfüllen. Viele sind das (noch) nicht. Über den Filter sehe ich alle verfügbaren Monitore, die meine Ansprüche erfüllen. Viele sind das (noch) nicht.

Im Anschluss könnt ihr die Suche weiter verfeinern oder ein Produkt auswählen, das euch interessiert.

Auf der jeweiligen Seite seht ihr alle Händler, die die gewünschte Komponente führen – sortiert nach dem niedrigsten Preis. Auch ein Preisverlauf ist unten zu sehen, der euch anzeigt, ob ihr gerade einen besonders guten Deal abstaubt.

Am Rande: Ja, Geizhals macht als Preisvergleichssuchmaschine (was ein Wort) etwas Ähnliches. Allerdings werfe ich jetzt die These in den Raum, dass PCPP für Neueinsteiger übersichtlicher und entsprechend sinnvoller ist. Stimmt ihr mir zu? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Anwendungsfall 2: Ihr baut einen Komplett-PC

Wenn ihr hingegen noch nie einen Komplett-PC gebaut habt, steht euch auf PCPartPicker ein eigener Konfigurator zur Verfügung, mit dem ihr euren Wunsch-PC zusammenstellen könnt.

Hier könnt ihr jede Komponente einzeln anwählen und analog zum Anwendungsfall 1 eure Wunschhardware filtern.

Alternativ wisst ihr vielleicht schon, welchen Prozessor ihr exakt wollt, weil ihr in unseren CPU-Ratgeber geschaut habt und fangt von diesem Startpunkt aus mit der weiteren Bastelei an.

Alle notwendigen Komponenten für den kompletten PC-Eigenbau lassen sich prima im Konfigurator zusammenfügen. Alle notwendigen Komponenten für den kompletten PC-Eigenbau lassen sich prima im Konfigurator zusammenfügen.

Habt ihr alle Bauteile gefunden, wird in zwei weiteren Spalten zusammengefasst, bei welchem Händler ihr die entsprechenden Komponenten zum günstigsten Preis erhalten könnt.

Zeitgleich wird auf gängige »Kompatibilitätsfallen« geprüft. Beispielsweise werden euch unter GPUs keine Grafikkarten angezeigt, die nicht ins Gehäuse passen und andersherum keine Gehäuse angezeigt, die zu klein für die gewählte GPU sind.

Das hätte dem Reddit-Nutzer hier jedenfalls einiges an Leid erspart:

Auch wird euch gesagt, wenn ein (älteres) Mainboard potenziell ein BIOS-Update benötigt, um einen neueren Prozessor zu unterstützen.

Pflegt ihr alle Daten korrekt ein, kann euch bei der Zusammenstellung so nichts mehr passieren – außer, dass euer Geldbeutel bei manchen Preisen leidet ...

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